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Nachrichten > Sport und Freizeit

Abenteuer mit Robin Hood und Gemeinschaft am Lagerfeuer


Oben: Die Wölflinge bewiesen Mut und Geschichtlichkeit als Gefährten von Robin Hood. Unten: Die Lagereröffnungsrunde. (Fotos: Stefan Gramlich/Erich Kniel)

(bro) (mb) Ein Sommerlager voller Erlebnisse und positiver Eindr√ľcke haben die W√∂lflinge und Pfadfinder des Stammes Goten aus Aglasterhausen und Eberbach k√ľrzlich bei Freudenstadt im Schwarzwald verbracht. Erstmals seit langer Zeit n√§chtigten die Grundschulkinder nur eine Woche auf dem Lagerplatz, w√§hrend die √§lteren Pfadfinder zwei Wochen lang blieben.

Ein traditionelles Pfadfinderlager ist anders als die meisten Jugendzeltlager: Die Kinder und Jugendlichen bauen ihre Zelte selbst auf, denn es gibt kein Serviceteam, das diese Arbeit f√ľr sie erledigen w√ľrde. Pfadfinder zimmern sich Tische und B√§nke selbst aus Brettern und Rundh√∂lzern. Und Pfadfinder setzen sich auch nicht an den gedeckten Tisch, es gibt kein K√ľchenteam, das f√ľr sie kocht. Pfadfinder kochen ihr Essen selbst. Die Mitglieder ab einem Alter von elf Jahren bereiten hin und wieder ihre Mahlzeiten auf offenem Feuer zu, sie bauen Back√∂fen aus Steinen und Lehm, in denen sie Brote und Kuchen backen. Die Pfadfinder genie√üen die Lagerromantik in besonderem Ma√üe, wenn sie in ihren Schwarzzelten Feuer entfachen und zur Gitarre Lieder singen.

Die Teilnehmer des diesj√§hrigen Sommerlagers verbrachten eine erlebnisreiche Zeit voller Abenteuer. Die j√ľngeren Pfadfinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, W√∂lflinge genannt, lebten in der Welt des Robin Hood. Sie hatten sich schon in den w√∂chentlichen Gruppenstunden vor den Ferien gr√ľne H√ľte und Gew√§nder gebastelt. Spielerisch erfuhren sie, dass K√∂nig Richard L√∂wenherz in √Ėsterreich gefangen war, und der Sheriff in Nottingham sein Unwesen trieb. Die W√∂lflinge bereiteten sich auf die R√ľckkehr von Richard L√∂wenherz und die Vertreibung des Sheriffs und seiner Schergen sowie von Prinz John vor. Sie schossen mit Pfeil und Bogen, √ľbten ihre Geschicklichkeit, indem sie mit B√§llen auf Ziele warfen, transportierten L√∂segeld zum Hafen, schossen mit einem Katapult √ľber Mauern und sendeten Kundschafter aus, um Freund von Feind unterschieden zu k√∂nnen. Sie lernten, Spuren zu lesen und Hindernisse zu √ľberwinden. Bei einem gro√üen Wettkampf aller W√∂lflingsgruppen merkte jeder W√∂lfling, dass es nicht nur darauf ankommt, dass jeder Einzelne sein Bestes gibt. Auch die Gruppe musste zusammenhalten, man musste gemeinsame Absprachen einhalten und einander helfen, wollte man die Aufgaben gut erledigen. Hierbei erreichte die Meute Rotfuchs den ersten Platz bei der Station ‚ÄěStege aufbauen‚Äú. So waren die W√∂lflinge bestens vorbereitet, um zu verhindern, dass der b√∂se Prinz John Robin Hood aus dem Sherwoodwald vertrieb. Und in letzter Minute traf schlie√ülich auch K√∂nig Richard L√∂wenherz ein und sorgte wieder f√ľr Gerechtigkeit im Land.

Ganz anders als bei den j√ľngeren W√∂lflingen verl√§uft ein Sommerlager bei den √§lteren Pfadfindern. Die Elf- bis 15-J√§hrigen verbringen das Sommerlager und die w√∂chentlichen Gruppenstunden in der Erlebnisgemeinschaft der Sippe. Diese besteht aus sechs bis zw√∂lf Mitgliedern. Jeder Einzelne √ľbernimmt selbst√§ndig Aufgaben. T√§glich wurden die Gruppen auf dem Sommerlager vor neue Bew√§hrungsproben gestellt, die sie nur dann gut bew√§ltigen konnten, wenn sie kameradschaftlich als Team zusammenarbeiteten. Das zeigte sich vor allem beim sogenannten Sippenwaldlauf, bei dem die einzelnen Pfadfindergruppen sich bei verschiedenen Posten in Pfadfindertechnik bew√§hren mussten und ihre F√§higkeiten, sich zu organisieren, unter Beweis stellten. So bauten sie das typische Schwarzzelt ‚ÄěKohte‚Äú innerhalb einer begrenzten Zeitspanne auf. Sie bargen eine Person aus einem Auto, bauten eine Trage, sch√§tzten und ma√üen gr√∂√üere und kleinere Entfernungen mit den eigenen K√∂rperma√üen. Bei diesem Wettbewerb errang die Sippe ‚ÄěGepiden‚Äú aus Aglasterhausen und die Eberbacher Sippe ‚ÄěKimbern‚Äú einen guten zehnten Platz. Dar√ľber hinaus ma√üen sich die Pfadfinder in Ball-, Geschicklichkeits- und Gel√§ndespielen. ‚Ä®Gemeinsame Programmpunkte f√ľr alle Altersstufen waren unter anderem ein Kochtag und ein Singwettstreit.

Pfadfinder und W√∂lflinge zeigten bei ihren pers√∂nlichen Proben gleicherma√üen, was sie gelernt hatten, und erhielten daf√ľr am Lagerende Halst√ľcher und Abzeichen verliehen. Beim dritten Grad-Waldlauf, bei dem man das blaue Halstuch erlangen konnte, schaffte Rebecca Spieth aus Aglasterhausen den dritten Platz. Volker Kniel aus Neunkirchen erreichte mit einem halben Punkt dahinter den vierten Platz. Lennox K√∂ster und Leonie van Niel aus Eberbach absolvierten ebenfalls erfolgreich diese Probe.

06.09.22

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