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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Auftakt in den Bereichen Kernstadt und Eberbach-Nord - Befragung läuft bis 12. Juni


(Repro/Foto: Hubert Richter)

(hr) Auf eher verhaltenes Interesse stie√ü die Auftaktveranstaltung zur Machbarkeitspr√ľfung von Nahw√§rmenetzen in Eberbach am Mittwochabend, 15. Mai, in der Aula der Steigeschule.

Das Planungsb√ľro MVV Regioplan GmbH aus Mannheim ist mit der Erstellung eines so genannten ‚Äúenergetischen Quartierskonzepts‚ÄĚ f√ľr die Quartiere ‚ÄúKernstadt‚ÄĚ und ‚ÄúNord-West‚ÄĚ beauftragt. Bis Ende dieses Jahres soll dabei ermittelt werden, ob eine Nahw√§rmeversorgung machbar w√§re. Eine effizientes Nahw√§rmenetz w√§re f√ľr die angestrebte Klimaneutralit√§t Eberbachs hilfreich, denn es k√∂nnte den Aussto√ü klimasch√§dlicher Gase gegen√ľber herk√∂mmlichen Einzelheizungen in den Geb√§uden deutlich reduzieren. Laut dem Meilensteinplan der Stadt zur Klimaneutralit√§t soll im Jahr 2035 ein Gro√üteil des W√§rmebedarfs (65 Prozent) durch W√§rmenetze gedeckt werden. Damit k√∂nnten auch die Vorgaben aus dem Geb√§udeenergiegesetz (GEG) erf√ľllt werden. Ein W√§rmenetz besteht aus einer Energiezentrale, von der aus die erzeugte W√§rme √ľber Rohrleitungen zu den einzelnen Geb√§uden gef√ľhrt wird. In den angeschlossenen Geb√§uden gibt es dann keine eigene Heizung mehr, sondern nur noch eine √úbergabestation mit Regel- und Z√§hlereinrichtungen. Investitions-, Wartungs- und Reparaturkosten f√ľr die Hauseigent√ľmer entfallen dann, man m√ľsste sich aber l√§ngerfristig an das Betreiberunternehmen des W√§rmenetzes binden ohne Wechselm√∂glichkeit. In Eberbach k√∂nnten dies beispielsweise die Stadtwerke sein, die in Eberbach-Nord bereits seit dem Jahr 2010 ein kleineres Nahw√§rmenetz mit 19 angeschlossenen Geb√§uden und der Hackschnitzel-Heizzentrale am Schweizer Wehr betreiben.

Neben der Erhebung von Grundlagendaten √ľber den W√§rmebedarf in den Quartieren erfolgt im Rahmen der Machbarkeitspr√ľfung auch eine Befragung der Hauseigent√ľmer √ľber das grunds√§tzliche Interesse an einem W√§rmenetzanschluss. Diese l√§uft ab sofort bis 12. Juni. Teilnehmen kann man online hier oder in Papierform im Rathaus am Leopoldsplatz. Telefonische Infos dazu gibt es unter (06271) 87209 oder 87316.

In einer weiteren Veranstaltung am 12. Juni um 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) im gro√üen Saal des evangelischen Gemeindehauses am Leopoldsplatz wird Dipl. Ing. Kerstin Thomson √ľber das GEG informieren, und die Sparkasse Neckartal-Odenwald will ihre M√∂glichkeiten zur Finanzierung von Geb√§udesanierungen vorstellen. Au√üerdem soll an diesem Abend die ‚ÄúCLIMAP-W√§melandkarte‚Äú vorgestellt werden sowie die M√∂glichkeit, individuelle Energieberichte auf Basis von bereits erstellten Geb√§ude-W√§rmebildern zu beziehen..

