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Betreff: Abriss
Autor: Dr. Schmeisser (31.03.2010 08:16)

Jetzt ist es raus !!! Schmeisser Stift abreissen, Tiefgarage, Einzelhandelsgeschäfte wie Takko, Deichmann etc. (Hoffnung für die Macd....). Warum also die Aufregung in der letzten Gemeinderatssitzung auf die Frage, was passiert mit dem Stift. Die Antwort war zu diesem Zeitpunkt schon längst klar.

 
Antwort von Senior (31.03.2010 08:20)

Ich hoffe noch immer, dass sich ein Käufer findet. War doch auch im channel zu lesen (http://www.ebch.info/art_ausgabe.php?id=22038). Alleine die Örtlichkeit ist doch bestimmt viel wert.

Antwort von fragender (31.03.2010 09:54)

@ Dr. Schmeisser

Woher hast du diese Info???

Antwort von hmm (31.03.2010 20:50)

Hab nicht gamit gerechnet, dass an deinem Gerücht was dran ist, aber scheinbar ja schon!

Antwort von unverständlich (31.03.2010 21:18)

Das Schmeisser-Stift erweitert sein Heim mit einem großen Bau und man hat sich aber keine weiteren Gedanken gemacht, wie und ob man das bisherige Gebäude weiternutzen möchte? Unverständlich.
Es heißt in dem Artikel, für eine Weiternutzung müssten zunächst Investitionen zur Modernisierung getätigt werden... Und? Das Geschäft mit der (Alten-)Pflege floriert doch überall, überall schiessen neue Heime wie Pilze aus dem Boden; und hier überlegt man nun allen Ernstes, ob sich Investitionen in das Gebäude lohnen? Das dürfte doch nicht ernsthaft ein Problem sein, bei den Beträgen, die solche Heime jeweils für einen Insassen bekommen. Verstehe ich nicht.

Antwort von PEte (31.03.2010 21:29)

Versteh ich auch nicht. Sie wollen wohl das Gebäude abreisen und neu aufbauen. Ist das wirklich nötig? Haben die Asbest in den Wänden und Bleileitungen verlegt oder was ist das Problem bei der Modernisierung des Gebäudes??

Antwort von no, we can't (01.04.2010 01:03)

Hm. Warum bauen wir überhaupt ein neues Altenheim, wenn wir noch ein Altes haben, das allerdings nur renoviert was wert ist. Und warum bauen wir dann im neuen Altenheim keine Küche, weil wir schließlich im alten Altenheim noch eins haben? Typisch Eberbach, (....)

Antwort von Osterhase (01.04.2010 09:57)

Der Abriß wird verschoben - hier kommt die neue Tourismusleitstelle für Eberbach (incl. Rundflüge für Touris) hinein! Achtung heute ist der 1. (!)

Antwort von würg (01.04.2010 15:58)

Ihr versteht die Finanzpolitik nicht. Es befindet sich in dem Geldtopf, der für Altenheime und dgl. zur Verfügung steht, noch jede Menge überschüssiges Geld welches für noch mehr als für die Renovierung des alten Altersheimes ausreicht. Und da ja ein Abriss bekanntlich auch einiges an Gelder verschlingt, hat man sich für diese Version entschieden - sprich Abriss UND Neubau, damit ja kein Geld übrig bleibt, da ansonsten ja das Budget dann gekürzt werden könnte.

Antwort von Wissender (01.04.2010 16:20)

Fakt ist: Das Gebäude wird abgerissen. Die Stiftung wird aufgelöst und die Anteileigner entschädigt. Die Notrufverbindung zur Residenz wird gekappt. Was mit der Küche im Stift wird ??
Alle die sich eine Wohnung in der Residenz mit dem Angebot der Nutzung von Leistungen des Dr. Schmeisser Stift gekauft oder gemietet haben - nun nix mehr Leistungen - sondern nur ganz normale Wohnungen.
Da denke sich jeder seinen Teil.

Antwort von jupp (01.04.2010 17:28)

Ich habe gehört (Insider), dass die Überschüsse aus den Einnahmen und den steuerlichen und kreditlichen (Förderbanken -programme) Vergünstigungen nun nicht mehr in Spekulationen und Taschen der Investoren fließen sollen, sondern als Dankeschön und Motivationszwecken in Form von zum Leben reichenden Gehälter der engagierten Mitarbeiter verwendet werden. Die Investoren und Geschäftsleitiungen haben erkannt, dass sie selbst alleine diese Pflegeleistungen nicht schaffen können und auf treue, loyale und leistungsfähige Mitarbeiter angewiesen sind.

Antwort von Hallo (02.04.2010 14:05)

Es handelt sich hierbei nicht um einen Aprilscherz.

Antwort von Wissender (02.04.2010 19:55)

Stimmt !!!!

Antwort von Generation 40+ (02.04.2010 21:56)

Egal wie die Entscheindungen und Planungen hier ausfallen - will man unsere Stadt nur noch mit Altersheimen zupflastern (nichts generelles gegen alte Menschen!) und für die Jugend ist wieder mal kein Geld da??? Wo bleibt da die Ausgewogenheit der Mittel? Wie wärs mal mit bezahlbarem Wohnraum für jüngere Leute und Familien?

Antwort von Osterhase (03.04.2010 13:30)

Wer hat den bezüglich der Informationspolitik zum Thema "Abriss" des Altersheim die falschen Ostereier im Rathaus versteckt"? Ahnungslosigkeit "wird vorgekaukelt obwohl die Pläne hierzu schon bekannt waren (!?). Mein Name is Hase -ich weiß von nichts.
Neue Art der Informationsweitergabe Herr BM?

Antwort von Ronald (03.04.2010 16:04)

Ich fordere einen Untersuchungsausschuss!

Antwort von Wilder Keiler (03.04.2010 17:00)

Das Ganze hat wieder mal ein "Gschmäckle", gelinde gesagt, und ist eine weitere Folge von "Eberbach- Pleiten, Pech und Pannen". Wie wäre es mal mit einer offensiven und ehrlichen Informationspolitik, das wäre zumindest mal der Versuch eines Neuanfangs! Aber man schweigt und hofft, dass der "einfache" Bürger vergißt. Herr BM, sorry, Herr Vorsitzender der Stiftung, der Zug ist abgefahren. Handeln sie schnell und präzise, die nächste Wahl kommt bestimmt. Ich sage nur, Bammental!

Antwort von Osterhase (03.04.2010 18:22)

Wilder Keiler: Absolute Zustimmung! Eberbachs Lokomotiven fahren auf falschen Schienen.
Der Bürger darfs wiedermal ausbaden! Frohe Ostern!!

Antwort von Eberbacher Bürger (05.04.2010 18:47)

Was kann sich unser Bürgermeister denn noch alles erlauben bevor er seinen Hut nehmen muss ? Er hat den Gemeinderat und die während der öffentlichen Sitzung anwesenden Bürger (...) Ich hoffe nur, dass sich zur nächsten Bürgermeisterwahl ein wählbarer Gegenkandidat aufstellen lässt. Von mir bekommt Herr Martin sicher keine stimme mehr.

Antwort von Palma (05.04.2010 19:18)

Ich glaub, ich bin auf dem falschen Schiff oder Heim oder was!! Wo bleibt die Menschlichkeit und die Bürgernähe??
Da haben die alten Leute eh nicht mehr viel und dann nimmt man ihnen auch die Möglichkeit, in der Neckaranlage spazieren zu gehen. Abgesehen von der Stadtnähe!! Takko oder Deichmann?? Sind das Geschäfte für ältere Leute?? Ich hab 3 Angehörige, die im Heim wohnen, aber nicht dort! Ich weiß, wovon ich rede! Und Küche solls auch keine mehr geben?? Ich hab Krankenhausessen genossen. Kein Kommentar! Armes Deutschland!!

Antwort von Palma (05.04.2010 19:26)

Es gibt einen Sketch, der heißt: Ich gehe nicht ins Altersheim, sondern lieber auf Kreuzfahrt.
Dort bin ich Kunde und nicht Patient. Wenn ich krank bin, kommt der Bordarzt, notfalls krieg ich mein Essen auf die Kabine, ich komm um die ganze Welt und billiger ist es auch noch!
Und wenn ich sterbe, werft mich einfach über Bord!! Da spart Ihr auch noch die Beerdigungskosten!! Liebe alten Leute, seid mir nicht böse. Ich weiß, das ist makaber, aber das fiel mir einfach dazu ein. Vielleicht denkt der Eine oder Andere darüber nach. Billig ist so ein Heimaufenthalt ja schließlich auch nicht!

Antwort von Palma de Mallorca (05.04.2010 20:24)

Aha die Stadt nimmt also den Alten was weg. Das ich nicht lache, hier gibts genügend Heime, etc. und die Schließung des Dr. Schmeißer Stiftes war seit dem Neubau klar, also liebe/r "Palma" erst mal informieren, bevot man lospoltert!

Ein Abriss und danach ein Neubau bestehend aus Parkfläche, Einzelhandel und Betreutem Wohnen ist so mit das Idealste was passieren kann, davon hat nämlich JEDE Generation was.

Antwort von Palma (05.04.2010 23:02)

Wenn Du recht hast, mag das ja auch stimmen. Wenns wirklich so kommt. Aber so schlecht finde ich es auch nicht, wenn man das Haus sanieren würde.

Antwort von Palma (06.04.2010 01:19)

App. Heime.
Es gibt eben nicht genug, Jedenfalls nicht zu adequaten Preisen. Ich habe lange für meine Alten gesucht und zwar sehr lange!! Hast Du schon mal nach einem Altenplatz gesucht?? Warst du schon mal in der Situation, das tun zu müssen???? Mach das mal! Dann kannst Du mitreden!!

Antwort von Palma de Mallorca (06.04.2010 01:40)

Ja war ich. Und das vor nicht allzulanger Zeit. Der Heimplatz war dann auch NICHT in Eberbach.

Aber zum Schmeißer Stift kann ich noch sagen, dass das mim zukünftigen Essen auch schon in fortgeschrittenem Status ist. Vertrag ist beinahe perfekt und wird zukünftig geliefert.

Antwort von evtl.werde ich auch alt (06.04.2010 12:13)

Also:ich verszehe nicht,weshalb das alte Schmeisserstift überhaupt geschlossen werden soll!Die Heimbwohner müssen ausziehen,ob sie wollen,oder nicht und auch noch einen Mehrpresi von mind.300 € / Monat entrichten.Wer zahlt denn die 300 € / Monat?Der,oder die Heimbewohner?
Eher nicht.Soviel Geld haben die meisten Bewohner nicht.Also,Sozialamt.Woher kommt dann dieses Geld?Schon mal drüber nachgedacht?Meine Eltern haben 1965 ein Haus gebaut.Diese wird ganz sicher die nächsten 40 Jahre noch nicht abrissreif sein!Warum ausgerechnte das Schmeisser Stift?Die alten haben keine Lobby!Werden eben grad mal,so mir nix,Dir nix in ein neues zuhause geschafft.Ohne Küche!Wo gibt es denn sowas.Dann auch noch drüber nachdenken,ob es nicht besser wäre,das Essen aus einer eher nicht gewaltigen Krankenhausküche liefern lassen?Dann auch noch aus Sinsheim!
Irgend ein User hat was geschrieben ,Eberbach und deren Flop`s!Dies ist kein Flop-eher ein Schildbürgerstreich,für den wir alle zahlen müssen.keine ahnung,was in unserem rat so alles an (...) Zeug beschlossen wird?Zurzeit kommt jedenfalls nichts Gutes dabei Rum!Dies wäre aber mal wieder ein anderes Thema!

