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Altbürgermeister wird 70


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(hr) Eberbachs Ehrenbürger Horst Schlesinger feiert heute seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass lud Bürgermeister Bernhard Martin gegen Abend zu einem öffentlichen Empfang ins Rathaus ein. Der Ansturm war so groß, dass die Hausmeister zusätzliche Stühle bringen mussten, um allen Gästen Sitzplätze zu bieten.

Eine lange Schlange bildeten die Gratulanten, die dem ehemaligen Bürgermeister - Schlesinger hatte das Amt von 1972 bis 1996 inne - ihre Glückwünsche überbrachten. Im Saal spielte derweil ein Jazztrio zur Unterhaltung.

Nach der Begrüßung durch Bernhard Martin freute sich Horst Schlesinger, wieder einmal im Ratssaal, seiner langjährigen Wirkungsstätte, reden zu dürfen. Eberbach sei für ihn immer "etwas Besonderes" gewesen, so etwas wie ein "kleiner Riese": Von der Einwohnerzahl her eher bescheiden, aber groß in seiner Bedeutung für die Region. Beispielhaft beleuchtete Schlesinger Aspekte wie den Verkehrsknotenpunkt Eberbach, den Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Unternehmen, den Fremdenverkehrsort, das kulturelle Zentrum, die örtlichen Gesundheits- und Senioreneinrichtungen sowie das Spannungsfeld zwischen Stadtentwicklung und Landschaftsschutz, in dem sich Eberbach befinde. Er lobte die lokalpatriotische Einstellung der Eberbacher und blickte zufrieden auf seine Amtszeit und die Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit den städtischen Mitarbeitern zurück.
Gegen Ende seiner Rede ging Schlesinger auf sein "Lieblingsprojekt" ein, das er in seiner 24-jährigen Amtszeit nicht verwirklichen konnte: den Neckarsteg, der auf Höhe der Luisenstraße die Kernstadt mit der Wimmersbacher Seite verbinden sollte. Er überreichte seinem Amtsnachfolger mit einem Augenzwinkern einen Scheck in unbekannter Höhe, den er als Impuls für den Bau der Fußgänger- und Radfahrerbrücke verstanden wissen wollte.

Von der Stadt bekam Horst Schlesinger zum runden Geburtstag unter anderem einen Gutschein für ein verlängertes Wellness-Wochenende mit seiner Frau Ulla und eine der rar gewordenen Flaschen vom ehemaligen Eberbacher Weinberg "Schollerbuckel".

Horst Schlesinger, der inzwischen in Waldbrunn lebt, hat sich aus der Kommunalpolitik zurückgezogen, genießt seine Familie mit fünf Enkeln und erfreut sich besonders an seinem Garten und der Natur des Odenwaldes, den er häufig mit einer Wandergruppe Gleichgesinnter durchstreift.

Der gebürtige Schwetzinger und studierte Jurist wurde zunächst im Jahr 1968 Leiter des städtischen Rechtsamts in Eberbach, wechselte aber kurze Zeit später zum Rechtsamt in Frankenthal. Der Eberbacher Bürgermeister Dr. Hermann Schmeißer, dessen Amtszeit 1972 endete, bestärkte und unterstützte Schlesinger schließlich bei der Kandidatur zur Bürgermeisterwahl.
Wichtige Schritte der Stadtentwicklung während Schlesingers Amtszeit waren die Sanierung der Altstadt, der Neubau des Rathauses, die Umgehungsstraße L2311 und die Entwicklung des Gewerbegebiets Eberbach-Nord.

Oben die Reihe der Gratulanten, unten Horst Schlesinger bei seiner Ansprache, daneben mit seiner Frau Ulla und einer Enkelin. Rechts: Die Scheckübergabe für den Neckarsteg an Bürgermeister Bernhard Martin. (Fotos: Hubert Richter)

08.01.09

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