Infos im Internet:
www.climap.de/interessenbekundung


17.05.24

Lesermeinungen

Lesermeinung schreiben
Von Wissender (14.06.24):
"Die Investitionskosten f√ľr eine W√§rmepumpe h√§ngen von der gew√§hlten Anlage ab. Der Bauherr muss mit mindestens 38.500 Euro rechnen." Quelle: Hompepage der MVV

Danke. Damit bin ich raus. Die F√∂rderung ist bei 30.000 ‚ā¨ gedeckelt. Davon maximal 70 Prozent bekommen nur Geringverdiener. Die meisten maximal 50 Prozent. Hinzu kommen h√§ufig auch weitere Kosten wie Umbau/Erweiterung/Erneuerung Scherungskasten und Ert√ľchtigung Elektrik sowie Entsorgung √Ėltanks. Der eine oder andere Heizk√∂per muss oft auch raus wenn es effizient laufen soll mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Damit sind wir dann je nach Haus sehr rasch bei 45-60.000 ‚ā¨. Ohne sonstige Sanierungen am Haus die je nach Energielevel teilweise durchaus zu empfehlen w√§ren.

Und da verwundert man sich, warum die Wärmepumpe bei vielen Hausbesitzern nicht ankommt?


Von Klara Fall (12.06.24):
Und unbeantwortet steht die Frage im Raum: Wo kommt die W√§rme f√ľr das Eberbacher W√§rmenetz her?

Von Wissender (11.06.24):
Bitte mehr differenzieren statt pauschale Urteile zu f√§llen. Die √∂ffentliche Hand muss im Sinne auch einer Vorbildfunktion mit gutem Beispiel voran gehen. Zu viele D√§cher von Beh√∂rden, Schulen, Ministerien, Turnhallen etc. sind deutschlandweit immer noch ohne PV. Und viele davon heizen immer noch mit Gas und √Ėl. Wo ist hier der Fortschritt und Innovation? W√ľrde nebenbei die Co2-Bilanz massiv sp√ľrbar verbessern.

Die Mehrheit der B√ľrger ist einer W√§rmepumpe gegen√ľber durchaus aufgeschlossen. Aber nicht zu Mondpreisen, die gegenw√§rtig h√§ufig noch immer aufgerufen werden. Um dazu mal Herrn.Nowak vom Europ√§ischen W√§rmepumpenverband in einem k√ľrzlichen Interview mit TGA-Fachplaner zu zitieren:

"Deutschland ist ein Wärmepumpen-Hochpreisland"


Von Graf Konrad von Eberbach (11.06.24):
Beim Lesen der Meinungen zu diesem Thema fällt man ja vom Glauben ab!

Ich rate allen Fortschrittverweigerern hier, einmal verschiedene Länder der Welt zu bereisen. Und das sowohl in sehr fortschrittliche Länder, Skandinavien, Schweden etc., als auch in weniger privilegierte Länder zum Beispiel auf dem asiatischen Kontinent.

Mit etwas Abstraktionsvermögen lässt sich erkennen das Innovationen wichtig und richtig Sind, regenerative Energieträger durchaus sinnvoll, und auch einsatzbereit sind.
Auf der anderen Seite befinden wir uns in einer extrem guten Situation, und auf der anderen Seite geht das Leben auch in Ländern weiter in denen noch auf dem offenen Feuer ein Lamm gegrillt wird.

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung scheint sich offensichtlich in einer weltfremden wärmepumpen schockstarre zu befinden, in der jegliche sachliche Diskussion ausgeschlossen zu sein scheint (sehr schade!)


Abschlie√üend w√§re w√ľnschenswert, dass ‚Äěnazikeulen‚Äú einfach unterlassen werden. Genauso wie Ideologie getriebene Weltenverbesserungsw√ľnsche an Stellen an denen sie NICHT sinnvoll sind.


Von Ungl√§ubig  (10.06.24):
@ Jens Thompson: Da Sie ja aus erster Hand berichten können: Wieviel strom hat ihre Photovoltaikanlage in der letzten Woche bei dem doch durchweg sonnigen Wetter erzeugt und wieviel Energie haben sie seit dem Einbau ihrer Wärmepumpe gespart.
W√ľrde wahrscheinlich nicht nur mich interessieren, sondern noch weitere Leser dieses Forums.

Besten Dank vorab und einen guten Wochenstart!