Antwort von Investition (06.04.2010 18:08)

Die Erhöhung der Kosten je Mieter/Bewohner hängen ursächlich mit dem enorm gestiegenen Investitionskostenzuschuss zusammen. Richtig gelesen, zu den Heimkosten kommen nochmals diese hinzu, und dadurch das dieses ein Neubau ist, werden diese Kosten schön umgelegt.
Zum Dr. Schmeisser Stift ist zu sagen, dass dort seit Jahren nichts oder so gut wie nichts investiert wurde - außer natürlich der repräsentative Schmuck des Eingangsbereiches -. Nun stehen Investitionen an, aber das notwendige Geld - ja wo ist denn das geblieben ? - ist nun nicht mehr vorhanden. Also Laden dicht, neues Konstrukt gebildet, auf ein Neues.
Das hier die Repräsentanten Unwissenheit vorgeben, nun das glaubt diesen so gut wie keiner.

Antwort von Beobachter (06.04.2010 18:20)

Es gibt zwei Ebenen der Diskussion. Die erste ist die Frage, was aus aus dem Altersheim werden soll. Die andere ist die wichtigere: Warum darf ein Bürgermeister seinen eigenen Gemeinderat (...), ohne dass dies zu radikalen Konsequenzen führt? Dies ist eine Sache für die Dienstaufsicht durch den Landrat. Was meint denn übrigens Herr Stadtrat Kleeberger zu der (...)auskunft? Dieser Bürgermeister weiß offenbar nicht, dass er auf dem Pulverfass sitzt und mit dem Feuer spielt...

Antwort von Palma (06.04.2010 22:46)

Also ich stimme dem Schreiber von " ev. werde ich auch alt" vollkommen zu. Warum das den alten Menschen zumuten, die sich dort heimisch fühlen. Die fühlen sich dort wohl. Und so alt ist das Dr. Schmeißer Stift nun auch wieder nicht.Oder müssen jetzt irgendwelche Steuergelder verbraten werden. oder zahlen wir die??. Warum reicht sanieren nicht??? Das Dr. Schmeißer Stift muss erhalten bleiben!!

Antwort von Krankenpfleger (06.04.2010 23:23)

In diesem Zusammenhang wäre mal daraufhinzuweisen, das man sich auf kommunalen Ebene anscheinend bald den Verhältnissen im Bund oder den Ländern anpasst- ein Blick nach Berlin genügt, was unser Volk ertragen muß - nichts sagen oder Leute(Bürger) anschwindeln wird offenbar zur Mode!- kein Mut mehr für Offenheit. Herr BM Martin scheint keine Lust mehr zu haben!
Bürgernähe sieht nicht nur für mich anders aus....

Antwort von Palma (07.04.2010 01:24)

Bürgernähe sieht für mich auch anderst aus!!

Antwort von Palma (07.04.2010 01:31)

Und was mich auch ärgert. Über Mc Donald und Burger King wird ewig diskutiert. Aber, wenn es um Menschen geht, die es wirklich nötig haben, kommt nix.. Die Alten haben keine Lobby, und das ist trauerig!! Auch die Mac Donler werden mal alt und dann sehen sie wirklich alt aus!!

Antwort von Bürger in Eberbach (09.04.2010 19:25)

Das Dr. Schmeisser-Stift in der Innenstadt ist ein markanter Ortspunkt und anspruchsvolle Architektur der 60er und 70er Jahre. Darüber können wir uns in Eberbach freuen, und darauf dürfen wir stolz sein. Neben den ausgewogenen Proportionen sei auf den gelungenen Materialmix aus Beton für die Konstruktion und Sandstein für die Verkleidung hingewiesen. Aus dieser Epoche hat Eberbach keine anderen öffentlichen Gebäude außer der Sparkasse im deutschen Banken-Look und dem Eckhaus am Neuen Markt. Schon die äußere Gestaltung des Neubaus vom Dr. Schmeiser-Stift im Schafwiesenweg zeigt aber, daß die Architekten das neue Gebäude mit dem Rechenstift entworfen haben. Und im Inneren gibt es (ohne Küche) für die Bewohner nur abgestandenes Essen, das folglich nur noch Nährwert, aber kaum mehr Gesundheitswert hat. „Haben die für unsere Alten und Kranken noch nicht einmal mehr eine schmackhafte Henkersmahlzeit?“ mag man sich ganz arglos fragen. Und im Ernstfall kann die Feuerwehr die betagten Insassen wegen der fehlgeplanten Treppenhäuser noch nicht einmal richtig bergen. So sollen die ersten Heimbewohner des Dr. Schmeisser-Stifts schon von ihren Angehörigen umgemeldet worden sein.
Die Investitionsbrachen in der Güterbahnhofstraße und im Sanierungsgebiet Ost deuten darauf hin, daß sich die Stadt Eberbach und ihr Bürgermeister in Großunternehmerphantasien ergehen, die aber vor Ort und z. Zt. realitätsfern sind. Ebenso scheinen die Verantwortlichen beim Neubau des Schmeisser-Stifts wohl an ein Senioren-Center zu denken, doch durch Kündigung der Verträge mit den Bewohnern der Wohnanlage nebenan wird solch einem Konzept der Boden entzogen. Was sollen ihre Bewohner ohne eine passende Senioren-Infrastruktur, d.h. Versorgung im Alltag und im Pflegefall vor Ort, noch in Eberbach? Es gibt viele andere und auch schöne Städte für Senioren in Deutschland.
Mit John Gustav Weiß (BM in Eberbach von 1893–1927) haben wir schon längst einen berühmten Bürgermeister. Einen unverschämten wollen wir nicht (vgl. Eberbacher Zeitung vom 3. April 2010), wir Eberbacher brauchen lediglich einen fähigen Bürgermeister. Zum Glück gibt es im Jahr 2012 ja wieder Wahlen.

Antwort von Oldy (09.04.2010 21:40)

(...)
Einem Satz in der Stellungnahme des Bürgermeisters in der RNZ und EZ vom 6.4.2010 möchte ich voll und ganz zustimmen. Dort sagt der Bürgermeister, dass es gilt, eine tragfähige Lösung für den Schmeisser-Stift zu finden, die sich unsere älteren Mitbürger leisten können. Die Betonung sehe ich bei "leisten". Diese Aussage findet nicht nur meine volle Zustimmung, sie ist auch sicherlich im Sinne der Satzung der Stiftung Altersheim Eberbach e.V. Das Obengesagte gilt wohl bemerkt für die Zukunft des "alten" Schmeisser-Stifts.
Wenn der Vorstand der Stiftung und auch die Vorstandsmitglieder den gleichen Maßstab beim Neubau des "Haus der Pflege" im Schafwiesenweg angelegt hätten, würde ich an dieser Stelle ein weiteres Lob aussprechen. Leider sieht die Realität völlig anders aus. Wie man zwischenzeitlich aus der Presse weiß, verschlechtern sich die Bewohner des neuen Hauses dahingehend, dass die Zimmer kleiner sind, keine eigene Küche vorhanden ist, die Zimmer keine Balkone haben und die Senioren durch die ungünstige Lage des Gebäudes von der Stadt, dem Stadtpark und dem Neckar abgeschnitten sind. Ein reiner Zweckbau nach dem Motto "billig ist teuer genug". Verglichen mit dem Flair des Dr. Schmeisser-Stiftes handelt es sich um einen sozialen Wohnungsbau. Als Krönung sollen sich die Bewohner mit einem "Solidaritätszuschlag" von mehr als 300,- € monatlich beteiligen. Wer hat sich bei diesem Projekt dermaßen verkalkuliert, dass die alten Leute die Zeche bezahlen müssen? Hier stellt sich erneut die Frage warum man den "alten" Schmeißer-Stift nicht zu deutlich niedrigen und überschaubareren Kosten saniert hat. Das Curata in Rockenau hat mit Erfolg bewiesen, wie man so Etwas macht und erfolgreich abschließt. Bis heute haben die Bewohner des Schmeisser-Stiftes keine offizielle Mitteilung über die tatsächliche Höhe der auf sie zukommenden "Investitionskosten" und vor Allem fehlt noch die Begründung dafür. Und das wenige Wochen vor dem Umzug. Ein unmöglicher Zustand. So ignorant darf man nicht mit alten Leuten umgehen, die keine entsprechende Lobby haben, nicht einmal im Vorstand der Stiftung.
An dieser Stelle sei auch noch einmal daran erinnert, dass bisher jeder Bewohner des Dr. Schmeißer-Stiftes monatlich mehr als 200,- € Investitionskosten bezahlt hat, die eigentlich für Renovierungen, Instandhaltug und Verbesserungen am bestehenden Gebäude gedacht waren. Was ist mit diesem Geld geschehen? Es wurde keinesfalls in das Gebäude investiert um dessen Substanz zu verbessern bzw.das Gebäude in einem guten Zustand zu erhalten. Und jetzt spricht der Bürgermeister als Vorstand der Stiftung davon, daß das Gebäude (Baujahr 1972) "stark in die Jahre gekommen ist". Wenn man diese Einschätzung auf ganz Eberbach überträgt, müßte der Großteil der Häuser abgerissen werden und auch das Rathaus wäre in einigen Jahren fällig für den Abriß. Dass im privaten Bereich keiner an ein solches Szenario denkt, hängt doch damit zusammen, daß jeder Hausbesitzer bestrebt ist, die Substanz seine Hauses zu erhalten und rechtzeitig zu investieren. Will man hier von Versäumnissen ablenken?
Zurück zu den um mindestens um 300,- € gestiegenen Kosten im neuen "Haus der Pflege". Nach der Erhöhung ist das neue Pflegeheim die mit Abstand teuerste Pflegeeinrichtung weit und breit. Auf Basis der zur Zeit gültigen Preise des Dr. Schmeisser-Stiftes, die im Internet nachvollzogen werden können, und einer angenommenen Erhöhung um 300,- €, ergeben sich folgende Kosten, die zukünftig jeder Bewohner des "Haus der Pflege " monatlich aus eigener Tasche zu zahlen hat:

