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Nachrichten > Kultur und Bildung

Puccini eröffnet die Saison in Zwingenberg

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(Foto:Nolten-Casado)

(tw) (bnc)Mit großer italienischer Oper starten die Schlossfestspiele Zwingenberg am Freitag in ihre 27. Spielzeit. Erstmals steht mit der japanischen Tragödie in drei Aufzügen "Madama Butterfly" ein Stück von Giacomo Puccini auf dem Programm. Der Stoff dazu gründet auf dem gleichnamigen Theaterstück des amerikanischen Dramatikers und Regisseurs David Belasco, der seinerseits eine Novelle von John Luther Long als Vorlage verwendete. Puccinis Stammlibrettisten Luigi Illica und Giuseppe Giacosa bearbeiteten den Text für die Oper.
Im Februar 1904 wurde die "Butterfly" an der Mailänder Scala uraufgeführt und dort von Presse und Publikum zunächst aufs heftigste abgelehnt. Zu fern lag wohl der Ort der Handlung, zu fremd klang die fernöstlich inspirierte Musik. Doch Puccini ließ sich nicht beirren: "Meine Butterfly bleibt was sie ist", wird er zitiert, "die empfindungsreichste Oper, die ich je geschrieben habe". Der Maestro nahm ein paar kleine Änderungen vor und brachte das Stück nur wenige Wochen später in Brescia auf die Bühne, wo Komponist und Oper frenetisch bejubelt wurden. Von da aus konnte Puccinis Lieblingswerk seinen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt antreten.

Die Geschichte der "Madama Butterfly" spielt in der japanischen Hafenstadt Nagasaki gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Noch herrscht dort das alte Ungleichgewicht zwischen dem ausbeutenden Amerika und dem unterwürfigen Japan. Der amerikanische Marine-Offizier B. F. Linkerton möchte sich seinen Aufenthalt in Japan so angenehm wie möglich machen und geht zu diesem Zweck eine nach dortigem Recht mögliche Ehe auf Zeit mit der Geisha Cho-Cho-San ein. Heiratsvermittler Goro hat ihm das Mädchen samt Haus und traditioneller Hochzeitsfeier vermittelt. Während der Amerikaner das Ganze als unterhaltsame exotische Affäre ansieht, liebt die von Linkerton "Butterfly" genannte Cho-Cho-San ihn ernsthaft. Alles gibt sie für ihren Gatten auf: Religion, Familie, Tradition. Ausgestoßen von der eigenen Verwandtschaft, lebt sie nur noch für ihn. Doch schon bald kehrt Linkerton in die Staaten zurück, während Cho-Cho-San in Nagasaki bleibt, einsam, ohne Geld, voll sehnsüchtigen Wartens auf seine Rückkehr. Mit ihr wartet ihr kleiner Sohn darauf, dass der Vater wiederkommt. Als Cho-Cho-San Jahre später Linkertons Schiff in den Hafen einfahren sieht, ist sie außer sich vor Freude. Doch der geliebte Mann ist nicht allein gekommen. Er wird begleitet von seiner amerikanischen Frau und ist hier, um sein Kind mit nach Amerika zu nehmen. Durch Konsul Sharpless hat er von dem kleinen Jungen erfahren. Butterfly erträgt die Demütigung nicht. Mit dem Dolch ihres Vaters nimmt sie sich das Leben. Linkertons Reue kommt zu spät.

Die Oper wird in der deutschen Fassung von Alfred Brüggemann aufgeführt. In den Hauptrollen sind Claudia Grundmann als Butterfly, Carmen Bender als ihre Dienerin Suzuki, Daniel Zihlmann als B.F. Linkerton und Götz Seitz als Konsul Sharpless zu erleben. Es singen und spielen Chor und Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg unter der Leitung von Christoph Kurig. Regie führt Thomas Kiemle.


Info: Premiere von "Madama Butterfly" ist am Freitag, 7. August, um 20 Uhr im Schlosshof. Weitere Aufführungen: 16., 18. und 20. August, jeweils 20 Uhr. Karten sind erhältlich bei den Tourist-Infos in Mosbach und Eberbach, telefonisch unter (06263)771 oder im Internet.


Infos im Internet:
www.schlossfestspiele-zwingenberg.de


04.08.09

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