Von Jens Thomson (09.06.24):
Ich habe hier niemanden der afd zugerechnet.
Ich habe nur meinen √Ąrger dar√ľber ausgedr√ľckt, dass einige Menschen hier den "Berichten" in den zigzehntausendfachen kostenlos verteilten "Zeitungen" der afd UND den unz√§hligen Ver√∂ffentlichungen der fossilen Erd√∂llobbyisten z. B. in "sozialen" Medien einfach so glauben und sie deshalb unreflektiert hier weiterverbreiten.
Welche politische Partei diese Menschen wählen, habe ich in keinster Weise vermutet oder behauptet.

Die genannten, von manchen anscheinend als korrekt erachteten Veröffentlichungen habe ich hier, es kann sich jeder gerne ansehen und selbst ein Bild davon machen, wie unlogisch sie sind.

Ich bitte erneut darum, zu reflektieren, ob man bei Einbau einer W√§rmepumpe u. a. seine K√ľche echt aus- und einbauen MUSS, echt eine Fussbodenheizung einbauen MUSS, seine Innenw√§nde streichen lassen MUSS u.v.a.m...., und ob ein Austausch gegen eine W√§rmepumpe inkl. weiterer nicht vorgeschriebener Umbauten somit 190.000 Euro kostet, wie es nunmal aktuell die afd in ihrer an jeden Haushalt zumindest in BaW√ľ kostenlos versendeten "Zeitung" √∂ffentlich behauptet hat.

Wenn das eine andere Partei genauso öffentlich und flächendeckend behauptet hätte, hätte ich das exakt genauso in Frage gestellt und ganz sicher genauso als falsch kritisiert.
So was trägt nämlich unnötig (mindestens) zur Verunsicherung bei. Und Falsches so großflächig zu verbreiten, ärgert mich halt. Das ist nicht gut.


Von Ungl√§ubig  (09.06.24):
@ Jens Thomson: Ein gescheiterter Kinderbuchautor bringt zusammen mit weiteren Studienabbrechern Gesetze auf den Weg!!!

Genau mein Humor


Von redi (09.06.24):
Nun aber gerne auch noch inhaltlich. Jens Berger hat sich dem Thema hier angenommen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=95921

"... Die Technik ist durchaus interessant und macht bei modernen Neubauten als Teil eines durchdachten energetischen Konzepts auch Sinn ‚Äď √∂konomisch und √∂kologisch. Doch es macht √ľberhaupt keinen Sinn, W√§rmepumpen undifferenziert nach ihrem Einsatzgebiet zu betrachten. So sollte beispielsweise eine Erdw√§rmepumpe in einem energetisch optimierten Neubau mit Fu√übodenheizung und Photovoltaikanlage auf dem Dach keinesfalls mit einer Luftw√§rmepumpe als Ersatz f√ľr eine Gasheizung in einem energetisch nicht optimierten Altbau gleichgesetzt werden, der die Grundvoraussetzungen f√ľr den effizienten Betrieb einer W√§rmepumpe nicht mitbringt. Doch genau das tut die geplante Gesetzgebung. "

Weiter liest man, wenn man will, wie ein Haus aussehen sollte, welches mit einer Wärmepumpe heizt.


Von Rainer Hofmeyer (08.06.24):
Lieber Herr Thomson,

ich bin ja erleichtert, dass Sie nur die anonymen Schreiber der AfD zugerechnet haben und nicht auch noch diejenigen, die hier wie ich unter ihrem Namen geschrieben haben.

Ich gebe Ihnen aber den Tipp: Entwerten Sie nicht Ihren eigenen Beitrag durch die uns√§gliche AfD- (vor einigen Monaten noch √ľblich: Nazi-) Keule. Da haben Sie die Entwicklung verpasst; das zieht schon lange nicht mehr.

Gegner einer ideologisierten, teilweise unsozialen Klimapolitik in Eberbach und Bef√ľrworter eines Erhaltes der Eberbacher Natur und Landschaft sind
weder Rechte noch AfD-Anhänger noch Nazis,
sondern vielleicht einfach nur mehr mit diesem Gemeinwesen und seiner Bevölkerung verbunden
als Zugereiste oder Arbeitspendler,
denen der Charakter der bald 800-j√§hrigen Stauferstadt im Grunde v√∂llig gleichg√ľltig ist.