ohne Pflegestufe: 1732,- €
mit Pflegestufe 1 : 1490,- €
mit Pflegestufe 2 : 1582,- €
mit Pflegestufe 3 : 1895,- €
Wieviele Eberbacher Bürger, vielleicht mit Ausnahme des Bürgermeisters und einiger Vorstandsmitglieder der Stiftung, verfügen über eine solche Rente, die es Ihnen ermöglicht, einen angemessenen und verdienten Lebensabend in einer Eberbacher Pflegeeinrichtung zu verbringen? Das Sozialamt wird sicherlich für die jetzigen Bewohner einspringen, das gilt allerdings nicht für Senioren, die zukünftig neu aufgenommen werden. Hat man sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, daß das in absehbarer Zeit zu einem Leerstand des neuen Pflegeheimes führen kann, weil weder die Senioren noch deren Anghörige bereit bzw. nicht in der Lage sind, diese hohen Kosten zu zahlen?
Die Art und Weise wie diese Kostenexplosion zu Lasten der alten Leute entstanden ist, finde ich unglaublich und unerhört. Das Verhalten des gesamten Vorstandes der Stiftung ist in höchstem Maße menschenverachtend, unchristlich und unsozial und steht sicherlich nicht im Einklang mit der Satzung der Stiftung Altersheim Eberbach e.V.
An dieser Stelle appeliere ich auch an die im Eberbacher Gemeinderat vertretenen Parteien, diesem unmöglichen Gebaren parteiübergreifend Einhalt zu gebieten und mit klaren Aussagen und Handlungen Stellung zu beziehen. Sollte es möglich sein, einen Untersuchungsauschuß einzusetzen, wäre dessen Einrichtung zu begrüßen um die Verantwortlichen öffentlich befragen zu können. Es muß unbedingt Licht in diese Angelegenheit gebracht werden. Die Zeit von Vermutungen, Spekulationen und Halbwahrheiten muß ein Ende haben. Die Eberbacher Bürger, allen voran unsere älteren Mitbürger, haben ein Recht auf rechtzeitige Information, ohne wenn und aber.

Den Eingangs gelobten Bürgermeister fordere ich auf, gemäß seinen eigenen Worten, hierfür eine Lösung zu finden, die sich unsere älteren Mitbürger "auch leisten können, und darauf kommt es ja schließlich an".
(...)

Antwort von Youngster (09.04.2010 22:00)

Stimmer Oldie voll zu:

Wenn ich die Stellungnahme vom Bürgermeister lese, dann sollte man ihn mal fragen, ob er den alten Spruch auch noch kennt:

Spare in der Zeit - dann hast Du in der Not!

Seit Jahrzehnten zahlen viele Eberbacher in die Stiftung ein in der Hoffnung, dann im Bedarfsfall vorrangig einen Platz zu erhalten (so auch meine Eltern, die total geschockt sind von der Entwicklung).

Die monatlichen Einnahmen sind sicherlich auch nicht schlecht. Wo ist denn das ganze Geld geblieben - wenn kaum renoviert worden ist.

Es gibt genug private Seniorenheime, die immer regelmäßig renovieren und zeigen, dass man mit den Einnahmen auch sinnvoll umgehen kann.

Aber unsere Staatsbeamte sind es ja wohl gewohnt, dass Schulden machen bzw. keine Rücklagen bilden ein wichtiger Bestandteil dieser Spezis ist (irgendwer wird es schon richten - siehe die seit Jahren steigende pro Kopf Verschuldung - Melkkuh der Stadt und der Nation ist jeder einzelne Bürger).

Ich schlage vor, dass unsere regionale und ggf. auch überregionale Presse (auch der Channel) mal vor Ort geht und unsere Mitbürger (diese sind ja auch Wähler!!) im Stift mal befragt, wie deren Meinung und sicherlich auch Zukunftsängste sind - auch die Eigentümer/Mieter in der Residenz, denen man ja auch viel versprochen und dann nichts gehalten hat.

Antwort von Auch Eberbacher (09.04.2010 22:42)

Hallo,

wie ich schon sagte
"Wir sind das VOLK"
aber was macht Ihr ,mal ehrlich bitte
... Ihr schimpft,aber keiner hat den Mum auf die Strasse zu gehen wie unsere nachbarn in anderen Ländern,ja vielleicht haben auch ein bisschen die Hamburger Mum .....Hier schimpfen und ruhig halten bringt nichts.

die Stadtverwatung hat jetzt 30000€ für eiene Erörterung der Innenstadt(warum diese ausstirbt)
das kann ich denen auch sagen da brauchst nicht studiert haben ,siehe anderes in der Innenstadt...Geschäfte werden boykottiert usw. aber kannst gut Schuhe putzen bei der Stadt geht alles.

Weiter so in Eberbach!!!!!
Lassst Euch weiter alles gefallen.
Der Mensch hat nichts aus den Fehlern gelernt.die um die Zeit 193... so passierten,aber die Unzufriedenheit wächst wie damals!

Antwort von Bürger (10.04.2010 07:23)

Ich stimme Oldy voll und ganz zu.
Investitionskosten sind Kosten, die dem Träger von Pflegeeinrichtungen in Zusammenhang mit der Herstellung, Anschaffung und Instandsetzung von Gebäuden entstehen.
Wo ist das Geld von den bisherigen Investitionskostenzahlungen der Heimbewohner geblieben ?
Machen wir mal eine kleine Rechnung:
100 Bewohner x EUR 200,-- x 12 Monate = EUR 240.000,-- p. Jahr
Ich denke, für dieses Geld lässt sich ein Gebäude von der Größe des Dr. Schmeisser-Stiftes doch zumindest soweit in Schuss halten, dass es nicht abgerissen werden muss.

Antwort von Oldy (10.04.2010 08:35)

@Bürger
Ich stimme Ihrer Aussage und Rechnung voll und ganz zu. In dieser Größenordnung, zwischen 200 000,-. und 300 000,- €, lagen auch in der Vergangenheit die jährlichen Gewinne der Stiftung ! Man höre und staune, eine Stiftung erzielt enorme Gewinne, die von den Bewohnern in Form einer Investitionszulage bezahlt wurden. Da es absolut nicht im Sinne einer Stiftung ist, Gewinne zu erzielen, kann man sagen, daß die Bewohner des Dr. Schmeisser-Stiftes über viele Jahre abgezockt wurden. Bleibt immer noch zu klären, was mit den Geldern tatsächlich passiert ist.

Antwort von Jupp (10.04.2010 10:57)

Das alles hört sich ja wirklich "geschmackvoll" an.

Kann es sein, dass zufällig die Aufwandsentschädigungen der e.V. in etwa so hoch ist, wie der angegebene (s.o.) eventuelle Überschuß durch Zusatzzahlungen der Bewohner? Oder sind das Rückstellungen für einen schon lange geplanten und verschwiegenen Neubau? Fragen über Fragen.

Wenn ich mir die letzten beiden Beiträge so ansehe und lese, frage ich mich, was würde der Staatsanwalt denn dazu sagen?

Einen politischen Untersuchungsausschuß zu fordern und zu installieren ist schon eine gute Idee. Aber würde dieser, aufgrund der wirtschaftlichen, persönlichen und politischen Verflechtungen in Eberbach etwas zu Tage fördern wollen?

Wie wäre es, wenn die Leute, die über dieses Thema besser und umfassender informiert sind, einmal eine öffentliche und kritische Informationsveranstaltung durchführen? Mich würde das Thema durchaus interessieren.

Antwort von Skandal (10.04.2010 11:54)

Schau an, im EbCH sind gehaltvolle Diskussionen möglich!
Wär schon ein starkes Stück, wenn das ganze Geld, was sich die Leute all die Jahre vom Mund abgespart haben, am Ende in irgendein privates Täschchen gewandert ist!
Hier muss radikal aufgeklärt werden....

Antwort von hicks (10.04.2010 13:26)

Für solche Fälle gibt es Wirtschaftsprüfer - von außerhalb Eberbachs. Kostet auch den einen oder anderen Zehntausender, aber vielleicht lohnt es sich.

Antwort von Bonesprit (12.04.2010 17:46)


Antwort an Oldy :

Es wimmelt in Eberbach von Rechtsanwalt – Kanzleien :

Wer recherchiert von diesen Rechtsgelehrten umgehend im Interesse der Bewohner des Schmeißer-Hauses k o s t e n f r e i , wie es zu erreichen ist, dass mit gebührender Untermauerung unserer Gesetzgebung, Vorstand und Stiftungsräte Rechenschaft ablegen müssen über die Verwendung der kontinuierlich alljährlich eintreffenden Summe von geschätzten 240.000,- € aus der Investitionszulage der "Stiftler", deren Verbleib über Jahre im Dunkeln liegt ? Bitte der Lobbyist für die Senioren wäre damit geboren.

Vergessen wir doch nicht bei dem Klagen über die Alten, lobbylos usw., dass diese, durch ihre Befindlichkeit, alt zu sein, Arbeitsplätze sichern, Ärzte beschäftigen und durch ihren Essensbedarf auch noch die Lebensmittel – Industrie subventionieren.

VOLKSSCHÄDLINGE sind sie auf keinen Fall.
Und sie stehen, genau so wie Sie und ich und damit wir alle unter dem Gesetzes-Text : Jeder ist vor dem Gesetz gleich ! ( Artikel 3 GG )

Ein Untersuchungsausschuss, wie das öfter anklingt im Channel muss berufen werden. Ich schlage vor : Unabhängige Ausschussmitglieder möglichst aus Karlsruhe oder Stuttgart. Heidelberg ist mir da zu nahe.

Der Visionär B. M. muss sich in allerkürzester Zeit einer Bürgerbefragung stellen.
Vorgabe: Knappe Antwort auch auf die peinlichste direkte Frage. Eloquent sind die Fragenden auf jeden Fall, so dass seine gerühmte "Begabung" im diesem Falle überflüssig ist.

Antwort von Senioren-Fan (16.04.2010 12:10)

Ich bin ein Senioren-Fan, schließlich bin ich auch bald einer... und habe mir die Diskussion hier mal durchgelesen. Einiges ist ja wirklich schlimm ...
Dann habe ich mir die Website des Dr. Schmeisser-Stifts angesehen. Dort wird ein modernes Haus beschrieben. Warum also unbedingt abreißen? So reich ist Eberbach doch nicht. Dann lieber die oben genannten Investitionskostenzulagen nehmen (suchen???) und das Gebäude von innen verschönern/modernisieren.
Zitat von der Website von 2006:
"Hier im Dr.-Schmeißer-Stift könnte auch Ihr Altersruhesitz sein. Ein modernes Bauwerk unmittelbar am Zentrum mit Altersheim und angegliederter Pflegeabteilung. Nicht weiter als 200 Meter ist es zum Bahnhof. Die Kuranlagen und der Park mit der Neckarpromenade sind sozusagen vor der Haustür. Hier entspannen Sie sich bei erholsamen Spaziergängen und genießen auf einer schattigen Parkbank die idyllische Neckarlandschaft."
aus: www.dr-schmeisser-stift.de/
Hört sich nicht an, als wäre ein Abriss nötig???

