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Nachrichten > Kultur und Bildung

Johannes-Diakonie weihte neuen Berufsbildungsbereich in Eberbach ein


Johannes-Diakonie-Vertreter und Gäste kamen zur Einweihung ins Eberbacher Berufs- und Arbeitszentrum EBAZ. (Foto: Andreas Lang)

(bro) (al) Daniela Gerber und Thorsten Naas war der Stolz anzusehen. Nach monatelanger Arbeit präsentierte sich kürzlich der neue Berufsbildungsbereich im Eberbacher Bildungs- und Arbeitszentrum (EBAZ) als lichter Raum mit modern ausgestatteten Lern- und Arbeitsplätzen. Computer und Beamer gehören ganz selbstverständlich zur Ausstattung, doch ein besonderer Vorteil ist die Nähe zur praktischen Arbeit. „Ab sofort haben wir kurze Wege zwischen theoretischem Unterricht und beruflicher Praxis in unseren Werkstätten“, erklärte die Leiterin des Berufsbildungsbereichs, Daniela Gerber. Das EBAZ ist eine Einrichtung der Johannes-Diakonie. Es vereint in sich eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung sowie die Berufsschulstufe der Schwarzbach Schule.

Damit liegt laut Daniela Gerber ein weiterer Vorteil des neuen Standorts auf der Hand: „Wir können hier sehr gut mit der Schwarzbach Schule zusammenarbeiten und gute Übergänge von der Schule in den Berufsbildungsbereich schaffen.“ 14 Teilnehmer im jungen Erwachsenenalter hat der Berufsbildungsbereich, weitere stehen in den Startlöchern. Die Teilnehmer haben ihre Praxisplätze vor Ort in Eberbach, aber auch in den Schwarzacher Werkstätten. In kleinen Gruppen werden sie ab sofort zum Lernen ins EBAZ kommen. Nach etwa zwei Jahren im Berufsbildungsbereich können sie sich für ein Tätigkeitsfeld entscheiden, das ihren Neigungen entspricht, und wechseln ins Berufsleben, sei es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).

Bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten verglich Johannes-Diakonie-Vorstand Jörg Huber den Berufsbildungsbereich mit einem Bahnhof: „Hier werden die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt.“ Die Leiterin des Geschäftsbereichs Beschäftigung, Dr. Claudia Zonta, beschrieb den neuen Standort als weiteren Schritt der Johannes-Diakonie bei der Einrichtung dezentraler Berufsbildungsbereiche. Vernetzung sei zwar weiterhin gefragt, doch zunehmend auf digitalem Weg. Zugleich betonte Zonta die Chancen, mit Schule und Werkstätten zusammenzuarbeiten: „Hier ergibt sich viel Raum für spannende Projekte.“

Die Reha-Teamleiterin der Agentur für Arbeit Heidelberg, Gisela Malotke, äußerte sich zufrieden darüber, dass die Agentur als Rehaträger künftig im EBAZ auf eine betriebsnahe Stätte für berufliche Bildung setzen könne. Pfarrer Richard Lallathin wies in einer kurzen Andacht darauf hin, wie bedeutsam Arbeit, aber auch Lernen für das menschliche Leben sei. „Hier im Berufsbildungsbereich kommt beides auf ideale Weise zusammen.“ Anschließend konnten die rund 20 Gäste der Feier die neuen Räumlichkeiten, aber auch die Werkstätten und die Räume der Schwarzbach Schule bei Führungen kennenlernen.

08.11.21

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