Rainer Hofmeyer
Altstadtrat


Von redi (08.06.24):
Herr Thomson, der die eine Wahrheit kennt, beschimpft Menschen, die ihn auf die Realität hinweisen, als AFD-Wähler (quasi rechts, Nazi usw.) und wundert sich, dass sich die Menschen sich nicht öffentlich von ihm beleidigen lassen wollen. Ja, ich wundere mich auch ;-)

Von Wissender (07.06.24):
Zum Thema Nachdenken: Was passiert wirklich, wenn D komplett auf √Ėl verzichtet? Andere L√§nder werden es zu g√ľnstigeren Preis dankbar annehmen. Im √úbrigen betrug 2022 der gesamte Stromanteil am sogenannten Endenergiebedarf in D grade mal 20 Prozent. Wie wollen wir auch nur ansatzweise die restlichen 70-80 Prozent k√ľnftig zeitnah dann aus Strom decken? Bei derzeit massiv stockendem Netzausbau und hohem Fachkr√§ftemangel? Ich vermisse fachkundige Antworten.

Dieses Bashing auf Gr√ľne und auf AFD hilft nicht weiter. Wir brauchen Sachpolitik die L√∂sungen im Konsens sucht. Technologieoffenheit. Innovationen. Und die √∂ffentliche Hand muss endlich mit gutem Beispiel hinsichtlich PV auf verf√ľgbaren D√§chern √∂ffentlicher Geb√§ude vorangehen. Wo ist das hinreichend der Fall? Das Potential und der Nachholbedarf im √∂ffentlichen Sektor ist erheblich. Statt dessen wird der B√ľrger gezwungen. Zwang l√∂st Probleme nicht. Wettbewerb l√∂st Probleme und Forschung. Da k√ľrzt man teils aber wichtige Gelder.


Von Wissender (07.06.24):
"Mit einer neuen Heizung spart man in den nächsten 30 Jahren große Mengen an Energie ein (etwa das 3- bis 4-fache), selbst wenn man nichts sonst am alten Haus ändert."

30 Jahre? Nur mal so am Rande: Die Lebensdauer einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beträgt nur 15-20 Jahre. Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP). Darum geht es aber weniger.

Die Preise f√ľr eine W√§rmepumpe mit Einbau durch Handwerksbetriebe sind weiterhin vielfach v√∂llig √ľberzogen. Da bringt dann auch die auf 30.000 ‚ā¨ gedeckelte F√∂rderung nur bedingt Abhilfe. Und h√§ufig kommen zus√§tzliche erhebliche Kosten f√ľr die notwendige Ert√ľchtigung der Elektrik (Umbau bzw. Erweiterung Sicherungskasten) dazu. Die W√§rmepumpe ist eine Option. Das gr√∂√üte Problem ist nach wie vor die fehlende Erfahrung vieler Handwerksbetriebe in D. Eine Verstromung des Heizsektors wird die Problematik versch√§rfen.

Und im Winter wenn eine Wärmepumpe ordentlich Strom zieht bringt die PV auf dem Dach wenig Leistung. Der erforderliche Netzausbau wird extrem teuer. Die Zeche zahlen alle, auch die Wärmepumpenbesitzer...


Von Ungl√§ubig  (07.06.24):
Sehr geehrter Herr Thomson, komischerweise hauen sie jetzt in die Ecke von afd oder Erdöl.
Warum denn das?
Nur weil sie feststellen, dass ihnen die Felle davonschwimmen bei der Kommunalwahl?
Nicht jeder kann sich eine Haussanierung auf erneuerbare Energie leisten. Bitte reden sie nicht alles schön und hören sie auf, jeden als Populisten oder gar Nazi einzustufen.
Besten Dank vorab


Von Jens Thomson (07.06.24):
Einige Kommentatoren hier wiederholen anonym gesch√ľtzt den populistischen Unsinn, den die afd und die fossilen Erd√∂lf√∂rderl√§nder-Lobbyisten massenweise mit sehr hohem Geldaufwand seit Jahren und nochmals verst√§rkt in den letzten Wochen deutschlandweit verbreiten.