Antwort von Oldy (16.04.2010 19:11)

@Senioren-Fan
Auch ich hatte die Homepage des Schmeisser-Stiftes besucht und mir ähnliche Gedanken gemacht wie Sie. Nur unser Bürgermeister und die nickenden Mitglieder des Vorstandes der Stiftung Altersheim Eberbach e.V. haben dazu eine Meinung, mit der Sie ziemlich alleine stehen. Laut Bürgermeister Martin handelt es sich bei dem auf der Homepage hochgelobtem Dr. Schmeisser-Stift um "ein stark in die Jahre gekommenes Gebäude". Wer verfälscht (lügt) hier, und aus welchem Grunde?
Übrigens sind im Vorstand der Stiftung auch 2 Vertreter des Gemeinderates, Frau Wernz (SPD) und Herr Wiedemer (CDU). Als Vertreter ihrer Parteien haben sie die Plicht, in diesem Kremium insbesondere die Interessen der älteren Mitbürger zu vertreten. Da sie bisher die Pläne des Bürgermeisters zustimmend mitgetragen haben, kann man davon ausgehen, daß Sie dieser Verpflichtung nicht nachgekommen sind. Auch diese Kandidaten wollen bei der nächsten Wahl wieder gewählt werden. Aber wer möchte solche inaktiven Kandidaten wieder wählen? Hoffentlich niemand. Wenn schon die Parteien und deren Vertreter bis heute kein Interesse an dieser Thematik zeigen, müssen wir, die Bürger von Eberbach, bei den nächsten Wahlen mit dem Stimmzettel entsprechend reagieren. Neben einem neuen Bürgermeister, der auch die Interessen der älteren Mitbürger erkennt und vertritt, brauchen wir Bürgervertreter mit Mut und Zivilcourage, die, wenn nötig den Bürgermeister in die Schranken weisen. Mitläufer und Ja-Sager brauchen wir nicht, davon gibt es zur Zeit zu viele. Ich rufe nochmals die Eberbacher Parteien und deren Stadträte auf: Wachen sie auf, beziehen sie klar Stellung und vertreten sie die Interessen der alten Leute in Eberbach.
Das erwarten die Eberbacher Bürger von ihnen.

Antwort von Alle Bürger (17.04.2010 14:27)

Die Aufgaben der gewählten Gemeinderäte /tinnen ist es die Interessen a l l e r Bürger/innen zu vertreten. Ich habe den Eindruck, dass mit der ganzen Thematik nicht mit offenen Karten gespielt wird, sondern wie heute leider üblich etwas vertuscht werden soll. Wo sind denn die kritischen, dem Bürger /rinnen verpflichteten Räte/ innen ? Wo wird kritisch nachgefragt ? Warum wurde das Dr. Schmeisser Stift so lange baulich vernachlässigt ? Was hat man sich denn im stillen Kämmerlein so ausgedacht und nun klappt es nicht. Keiner dem Bürger/rinnen verpflichteten Amtsträger/rinnen beantwortet ehrlich und offen die Fragen ! Was soll denn nun wieder vertuscht und verschwiegen werden ?
Wo bleibt der offene Umgang mit den Bürgern/rinnen - die ja das auch alles bezahlen müssen - ?
Allen sei gesagt: Die Zeiten der "Gutsherren" sind vorbei. Wir leben in einer Demokratie und dazu gehört auch der offene und ehrliche Umgang mit den Bürgern/rinnen ,Wer das nicht kann oder will, nun dem sei empfohlen sein Mandat zurückzugeben.

Antwort von Bürger (17.04.2010 17:21)

hier verspreche ich mir von den neu gewählten Gemeinderäten 'Hilfe'
ich denke da wird noch hinterfragt werden .. und hoffentlich auch publik gemacht werden was sich da ergeben hat , so relevant .

Antwort von Palma (17.04.2010 17:34)

Wenn die Idee der ev. Investorin wirklich ernst gemeint ist, fände ich ein Mehrgenerationenhaus toll. Rechnen muss sich das Ganze ja, aber Abzocke darf es nicht sein. Aber reicht dann der Platz für alle , zumindest für die Leute, die jetzt dort wohnen?? Und wohin mit denen in der Umbauphase??

Antwort von Fremder (17.04.2010 22:39)

Mehrgenerationenhaus??
was das wieder für eine bürgerverarsche??
welche gerneration ist da denn gemeint? 15-20 jährige unter den 65-90 jährigen?
da ist doch wiedermal was oberfaul....... ich lach mir nen ast......
ihr kommt noch in die bildzeitung

Antwort von Palma (17.04.2010 23:37)

@Fremder
Wenn Du noch nichts über ein Mehrgenerationshaus gehört hast, dann informier dich mal!! Ist keine Verarschung, neues Modell, aber funktioniert in bestimmten Städten ganz gut!

Antwort von Palma (17.04.2010 23:48)

Und wenn das in die Bildzeitung käme, wäre das toll! Bitte informier Dich mal. Hab schon zu diesem Thema auf dieser Seite geschrieben. Warum nicht?? Alte und Junge! Warum die Konfrontation?? Kann doch auch gut gehen! Siehe meinen alten Beitrag!

Antwort von Bürger in Eberbach (18.04.2010 00:05)

Sogar im Internet findet man den Bauplan für das Haus der Pflege im Schafwiesenweg. Es wird vom Arichtekturbüro Körkel in Heidelberg erstellt. Der Plan ist zu finden unter: www.architekt-koerkel.de.

Antwort von Palma (18.04.2010 00:16)

@Bürger
Was hältst Du von einem Mehrgenerationenhaus?? Ich bin halt ein Idealist und die Presse berichtet nur Positives darüber!

Antwort von 80-jähriger (18.04.2010 01:05)

Was regt Ihr euch auf, das Ding wird abgerissen weil es von oben so "gewollt" wird. Eure Meinungen hier im Channel sind so belanglos; da lachen sich die , die das sagen haben darüber kaputt (falls sie´s überhaupt lesen); wenn Ihr nicht mehr bringt, als Euch hier d´rüber aufzuregen, passiert überhaupt nichts´, was eh´ nicht schon lange vorgesehen war!

Antwort von Palma (18.04.2010 11:09)

@Bürger
Was hälst Du von einem Mehrgenerationenhaus??

Antwort von Palma (18.04.2010 11:12)

Einfach aufgeben?? Nein!! Die sollen schon merken, dass die Bürger das nicht wollen!
Was dann letztendlich passiert, ist natürlich ne andere Sache1

Antwort von hicks (18.04.2010 11:16)

"Mehrgenerationenhaus" ist eine uralte Einrichtung. Man nannte es nur "Großfamilie unter einem Dach" und das hat über Jahrtausende funktioniert. Aber in der heutigen Zeit, in der Indivudualisierung groß geschrieben wird, ist dieses Modell bei der Jugend (ja, es geht mal wieder gegen sie) anscheinend vollkommen unbekannt. Wie "Fremder" beweißt.

Antwort von Palma (18.04.2010 13:58)

Es geht doch nicht um Gegeneinander, sondern um Füreinander. Ich versteh das nicht. Warum können die Generationen nicht mehr miteinander leben? Wie ich ja schon gesagt habe, aufeinander zugehen, Toleranz und Akzeptanz!. Aber das ist ein gesellschaftliches Problem unserer Ellenbogengesellschaft!
Da ist die Politik gefordert!
Nichts gegen die Jungen, aber die müssen es erst lernen. Und das geht nur im Austausch mit den Alten! Nicht alle Alten sind blöd!!

Antwort von wichtiger (18.04.2010 14:13)

Ja mein lieber Palma, und auch nicht alle Jungen sind blöd... Das sollte sich mancher hier im Forum mal hinter die Ohren schreiben, insbesondere unser ehrenwerte "hicks"!

Antwort von Palma (18.04.2010 22:16)

Ja, natürlich, auch die Jungen sind nicht blöd!! Aber warum kann man nicht aufeinander zugehen. Wer sind Deiner Meinung die, die das verhindern?? Ich versuche immer beide Seiten zu sehen.

Antwort von Leser (19.04.2010 10:39)

Gerade habe ich gelesen, dass über das Thema Dr.-Schmeisser-Stift nur noch hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Was soll das? Offenbar gibt es einige gute Gründe so vorzugehen!

Antwort von Bürger (19.04.2010 21:13)

@Leser: Hinter" verschlossenen Türen" sieht man eben nicht alles und der "Bürger" ist" draussen vor" und kriegt so "Auseinandersetzungen" zwischen den Parteien nicht mit. Es soll ja bisweilen sehr laut zugegangen sein - vielleicht hat mal jemand auf den Tisch geklopft??? Hat man was zu verbergen?

Antwort von Oldy (20.04.2010 19:24)

Unterschriften-Aktion
Zum Erhalt des Dr. Schmeißer-Stiftes wurde eine Unterschriften-Aktion ins Leben gerufen. Die Listen liegen aus bei Buchhandlung Greif und Metzgerei Eichhorn. Die Unterschriftslisten sollen zur nächsten Gemeinderatssitzung ( nächsten Donnerstag) dem Bürgermeister übergeben werden.
Damit dieser merkt, wie wichtig den Eberbacher Bürgern dieses Thema ist, kann ich nur alle Interessierten bitten, sich in diese Listen einzutragen. Informieren sie bitte auch ihre Freunde, Verwandten, Nachbarn usw.

Antwort von Kuckuck (20.04.2010 21:15)

Warumnicht gleich Nägel mit Köpfen machen!
!Gemeindeordnung für Baden-Württemberg
(Gemeindeordnung - GemO)
in der Fassung vom 24. Juli 2000
§ 20 a
Bürgerversammlung

(1) Wichtige Gemeindeangelegenheiten sollen mit den Einwohnern erörtert werden. Zu diesem Zweck soll der Gemeinderat in der Regel einmal im Jahr, im Übrigen nach Bedarf eine Bürgerversammlung anberaumen. Bürgerversammlungen können in größeren Gemeinden und in Gemeinden mit Bezirksverfassung oder Ortschaftsverfassung auf Ortsteile, Gemeindebezirke und Ortschaften beschränkt werden. Die Teilnahme an der Bürgerversammlung kann auf die Einwohner beschränkt werden. Die Bürgerversammlung wird vom Bürgermeister unter rechtzeitiger ortsüblicher Bekanntgabe von Zeit, Ort und Tagesordnung einberufen. Den Vorsitz führt der Bürgermeister oder ein von ihm bestimmter Vertreter. In Ortschaften können Bügerversammlungen auch vom Ortschaftsrat anberaumt werden, die entsprechend den Sätzen 5 und 6 vom Ortsvorsteher einberufen und geleitet werden; die Tagesordnung muss sich auf die Ortschaft beziehen; die Teilnahme kann auf die in der Ortschaft wohnenden Einwohner beschränkt werden; der Bürgermeister ist in jedem Fall teilnahmeberechtigt; bei Teilnahme ist dem Bürgermeister vom Vorsitzenden auf Verlangen jederzeit das Wort zu erteilen.

