Montag, 24. Februar 2020

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Neue Zuständigkeiten für den Staatswald - Zentrale in Schwarzach


Die rund 80 Mitarbeitenden des Forstbezirks Odenwald bei der Begrüßungsveranstaltung am 8. Januar 2020 am Wasserschloss Schwarzach, der Betriebszentrale. (Foto: privat)

(hr) Mit Beginn des Jahres 2020 hat sich auch bei der Forstverwaltung in Baden-Württemberg einiges geändert. Das für den Bereich Eberbach zuständige Kreisforstamt in Neckargemünd betreut weiterhin Kommunal-, Körperschafts- und Privatwald, während der Staatswald seit 1. Januar von einer eigenständigen “Anstalt des öffentlichen Rechts” (AöR) bewirtschaftet wird.

Die Umorganisation wurde ausgelöst durch ein Kartellrechtsverfahren, in dem der gemeinsame Holzverkauf aus allen Waldbesitzarten durch die Landesforstverwaltung beendet werden sollte. Dieses Verfahren ist zwar gerichtlich gescheitert, aber die Landesregierung hat dennoch die organisatorische Abtrennung des Staatswalds beschlossen und nun umgesetzt.

Durch die neue AöR, die den Namen “ForstBW” trägt, werden 24 Prozent der Waldfläche Baden-Württembergs bewirtschaftet. Die Unternehmenszentrale sitzt im schwäbischen Bebenhausen, daneben gibt es 21 regionale Forstbezirke. Der Staatswald im Bereich nördlich der Autobahn A6 zwischen Rhein und Main mit einer Ausdehnung von rund 13.000 Hektar, zu dem auch die Staatswaldflächen im Bereich Eberbach-Schönbrunn gehören, wird durch den Forstbezirk Odenwald betreut. Dieser wird von Dietmar Hellmann geleitet und hat seinen Sitz in Schwarzach.

Der Forstbezirk Odenwald betreibt zusätzlich zu den Tätigkeiten auf der Fläche in Schwarzach auch einen von sieben forstlichen Stützpunkten des Landes, an denen neben regulärer Forstwirtausbildung auch Aus- und Fortbildung von Kommunal- und Privatwaldmitarbeitenden und -besitzern in Waldarbeit und Forsttechnik, sowie Forschungsunterstützung stattfindet.

Infos im Internet:
www.forstbw.de


09.01.20

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