Manche glauben doch tats√§chlich immer noch gerne z. B. der afd, die vielzehntausendfach (superteuer) an jeden Haushalt per eigener "Zeitung" ver√∂ffentlicht, man m√ľsse, wenn man seine (alte, kaputte) Heizung gegen eine energiesparende Heizung austauscht, z. B. eine Fussbodenheizung einbauen. So ein v√∂lliger Unsinn. Man muss das nicht.

Und deshalb "m√ľsse" man superteuer "das Bad komplett sanieren, teuer die K√ľche aus- und einbauen, teuer alle W√§nde innen streichen lassen, usw....", was sich alles zusammen auf 190.000 Euro pro Haus addiert.
Das ist falsch, v√∂llig √ľbertrieben und stimmt ganz einfach nicht.

Mit einer neuen Heizung spart man in den n√§chsten 30 Jahren gro√üe Mengen an Energie ein (etwa das 3- bis 4-fache), selbst wenn man nichts sonst am alten Haus √§ndert. Daf√ľr gibt es seit Jahren unz√§hlige - echte - Beispiele.
Und Energie zu sparen ist schon immer, aber besonders heutzutage, klug und was sehr Positives.

Lediglich dann, wenn man bisher ziemlich alte Heizkörper hat, sollte man diese sowieso mal gegen schönere neue und zudem energiesparendere austauschen. Aber das kostet sicher keine 190.000 Euro, wie es die afd flächendeckend als zwingend verbreitet.

Und:
Wenn die alten Fenster kaputt sind, MUSS man sie nicht austauschen. Man kann sie entweder kaputt lassen (dann geht halt wie bisher auch die Heizenergie ungenutzt nach drau√üen), falls man das gerne weiterhin so m√∂chte oder man k√∂nnte sie z. B. kosteng√ľnstig reparieren lassen.
Ebenso MUSS man sein kaputtes Dach nicht neu machen lassen, sondern man kann es weiterhin reparieren lassen, falls man das wirtschaftlich f√ľr sich f√ľr sinnvoll erachtet.
Man MUSS seine Einbauk√ľche nicht aus- und wieder einbauen, alle W√§nde im Haus neu streichen lassen, das Bad komplett sanieren usw., wie es die afd peinlicherweise als zwingend vorgeschrieben √ľberall verbreitet.
Bitte glaubt so einen Unsinn nicht.

Nur derjenige, der sein altes Haus gerne sogar in Richtung Neubauniveau bringen m√∂chte, m√ľsste dann nat√ľrlich einiges √§ndern, wenn er das will (sicherlich aber keine Fussbodenheizung einbauen lassen oder sogar die K√ľche teuer aus- und einbauen lassen, alle Innenw√§nde neu streichen lassen usw.).

PS, zu Herrn Habeck, was einige anscheinend immer noch nicht wissen:
Er hat die vielen Gesetze, Vorschriften, Normen usw., die es bereits seit Jahren gab und die jeder Hausbauer und -besitzer eh schon seit Jahren beachten musste, in einem einzigen Gesetz, dem Gebäudeenergiegesetz, lediglich zusammengefasst.
Das war ein erster, kleiner Schritt in Richtung Vereinfachung, weil man jetzt nicht mehr unz√§hlige verschiedenste Regelungen suchen und beachten musste, sondern nur noch die eine Regelung beachten muss. Dass die damals bereits seit Jahren geltende Gesetzeslage einigen erst dadurch bewusst wurde, zeugt eher von bisheriger Unkenntnis der fr√ľheren bereits bestehenden Gesetzeslage und des fr√ľheren, teils echt schlimmen Dschungels an Vorschriften.
Diese eigene Unkenntnis jetzt auch noch Herrn Habeck anzulasten, ist seltsam.

Kurz alles zusammengefasst: populistische Hetze und Unwahrheiten der afd und der fossilen Erd√∂lf√∂rderl√§nder und ihrer vielen Lobbyistenverb√§nde (die nat√ľrlich um Teile ihrer einigen Milliarden Euro Reingewinn PRO TAG f√ľrchten, wenn auch wir Deutsche bald weniger ihres fossilen Erd√∂ls verbrennen) unreflektiert weiterzuposten, ist sehr einfach, aber nicht korrekt, nicht logisch und teils sogar echt peinlich.