(2) Der Gemeinderat hat eine Bürgerversammlung anzuberaumen, wenn dies von der Bürgerschaft beantragt wird. Der Antrag muss schriftlich eingereicht werden und die zu erörternden Angelegenheiten angeben, dabei findet § 3 a des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes keine Anwendung; der Antrag darf nur Angelegenheiten angeben, die innerhalb des letzten Jahres nicht bereits Gegenstand einer Bürgerversammlung waren. Er muss von mindestens 10 vom Hundert der Bürger unterzeichnet sein, höchstens jedoch in Gemeinden

mit nicht mehr als 50 000 Einwohnern

von 1 250 Bürgern,

mit mehr als 50 000 Einwohnern, aber nicht mehr als 100 000 Einwohnern

von 2 500 Bürgern,

mit mehr als 100 000 Einwohnern, aber nicht mehr als 200 000 Einwohnern

von 5 000 Bürgern,

mit mehr als 200 000 Einwohnern

von 10 000 Bürgern;

das Nähere wird durch das Kommunalwahlgesetz geregelt. Über die Zulässigkeit des Antrags entscheidet der Gemeinderat. Ist der Antrag zulässig, muss die Bürgerversammlung innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Antrags abgehalten werden. Sätze 1 bis 5 gelten entsprechend für Ortsteile, Gemeindebezirke und Ortschaften; für die erforderliche Zahl der Unterschriften sind in diesem Fall die Zahlen der dort wohnenden Bürger und Einwohner maßgebend; die zu erörternden Angelegenheiten müssen sich auf den Ortsteil, Gemeindebezirk oder die Ortschaft beziehen.

(3) In der Bürgerversammlung können nur Einwohner das Wort erhalten. Der Vorsitzende kann auch anderen Personen das Wort erteilen.

(4) Die Vorschläge und Anregungen der Bürgerversammlung sollen innerhalb einer Frist von drei Monaten von dem für die Angelegenheit zuständigen Organ der Gemeinde behandelt werden.

Antwort von Altstädter (21.04.2010 17:06)

Laut EBZ liegen zwei Listen zur Unterschrift gegen den Abriß bei Greif und Eichhorn aus. So kann man nicht genügend Stimmen bekommen. Viele Bürger haben einfach nicht den Lauf in bestimmte Läden. Warum legt man nicht in Banken aus, wo jeder mal hin muß.Um der Hirnrissigkeit des Abrisses zu entgegnen müssen mehr Stimmen her. Motto = Gehe zur Wahl !

Antwort von hmm (21.04.2010 17:19)

Ich bin ganz klar FÜR einen Abriss.... Es geht hier um die ZUKUNFT Eberbachs un dann müssen auch mal Entscheidungen getroffen werden, die auf den ersten Blick vlt nicht so toll erscheinen aber sich positiv auswirken werden.

Antwort von mmh (21.04.2010 18:33)

an hmm:

Lege doch auch Listen in Eberbach aus. Schreibe Deinen Namen drauf (hinter seiner Meinung sollte man stehen oder den Mund bzw. die Tastatur halten) und sicherlich wird das Ergebnis "recht spannend" im Vergleich zu den Listen, die gegen den Abriss sind.

Ideal wäre ein Stand/Tisch auf dem Wochenmarkt am kommenden Samstag; sicherlich kann man dann auch mit Dir vor Ort diskutieren, was an diesem Standort so toll ist, dass er abgerissen werden sollte. Für Geschäfte, Parkhaus, Bowling und vieles mehr, eignet sich sicherlich die riesige Baulücke in der Brückenstraße wesentlich besser als das fast neue Dr.-Schmeisser-Stift im Hochwassergebiet (was tun, wenn dann die neue Tiefgarage überflutet ist ??), wenn man viele wunderschön renovierte Objekte in Eberbach sieht, die wesentlich älter sind (und auch für die Zukunft erhalten bleiben werden - inzwischen hätte man ja sonst fast alle Schulen abreißen müssen, wenn alleine das Alter und der Standort zu Grunde gelegt wird).

Antwort von Jupp (21.04.2010 19:06)

Sollte man (nicht ausschließlich des Alters wegen) nicht auch gleichzeitig das Rathaus abreissen? Das gäbe doch ein schöne Fläche für Musik- und Toristikveranstaltungen Sicherlich gäbe es noch diverse Bauwerke, die die 40 Jahre überschritten haben und somit Abrissreif sein könnten.

Wie dem auch sei, mich interessiert es brennend, wer hier den Reibach macht.

Antwort von Palma (21.04.2010 23:50)

@ Jupp
Dein Beitrag find ich zwar sehr sarkastisch und ironisch, aber doch irgendwie genial!!
Da könntest Du halb Eberbach abreißen!!

Antwort von Palma (22.04.2010 00:05)

Mal ironisch und sarkastisch. Wenn der Vulkan auf dem Katzenbuckel mal ausbrechen würde, wäre das Problem gelöst!! Aber echt nur ironisch und nicht wünschenswert!! War nur so ein Gedanke!!

Antwort von Bürger ab 40 (22.04.2010 11:18)

In Eberbach scheint man der" Abrissphobie"verfallen zu sein. Nach dem Motto was weg ist, ist weg, wird im großen Stil alles"plattgemacht". Erinnere mich noch daran , daß einst das Gasthaus "Kanone" wegen eines geplanten Kreiselverkehrs an der Ecke Güterbahnhof-Odenwaldstraße dringend und schnell "weichen" musste. Das Gebäude war weder baufällig noch ein "Schandfleck" wie manch anderer Bau in der Stadt (siehe Neuer Markt!). Der Kreisverkehr wurde zu den Akten gelegt..das Gebäude ist weg, Freifläche dient seit dem als Parkplatz für eine Fahrschule. So wird hier geplant.... Daher kann man sich nur gegen weitere Abrisspläne der Stadt zur Wehr setzen, bevor weitere Steuermittel der Bürgerschaft in den Sand gesetzt werden. Unterstütze daher die Unterschriftenaktion...

Antwort von Oldy (22.04.2010 15:12)

Sprachlos
Zum Thema "Dr. Schmeißer-Stift" verhalten sich die Eberbacher Parteien, bis auf die AGL, sprachlos und ohne eigene Meinung. Lediglich die AGL hat am 21.4.2010 in der RNZ dazu in kurzer Form Stellung genommen. Der Beitrag, der genauso gut eine Mitteilung des Bürgermeisters sein könnte, gipfelt in der Feststellung: "Die AGL bedauert, dass bis heute, wo der Umzug in das Haus der Pflege unmittelbar bevorsteht, von Seiten des Trägers des Dr. Schmeißer-Stiftes noch kein tragfähiges Konzept für das bestehende Haus vorliegt"
Anscheinend haben die Leute der AGL noch nicht begriffen, worum es in Wirklickeit geht. Ich empfehle hierzu das Studium dieses threads. Wo ist die Meinung der AGL darüber, daß die alten Mitbürger in einen sozialen Pflegebau mit kleinen Zimmern, ohne Balkon ohne eigene Küche, aber zu höheren Kosten, abgeschoben werden. Ich stelle fest, daß die alten Leute auch bei der AGL keine Lobby haben!
Und was ist mit den restlichen Parteien? Sie hüllen sich seit Wochen in Schweigen, obwohl dieses Thema die Bürger dieser Stadt wie kein Zweites beschäftigt. Man hat den Eindruck, daß allle Parteien nur darauf warten, daß das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung, möglichst im nicht öffentlichen Teil, behandelt wird. Danach kann man sich ja immer noch, wie in der Vergangenheit zu oft geschehen, der Meinung des Bürgermeisters anschließen. Besonders die CDU und die SPD sind gefordert. Beide sind im Vorstand der Stiftung vertreten, durch Frau Wernz (SPD) und Herr Wiedemer (CDU) und haben dadurch verantwortlich zu der jetzigen Situation beigetragen. Das Stillschweigen der Pateien erinnert an das Verhalten des Bürgermeisters, nämlich möglichst wenig Informationen nach außen zu geben.
Auch über vielleicht unangenehme Themen muß offen gesprochen und informiert werden, darauf haben die Eberbacher Bürger/Wähler ein Anrecht.
Es ist darüberhinaus erschreckend, festzustellen, daß zwar alle Parteien beteuern, wie wichtig ihnen die alten Mitbürger sind, diese aber im Stich lassen, wenn sie tatsächlich die Hilfe der Parteien brauchen.
Im grassen Gegensatz dazu steht die Solidarität der Eberbacher Bürger, die für die Belange der älteren Mitbürger volles Verständnis haben und auch dafür eintreten. Nachdrücklich wird diese Solidarität auch in der zur Zeit laufenden Unterschriften-Aktion mit einer sehr hohen Beteiligung unterstrichen.
Fazit: Wenn es um ihre Belange geht, haben alte Leute in Eberbach eine Lobby in der Bürgerschaft, aber nicht in den Parteien.

Antwort von Senioren-Fan (22.04.2010 16:14)

@ Oldy
1. Bitte den genannten Zeitungsartikel ganz lesen und nicht Sätze aus dem Zusammenhang reißen und dann einfach über die AGL herziehen.
Also: Beschwerde an falsche Stelle geschickt, alle Parteien sind meines Wissens nach kein Privatinvestor in Eberbach
2. In der EZ stand kürzlich auch, dass es in der nichtöffentlichen Sitzung lauter wurde. Warum wohl? Bestimmt nicht, weil sich alle einig waren ...
3. Der Gemeinderat besteht aus Personen, die ehrenamtlich ihre Zeit opfern und alles daran setzen, nach bestem Wissen und Gewissen möglichst viel unter vielen schwierigen Randbedingungen, Begrenzungen und finanziellen Einschränkungen vernünftig zu erreichen.
Es ist in keinster Weise akzeptabel, dass sich hier Leute hinstellen und anonym von ihrem PC aus den Gemeinderat ständig niedermachen wegen Dingen, die
1. den Gemeinderat überhaupt nichts angehen,
2.für die er überhaupt nichts kann und
3.bei denen er überhaupt nichts zu sagen hat.
Stattdessen fordere ich hiermit alle, besonders die ständigen Angreifer und Niedermacher auf, aus der sicheren Deckung ihres PCs und ihres Synonyms herauszukommen, regelmäßig bei den Vorbereitungstreffen der Gemeinderatssitzungen aller Parteien zu kommen (Termine werden immer rechtzeitig in der Zeitung veröffentlicht) oder persönlich bei der Bürgerfragestunde während der Gemeinderatssitzung eigene Vorschläge/Kritikpunkte vorzubringen. Das wäre toll, zielführend und positiv!
Es hat sich in den letzten Monaten viel Positives im Gemeinderat getan. Wer das genau beobachtet hat, der hat das bemerkt. Dass nicht alles auf einmal geht, liegt auf der Hand. Dass bei der Fülle der Aufgaben und der Komplexität einiger Themen aus der langen Vergangenheit auch mal was nicht optimal laufen kann, liegt auf der Hand. Aber es geht gut voran.
Also: Nicht Niedermachen sondern Mitmachen!

Antwort von Diskussion (22.04.2010 17:36)

Ach immer dieses verweichlichte Gelaber, wo Kritik nötig ist, wird nun mal berechtigterweise kritisiert. Das war schon immer so und wird auch immer so sein... das ist nun mal die Realität, wem das zu hart ist, ist eben fehl am Platz und wenn unsere Verantwortlichen gutes und (freundlich ausgedrückt) keinen Murks tun würden würden sie auch nicht angegriffen werden. In diesem Sinne: Weiter draufhauen, anders bewegt sich nichts.

Antwort von Besucher (22.04.2010 19:18)

Ich habe mir mal das neue Heim angeschaut, daß sollte jeder mal machen. "Boa is das dick man" :-)
Fazit: Schlechte Lage -- der Friedhof ist näher als der Markt , Innenstadt und die Spaziermöglichkeiten.Das wird von den Senioren sicher vermissen werden. Der Innenhof ist viel zu klein und erdrückend--wer soll da sitzen und entspannen. Die Zimmer zu klein, ohne Balkon und alles noch teurer für die Senioren . Ich verstehe die Schmeißer Stiftung nicht. Für das jetzige Heim gab es ganz sicher einen Sarnierungsplan, aber der wurde bestimmt wegen den Fördergeldern zum Neubau aufgegeben. Neu ist nicht immer besser, gerade wenn hohe Folgekosten kommen und man sich nicht einig ist ,was man überhaupt will. Da brauch sich doch niemand zu wundern, daß endlich mal wieder die Bürger ihre Meinung sagen und den "Wichtigen" auf die Finger hauen.
Ich unterstütze die Unterschriftenktion!!
(ps: Ich fragte mich auch vor Ort ,wie sich wohl die neuen Wohnungen in der Schafswiese
verkaufen /vermieten lassen ,mit solch einem Bunker vor der Nase - ich möchte da nicht wohnen wollen)

Antwort von Alternder (22.04.2010 19:53)

@Besucher

Richtig, die "Parzellen" sind wirklich viel zu eng geworden. Das ist aber unserem Zeitgeist geschuldet, denn sowas kommt dabei heraus, wenn das einzige Kriterium für so einen Bau "ökonomisch" ist!
Viele kleine Zimmer zu einem jeweils saftigen Preis, ergeben einen größtmöglichen Profit.

Antwort von Jupp (22.04.2010 20:21)

@Senioren-Fan

Mein(e) Liebe(r),
wem ist es denn geholfen, wenn hinter verschlossenen Türen der Disput läuft, aber dennoch wesentliche Informationen dem Souverän, also dem Eberbacher Bürger und auch den betroffenen Bewohnern des Senioren-Stiftes die wichtigen Informationen vorenthalten bleiben?

Die Art und Weise des Geschehens zeugt einerseits von einem fragwürdigem Demokratieverständnis und lässt mittlerweile einen faden Geschmack aufkommen. Welche Hand wäscht hier welche? Diese Verdachtsfrage wird durch die eiserne Verschwiegenheit der involvierten Beamten und Politiker genährt, verständlicher Weise. Ich weise ausdrücklich nicht auf die OECD Studie hin, in der die Bundesrepublik Deutschland zu den korrupten Staaten gezählt wird. Hieraus wird ersichtlich, dass z.B. Berlusconi hier noch viel lernen könnte.

Eberbach ist ja glücklicher Weise in dieser Studie nicht explizit aufgeführt.
Nun wird das Thema von wichtigen Fragen beherrscht:
1. Warum gibt der Bürgermeister keine rechtzeitige, klare und inhaltliche Stellungnahme ab?
2. Warum schweigen die demokratischen Parteien?
3. Wer steckt z. B. als Investor hinter der ganzen Angelegenheit?
4. Wie sind die persönlichen Verbindungen zueinander (Investor-Rathaus-Parteien-Stadträte-etc)?
5. Was sind die nachweisbaren Gründe, dieses Stift abzureißen?
6. Was soll tatsächlich anschließend dort entstehen?
7. Wer erhält die entsprechenden Aufträge und warum (Ausschreibungen etc)?
8. Warum wurde den Bewohnern über Jahre ein Investitionszuschlag abverlangt, wenn geschehen?
9. Womit werden die nun höheren Preise von € 330,- (wenn ich richtig gelesen habe) begründet (weniger Leistung)?

Die Parteien, die jetzt noch schweigen und maximal hinter verschlossenen Türen zetern sind als undemokratisch zu bezeichnen. Es mag ja sein, dass es in der Eberbacher Satzung irgendeine Schweigeregel gibt, dass bedeutet aber noch lange nicht, dass diese auch verfassungsmässig ist. Demokratisch ist sie jedenfalls nicht. Hier werden existenzielle, demokratische und auch lebensperspektivische Interessen Eberbacher Bürger berührt. Und genau hieran haben sich zumindest demokratische Parteien zu orientieren, meiner Meinung nach auch die Behörden als Lakai der Bürger.

Antwort von spannungsteigt (22.04.2010 21:39)

@ Jupp Sehr gelungener Beitrag!
Ich erwarte bereits sehnsüchtig den Moment an dem die Bombe platzt... die ganz realen Krimis sind doch immer noch die aufregendsten!

Antwort von Oldy (22.04.2010 22:18)

@Senioren-Fan
Apropos richtig und ganz lesen:
-Ich habe nicht über die AGL hergezogen sondern lediglich ganz nüchtern festgestellt, daß die AGL in ihrer Stellungnahme nicht die Interessen der älteren Mitbürger erkannt und vertreten hat.
-Bei meinen Aussagen handelt es sich nicht um eine Beschwerde, sondern um die sachliche und nachweisbare Feststellung, daß die Eberbacher Parteien zu diesem wichtigen Thema sprachlos sind, mit Ausnahme der AGL, s. oben.
Die Eberbacher Parteien sind schon der richtige Adressat, das hat mit den Investoren nichts zu tun.
-Ich verstehe nicht, warum sie die Arbeit des Gemeinderates in so hohen Tönen loben. Meine Aussagen bezogen sich auf die Parteien und nicht auf den Gemeinderat.
Übrigens, das aktuelle Thema Dr. Schmeißer-Stift geht sehr wohl den Gemeinderat etwas an und er kann bei diesem Thema selbstverständlich mitreden. Nicht umsonst ist dieses Thema ein Punkt auf der Tagesordnug der nächsten Gemeinderatssitzung, vermutlich im nichtöffentlichen Teil. Und warum? Ich vermute mal deshalb, daß die Parteien ihre Sprachlosigkeit beibehalten können.
-Und zum Schluß: Ich habe niemanden niedergemacht, sondern die Parteien zum Mitmachen aufgefordert, dahingehend, daß sie sich endlich zu einem Thema positionieren, das seit Wochen die Eberbacher Bürger beschäftigt

Antwort von Jupp (22.04.2010 22:32)

@spannungsteigt

Die Unterschriftenaktion ist ein äußerst wichtiger Akt, aber in der Reihenfolge erst ein Erster. Hier geht es auch um das Thema Besitzstandswahrung. Mittlerweile von Politik und einseitig von Wirtschaft ein negativ bestzter Begriff, der aber zum positiven Recht gehört. Diese Besitzstandswahrung können aber nur die Betroffenen Stift-Bewohner und die, die sich einkauften durchsetzen. Offensichtlich wird das nicht getan. Und genau damit rechnen die Verantwortlichen in Politik, Behörde und Andere.

Von einem massiven Druck der Bevölkerung kann aus den Erfahrungen der Eberbacher Vergangenheit beruhigt nicht ausgegangen werden. Man regt sich auf, das ist wahr. Aber dieses kleine Unwetter geht vorüber. Und genau das ist die erkennbare Strategie des Bürgermeisters und dessen Kompagnions. Allein dieser Thread wird ab Sonntag irgendwo weit hinten, nicht mehr sichtbar abgelegt sein. So auch die Unterschriftenaktion.

Eine echte überraschung wäre tatsächlich, wenn sich die hier dargestellten "Insider" zu Infoveranstaltungen hinreißen ließen. Aufklärung kann nur durch stetigen Druck aus der Bevölkerung durchsetzen. Ich erinnere mich an die Naziveranstaltung, als sich die wichtigsten politischen Persönlichkeiten ins Freibad verdrückten, lautstark und im sicheren Abstand Demokratie brüllten und die Eberbacher Bevölkerung, jung und alt, deutsch, italienisch, türkisch, russisch und wie auch immer sich gegen die Nazis stellten. Erfolgreich und auch laut. Da war ich stolz auf Eberbach. Die Frage ist, kann sich so etwas auf anderen Gebieten wiederholen? Sie die Eberbacher bereit und willig ihre "Alten zu schützen und zu unterstützen? Wir werden sehen. Ich bin skeptisch.

Antwort von Kirchenchrist (25.04.2010 16:17)

„Auch Du wirst einmal alt . . .“, doch die Kirche läßt das kalt
Hat sich Dekan Lic. theol Günter Moldaenke von der evangelischen Kirche vor 40 Jahren noch aktiv für den Bau des Dr.-Schmeißer-Stfits eingesetzt, so bemüht sich diese Institution heute noch nicht einmal mehr um den Erhalt des Altenheims. Die Ortspfarrer waren damals und sind noch heute die zentralen Personen.
Eine (....) der ev. Kirchengemeinde Eberbach bellt jeden Sonntag ihre Zuhörer in der Predigt derartig an, dass sogar ich von einem pathologischen Macho schon fast zu einer bekennenden Emanze bekehrt worden bin. (....) Dem Pfarrer im Maulwurfsornat dagegen gerät sein sonntäglicher Kanzelauftritt immer so jenseitig, dass ich diesen Mann nach einem Kirchgang nur noch als eine bemitleidenswerte Kreatur empfinden kann, die nirgendwo auf irgendeine Weise anecken will. Diese beiden Kirchenvertreter seien hier als zwei Beispiele für hochmoralische Gutmenschen genannt, von denen die Öffentlichkeit und insbesondere die Hilfsbedürftigen zu Recht mehr Taten erwarten dürfen.
Doch einer ihrer Vorgänger im Eberbacher Pfarramt war der große Günter Moldaenke, der erst 2008 fast 100-jährig verstorben ist. Er hat den Rockenauern ihre Bergkirche geschenkt und den Pleutersbachern eine Kirche gebaut, er hat auf sein altes großes Pfarrhaus in der Luisenstraße verzichtet und das Grundstück für das Dr. Schmeißer-Stift zu Verfügung gestellt. Er hat sich in seiner Dienstzeit für die Eberbacher Senioren eingesetzt, damit sie 1972 ein schönes Altenheim bekamen. Lic. theol. Günter Moldaenke wird zu Recht noch heute in Eberbach voller Anerkennung genannt und gilt als einer der Urheber dieses Stiftes. Auch wenn er während der braunen Nazizeit seine wissenschaftlich-theologische Karriere begonnen hatte, so ist er für den hiesigen Kirchenbezirk doch um vieles bedeutender als die rot-grünen Kirchenideologen von heute.
Und noch viel schlimmer: Heute kämpft die ev. Kirchengemeinde in Eberbach noch nicht einmal mehr um den Erhalt dieses Heims, denn die Kräfte des Marktes und der Geist des Kapitals werden es schon richten. Auch die Kirche huldigt mittlerweile ihren Götzen, Senioren benötigen aber Engagement und Nächstenliebe. Doch vom pastoraltheologischen Management lassen sich die Alten kaum mehr als Aktivposten verbuchen und als Zukunftsperspektive bietet ihnen die Kirche wohl nur noch die finale Amtshandlung. Warum auch sollten sich die Pfarrer noch stärker für unser Dr.-Schmeißer-Stift engagieren?

Antwort von Palma (25.04.2010 20:14)

@ Kirchenchrist
Ja, da stimme ich Dir voll zu. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen!! Ein Engagement der Kirche hab ich auch vermisst! Warum tut sich da nichts??? Vielleicht wachen sie ja auf. ekieber und so!!

Antwort von rentner (26.04.2010 12:14)

die kirchen haben zur zeit andere probleme.

macht euch mal keine sorgen.

irgendjemand wird euren heimplatz schon bezahlen.
entweder der staat oder die kinder,
wobei für die kinder eine 24stundenpflege aus dem ausland billiger sein wird.

Antwort von Palma (26.04.2010 13:30)

@ rentner
Ich möchte meinen Kindern das nicht zumuten. Ich weiß, was das bedeutet, echt aus eigener Erfahrung mit 3 alten Leuten. Darum trefft jetzt, wenn ihr noch klar im Kopf seid, eine Entscheidung. macht eine Patientenverfügung und sagt, was Ihr selber im Ernstfall wollt!!
Ihr braucht nur jemand, der Euch Euren Willen bestätiggt!!

Antwort von Seniorenanwärter (27.04.2010 11:13)

Eines ist tröstlich, auch unser Herr Bürgermeister Martin und die anderen Vorstände des Dr. Schmeißer Stiftes, sowie die Stadträte werden, so Gott will, älter und brauchen dann vielleicht ein bezahlbares Heim. Aber was diese heute den Kindern und Jugendlichen vorleben, wird dann auf sie zurückfallen. Der größte Teil der Eberbacher Bevölkerung kann sich das Schmeißerstift heute schon nicht leisten. Wie ich gehört habe, soll das selbe Planungsbüro, wie in der Anlage Schafwiesenweg, den Auftrag für den Verkauf, Abriss und Neubau des Dr. Schmeißer - Stiftes bekommen. Da ist doch ein eigenartiger Beigeschmack zu erkennen! Man sollte doch einmal darüber nachdenken, die Konten der Eberbacher Parteien auf unklare finanzielle Zuwächse in letzter Zeit zu überprüfen. Anscheinend brauchen wir in Eberbach ganz dringend für neue Geschäfte Verkaufsflächen, denn sonst würden im Sanierungsgebiet Ost und in dem Neubau Schmeißerstift solche Flächen sicher nicht eingeplant. In der Stadt sind ja keine Flächen mehr frei? Oder hat die neue, ganz schön teuere Studie über unsere Stadt diese nur nicht finden wollen? Die Eberbacher Altstadt stirbt, so lesen wir doch ständig. Aber warum nutzt man nicht die leerstehenden Verkaufsräume? In Mosbach lebt die Altstadt doch auch! Alte Menschen sind in Eberbach anscheinend nicht so gerne gesehen, oder warum soll dieses schöne und freundlich gestaltete Heim (siehe Internetseite vom Dr. Schmeißer - Stift) abgerissen werden? Dieses Heim sollte schon beim Bau am Rande der Stadt angesiedelt werden, aber Dank einiger denkender Menschen, wie Pfarrer Moldaenke, hat man dann diesen Standort zum Wohle der alten Mitmenschen gewählt, um zu vermeiden, dass die Heimbewohner von ihrem gewohnten Umfeld ausgegrenzt werden. Wer denkt denn an die Bewohner der Residenz in der Itterstraße? Mit was für Versprechen hat man diese zum Kauf dieser Wohnungen gelockt? Das ist in meinen Augen doch ein klarer Vertragsbruch, oder wurden diese Zusagen nur mündlich zugesichert? Hat der Vorstand, Herr Bürgermeister Martin, vielleicht von dem Ehrenvorsitzenden seiner Partei CDU, Herr Helmut Kohl, gelernt, im Ernstfall nichts zu wissen oder einen Blackout zu haben? Was haben wir uns über die Bürger von Schilda früher lustig gemacht; Eberbach ist viel lustiger.

Antwort von Senior (27.04.2010 14:51)

...ja, es ist zum ko****! Ich warte, dass wir endlich Neues von unserem geschätzten Gemeinderat und Bürgermeister zu der Sache hören. Das ganze sollte öffentlich diskutiert werden. Übrigens der Ehrenvorsitz wurde Kohl doch in Folge seiner Affäre aberkannt...

Antwort von Oldy (27.04.2010 15:35)

Was halten Sie davon, daß alle Interessierten am kommenden Donnerstag 29.4.2010 um 17 Uhr 30 an der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates teilnehmen? Unter Punkt 3 der Tagesordnung wird im öffentlichen Teil der Sitzung das Thema "Abriss Dr. Schmeisser-Stift" behandelt.
Eine entsprechend große Anzahl an Teilnehmern kann unseren Volksvertretern am ehesten vermitteln, wie sehr die Bürger an diesem Thema interessiert sind. Es ist zwar zu vermuten, daß sich der Bürgermeister und die beiden Stadträte Frau Wernz und Herr Wiedemer mit dem Vorwand der Befangenheit aus der Verantwortung stehlen wollen. Umso spannender wird die Reaktion des Gemeinderates sein, der diesen feigen Schritt verhindern kann. Hier können die von uns gewählten "Volksvertreter" zeigen, ob sie Zivilcourage haben und ihr Mandat im Sinne der Bürger ausüben oder ob sie nur Mitläufer und Jasager sind.
Auf ins Rathaus am 29.4.2010 um 17 Uhr 30 !

Antwort von Tommi (28.04.2010 20:45)

Bin leider morgen nicht in der Stadt, würde mich aber mal interessieren, wie viele denn kommen.

Meine Befürchtung ist eher, das zwei, drei "Fanatiker" auftauchen und das ganze durch ihr über-emotionales Verhalten dann derart vermasseln, das der BM als strahlender Gewinner aus der Sitzung hervorgeht.

Vor allem hat er, wenn man es mal nicht propagandistisch betrachtet, sondern logisch denkt, einen guten Grund mit der Stadtentwicklungsstudie. Denn m.E. muss etwas geschehen, sonst verliert Eberbach seine Kinder. Und so wenig ihr sie mögt: Das sind die, die uns irgendwann mal windeln. Mir ist es da lieber, sie haben in Erinnerung, wie wir als "Alte", als diejenigen, die jetzt ihr Leben bestimmen, ihnen eine zukunftsfähige Stadt hinterlassen haben, mit Einkaufs- und Erlebnismöglichkeiten und kein 80 km² großes Altenheim.

Das seine Umsetzung eine fulminante Katastrophe ist, die eindeutig zeigt, das er als Denker und Umsetzer zwar gut ist, dass aber seine Kommunikation und sein Respekt den Bürgern gegenüber inexistent ist, steht auf einem anderen Blatt.

Antwort von empört (28.04.2010 22:56)

und schon wieder wird ein bm kritischer beitrag nicht veröffentlich...armer channel...armes eberbach

Antwort von Tommi (28.04.2010 23:09)

Wo?

Antwort von Jupp (29.04.2010 19:03)

Leider konnte ich heute um 17.30 Uhr nicht ins Rathaus kommen. Was ich bis jetzt erfahren konnte war: etwa 1.600 Unterschriften (ein Lob an Eberbach) mit der Bitte eines Politikers oder Ratsmitglied, die Leute sollen doch in den Verein eintreten (der hat wohl etwas nicht verstanden) und dass das Thema verschoben werden soll (wohl bis die Wogen sich geglättet haben und kein Interesse an dieser Sache mehr besteht). Hier wird der Teppich zum unterkehren wohl schon angehoben.

Ich hoffe, die Eberbacher vergessen das Thema nicht.

Antwort von Erna (29.04.2010 22:52)

Hat da ein CDU-Abgeordneter wirklich gedacht, die Unterschriftenaktion diene der Unterstützung des Vereins??
Die Zahl der Unterschriften - an nur zwei Stellen in nur einer Woche gesammelt - spricht eine deutliche Sprache. Dank an die Initiatoren. Ich glaube dennoch (entgegen der heutigen Aussage von Herrn Martin) nicht, dass diese Meinungsäußerung Eingang in seine Überlegungen findet. Dabei wäre das - langfristig - sicher auch zu seinem Vorteil. Sehr bedauerlich finde ich, dass die Aktion in der Veröffentlichung des Eberbach-Channels zur Gemeinderatssitzung mit keinem Wort erwähnt wird. Für wen schreibt Herr Richter?

Antwort von Ewiggestrig (30.04.2010 07:30)

@Erna
Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil:
(...) Schließlich seien viele Eberbacher mit dem Dr.-Schmeißer-Stift verwurzelt, weil seine Entstehung in den 1970er Jahren auch ein solidarischer Kraftakt der Bürgerschaft war. Das zeigte auch das Ergebnis einer Unterschriftensammlung gegen den Abriss: 1.619 Namen konnte Martina Greif-Trussina auf den Listen an Bürgermeister Bernhard Martin übergeben. (...)

Ich kann die ganze Aufregung um diesen hässlichen Kasten sowieso nicht verstehen. Da hat man die Chance, dank einer Investorin endlich mal städtebaulich ein Stück voran zu kommen, aber die Eberbacher mit ihrem ewigen "am Gestern kleben" sind mal wieder auf dem besten Wege, es zu vermasseln. Lachhaft!

Antwort von Jupp (30.04.2010 13:35)

@ewiggestrig

die Unterschriftenaktion steht im Kleingedruckten. Das konnte man, respektive Erna leicht übersehen, insofern ist Ihr Ton wohl etwas danaeben. Um nun den gleichen Ton anzuschlagen: Wenn Sie bis jetzt nicht verstanden haben, worum es eigentlich hier geht, machen weitere Erklärung auch keinen Sinn. Nur eins dazu: mittlerweile sollten doch alle gelernt haben, dass nicht das Wohl irgendwelcher Kapitalgeber oben an stehen sollte, sondern deren Wohl dem Wohl der Menschen, insbesondere der älteren Generation die diesen Staat auch unter Verzicht und Mühen überhaupt ermöglicht haben, untergeordnet sein. Weiterer Punkt, der alle angeht: Es kann nicht angehen, dass die Interessen vieler Eberbacher mit Verwaltungs- und Sitzungstricks ausgehebelt und umgangen werden. Das spricht für ein wenig ausgebildetes Demokratieverständnis von der Demokratie verpflichteten Personenkreise. Zudem stellt sich die Frage: wer ist wem eigentlich zur Rechenschaft verpflichtet? Die Bürger dem Bürgermeister, den Beamten etc, oder umgekehrt? Meines Wissens wurde die Aristokratie schon vor längerer Zeit abgeschafft.

Das alles sollte unabhängig vom Ergebnis bezüglich des Seniorenstiftes einmal betrachtet werden.

Antwort von Zukunft (30.04.2010 15:40)

Das Gebäude ist hässlich wie die Nacht und was spricht bitte dagegen, wenn das ganze gegen einen Neubau ersetzt wird! Aufgrund der zu erwarteten Mieteinnahmen durch die Ladenfläche, wird ein Neubau zu 100% billiger kommen als die Sanierung dieses Betonklotzes!

Jede dieser 1600 Menschen die diese Unterschrift gesetzt haben, sollten mal überlegen worin der Sinn ist, den Schmeißer Stift zu erhalten!

Jetzt hat man ein hässliches Gebäude, ein reines Altenheim

Bei einem Neubau hätte man eine Parfgläche, Einzelhandel un Betreutes Wohnen. ISt ja wohl klar das ein Neubau die deutlich bessere Alternative ist!!

Antwort von Zukunft (30.04.2010 15:46)

@Zukunft:

Möchte mal wissen, wie du aus den Mieteinnahmen für eine Einzelhandelsfläche die nötigen Millionen für einen Abriss und Neubau generieren willst.
Dass das Gebäude hässlich ist, ist überdies wohl höchst subjekitv...

Antwort von Zukunft (30.04.2010 15:55)

In der jetzigen Form bleibt das Gebäude doch eh nicht erhalten, eine Sanierung steht ja auf jeden Fall an!

Antwort von Zukunft (30.04.2010 16:16)

Nö, eine Sanierung erhält das Gebäude in seiner jetzigen Form.

Antwort von Zukunft (30.04.2010 16:34)

Kannst du vlt mal nen andern Nickname wählen?

Achja? Wenn man z.B eine Fassade saniert, sieht die denn danach so aus wie vorher?

Wenn man keine Ahnung hat, .....

Antwort von Zukunft (30.04.2010 16:46)

Dann sieht sie neuer aus, während die jetzige Form erhalten bleibt.

Antwort von Zukunft (30.04.2010 17:18)

Richtig, .... gut, ich hab mich vlt. falsch ausgedrückt.

Antwort von Jupp (30.04.2010 17:27)

@Zukunft den 1.

Ich habe überlegt (dessen bin ich durchaus fähig) und habe die Liste unterschrieben, gerade weil ich überlegt habe. Ich habe überlegt, dass es nicht nur um das Aussehen eines Gebäudes geht. Es geht um mehr, so meine Erkenntnis nach meiner Überlegung.

Vielleicht können Sie darüber eine Überlegung anstellen.

Mit freundlichen, gut überlegten Grüßen

Antwort von Zukunft Nr.1 (30.04.2010 19:05)

Lieber Jupp, wenn es Ihrer Ansicht nach um mehr geht, dann nennen Sie mir doch bitte mal ein paar Argumente die für den Erhalt sprechen. Und bitte nicht solche Argumente, dass die damalige Eberbacher Bevölkerung für den Bau des Schmeißer Stiftes gekämpft hat, etc, das interessiert nämlich die U-30 Fraktion, zu der ich mich auch zähle, nicht im Geringsten!

Egal, wie die Entscheidung auch ausfallen wird, ob Neubau oder Sanierung, es ist eine Entscheidung, die man auch noch in 50 Jahren sehen sollte!

Aus diesem Grund sollte die Entscheidung wohl überlegt sein und vorallem an die Zukunft gedacht werden. Bei einem Neubau kann man etwas Neues für die Zukunft errichten, aus städtebaulicher Sicht ein Highlight setzen, bei einer Sanierung etwas "Marodes" wieder in Stand gesetzt! Und falls für eine Sanierung entcheiden wird, wie werden wohl die Eberbacher in 20 Jahren denken, könnte mir gut vorstellen, dass man hinterherjammert, dass man damals den Kasten nicht abgerissen hat!

Nach meinen Informationen ist die Schließung der Küche schon unter Dach und Fach. Aktuell wird mit einem Caterer aus dem Raum Sinsheim verhandelt (Habe eine recht zuverlässige Quelle). Spricht aus meiner Sicht dafür, dass die Meisten wohl zu einem Abriss tendieren!

Antwort von wirhabensja! (30.04.2010 19:17)

Über ihre Auffassung kann ich nur den Kopf schütteln.
Und in knapp 40 Jahren diskutieren wir dann wieder, das neue Gebäude abzureißen oder gar schon in 20 oder soll es sogar 50 Jahre stehen bleiben dürfen?
Dabei steht vor allem eine Frage im Zentrum:

Wer soll das bezahlen??

Eine kontinuierliche Instandhaltung, die es offenbar beim Schmeißer-Stift nicht gegeben hat bzw. auf die aus mir unerfindlichen Gründen in den letzten Jahrzehnten verzichtet wurde, die noch zu weiteren Klärung ausstehen, wäre auf jeden Fall möglich und ökonomischer.

Antwort von Oldy (24.06.2010 12:22)

Jetzt ist die Katze aus dem Sack.
Vier Wochen vor dem Umzug in das neue Haus der Pflege wurden den Bewohnern des Dr. Schmeißer-Stiftes die neuen Pflegesätze mitgeteilt, die ab dem 1.8.2010 im neuen Haus der Pflege zu zahlen sind. Die bisherigen Kosten steigen um sage und schreibe 325,- Euro !!!
Wofür ? Eine Begründung wurde nicht abgegeben. Tatsache ist, daß die Bewohner im Haus der Pflege über kleinere Zimmer verfügen, von der Stadt abgeschnitten sind und nicht einmal eine eigene Küche im Hause haben. Wo bitte kann man in unserer heutigen Gesellschaft für weniger Leistung erheblich mehr Geld verlangern? Richtig, bei den Senioren, denn diese haben keine Lobby, auch nicht oder erst recht nicht bei den Parteien.
Welcher Eberbacher Bürger kann es sich mit seiner Rente leisten, folgende monatlichen Pflegesätze zu zahlen? Wir sind auch im Pflegebereich auf dem besten Weg in eine 2-Klassengesellschaft.

Pflegestufe monatlicher Betrag, der vom
Bewohner aus eigener Tasche zu bezahlen ist

ohne 1757,-
Stufe 1 2070,-
Stufe 2 1607,-
Stufe 3 1880,-

Da die meisten Bewohner und deren Angehörigen nicht in der Lage sind, diese hohen Kosten zu zahlen, wird wohl das Sozialamt einspringen müssen. Das heißt aber, daß mit unseren Steuergeldern nahezu beliebig hohe Heimkosten finanziert werden. Auch deshalb ist Altenpflege wohl ein lukratives Geschäft. Es stellt sich allerdings die Frage, wie lange wir uns dieses verlogene Spiel noch leisten können.
Ich warte mit Spannung darauf, ob die örtlichen Parteien zu diesem Thema eine eigene Meinung haben und ob sie diese auch öffentlich vertreten.

Antwort von wow (24.06.2010 14:48)

@Oldy:

Über die Kosten musste ich erst mal staunen!
Das kann sich in Zukunft dann wirklich nur noch ein kleiner Teil der Rentner leisten. Der Oberhammer ist, dass die Kostenerhöhung einfach unbegründet durchgedrückt wurde. Wobei irgendeine fadenscheinige Begründung, wie sie in solchen Fällen dann ja gerne verwandt wird, würde ja auch nichts bringen.

Hier wird sich bereichert und das auf Kosten der Allgemeinheit, nämlich der Steuerzahler, die solche horrenden Heimkosten finanzieren sollen. Lange kann das nicht so weiter gehen.

Antwort von Bürger (24.06.2010 16:13)

Nun stehen die Kosten fest: horrend. Manche Heimbewohner des Dr. Schmeisser-Stiftes haben die Einrichtung aber auf Grund von finanziellen Erwägungen schon selber verlassen oder wurden von ihren Betreuern (Vormund) verlegt. Es wäre interessant zu erfahren, (1) wie viele Bewohner noch in das neue Haus umziehen und wie viele das Heim verlassen haben und (2) wie hoch (ab August) der Anteil der Selbstzahler ist und wie hoch der Anteil der auf kommunale Kosten Untergebrachten ist. – Das sind Zahlen, an deren Verbreitung wohl weder die Stadt Eberbach noch die Stiftung Altenheim Eberbach e.V. Interesse haben dürften.
Die Haushaltshilfe aus Osteuropa ist unter solchen Umständen nicht nur eine bedenkenswerte Lösung, sondern vielmehr in vielen Fällen die einzig realistische Lösung.

Antwort von Betreuer (24.06.2010 21:06)

Nach meinen Kenntnissen ( Stand 2009 ) lag der Anteil der Selbstzahler nur noch bei ca. 30 %. Dieser wird sich bestimmt nicht erhöht haben. Solche Einrichtungen sind absolut notwendig, aber wenn in diese absichtlichtlich nicht investiert wird und nur der Profit anderweitig "verbraucht" wird, dann stimmt etwas gravierend nicht mehr. Eine offene und ehrliche Informationspolitik seitens der Stiftung wäre mehr als angebracht. So entsteht bei den Bürgern ein berechtigtes Misstrauen und Unbehagen ob einer wirtschaftlichen Führung einer solchen Einrichtung.
Übrigens: Die Zahl von ca. € 320.- an Mehrkosten habe ich bereits 2 0 0 7 aus berufenem Munde erfahren. Da denke sich jeder seinen Teil.

Antwort von Mappus (02.10.2010 16:33)

Will man dieses Thema nun wohl auch unter den Tisch fallen lassen?
Mich würde interessieren, was es neues in diesem Belang gibt.

Antwort von Pfleger (23.12.2010 14:26)

Es tut sich etwas!
Mit Schreiben vom 20.12.2010 läd BM Martin in seiner Funktion als Vorsitzender der Stiftung Altersheim Eberbach e.V. zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch 12.1.2011 19:00 Uhr in den großen Saal der Stadthalle am Leopoldsplatz ein.
Die Veranstaltung soll dazu dienen, die Ergebnmisse von 3 Gutachten über die Untersuchung der Gebäudeteile des Dr. Schmeißer-Stiftes zu präsentieren. Die Referenten werden die jeweiligen Gutachter sein. Leider wird in der Einladung ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Frage "wie geht es weiter mit dem Dr. Schmeißer-Stift?" zu diesem Zeitpunkt nicht beantwortet werden kann.
Der Einladung ist ein Zwischenbericht der technischen Gebäudeanalyse, aufgeteilt in die Bereiche Tragkonstruktion, Bauphysik und Schadstoffe, beigefügt.

Antwort von Bürger (14.01.2011 13:19)

Bin gestern bei der Informationsveranstaltung in der Stadthalle gewesen und muss sagen, dass ich von dem breiten Interesse der Eberbacher Bürger positiv überrascht bin! Großartig auch, dass man sich nicht scheute die Verantwortlichen mit schmerzhaften kritischen Fragen zu konfrontieren!

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