Ich verstehe gut, dass das einige hier deshalb lieber anonym tun.

Mit nur ein bisschen mehr eigenem Nachdenken und Hinterfragen w√ľrden solche falschen, hetzerischen, unreflektierten Kommentare hier und √ľberall in den "sozialen" Medien jedenfalls nicht mehr oder zumindest wesentlich seltener vorkommen.


Von Ungl√§ubig  (03.06.24):
@redi: Bin ganz Ihrer Meinung. Die Gr√ľnen wollen jedem vorschreiben, wie er zu leben hat, was er essen soll, welches Auto er fahren darf und wie er zu heizen hat. So was ist keine Demokratie!

Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Partei bei den kommenden Wahlen abgestraft wird.


Von redi (01.06.24):
Hallo Herr Stumpf,
"...Wenn ein Eigent√ľmer eine neue Heizung einbauen muss - weil die alte irreparabel ist- bzw. m√∂chte, muss diese mindestens zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden..."

Dies bedeutet f√ľr viele, dass sie ihr Haus f√ľr unfassbar viel Geld renovieren m√ľssten. So werden einige ihr Haus verkaufen m√ľssen. Dank Ihrer "Pl√§ne".


Von Peter Stumpf (29.05.24):
@ Rainer Hofmeyer
Nochmals, es gibt keine Austauschpflicht f√ľr bestehende Heizungen, d.h. kein Hausbesitzer, dessen bestehende √Ėl oder Gasheizung funktioniert, muss eine neue Heizung einbauen, das gilt auch f√ľr die Etagenheizungen, die Sie erw√§hnen.
Wenn ein Eigent√ľmer eine neue Heizung einbauen muss - weil die alte irreparabel ist- bzw. m√∂chte, muss diese mindestens zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. So sieht es das Geb√§udeenergiegesetz vor. Um dies zu gew√§hrleisten gibt es verschiedene M√∂glichkeiten. Eine dieser M√∂glichkeiten w√§re der Anschluss an ein Nahw√§rmenetz, was f√ľr viele Immobilien eine preislich g√ľnstige M√∂glichkeit w√§re, wie ich in meinen ersten Beitrag dargelegt habe. Wenn dieser Anschluss zu teuer oder technisch nur schwer umsetzbar ist, k√∂nnen andere M√∂glichkeiten gew√§hlt werden. Wie gesagt, es gibt keinen Zwang, sein Geb√§ude an ein vorhandenes W√§rmenetz anzuschlie√üen.
Da der Anschluss an ein W√§rmenetz f√ľr viele Eigent√ľmer eine wirtschaftlich und √∂kologisch gute Option sein wird, w√§re es unverantwortlich, wenn die Stadt die Planung und den Bau eines Nahw√§rmenetzes nicht rechtzeitig angehen w√ľrde.
Wenn Sie der Meinung sind, dass der Anschluss an ein W√§rmenetz f√ľr viele Altstadtimmobilien, weil mit hohen Kosten verbunden, nicht in Frage komme, kann doch die Stadt auf die Planung eines W√§rmenetzes, das vielen Eigent√ľmern Vorteile bietet, nicht g√§nzlich verzichten.
Im √úbrigen erwarte ich von den Planern, dass sie im Planungsquartier Altstadt das von Ihnen dargestellte Problem mit Etagenheizungen in Ihrer Machbarkeitsstudie ber√ľcksichtigen. Wenn dem nicht so sein sollte, werde ich als Gemeinderat dies einfordern.

Peter Stumpf, AGL Fraktionsvorsitzender


Von Rainer Hofmeyer (27.05.24):
ÔĽŅZum Beitrag des AGL-Fraktionsvorsitzenden

Wieder einmal mehr werden Umstellungskosten auf die sogenannte Klimaneutralit√§t heruntergespielt. Auf die von mir haupts√§chlich angesprochenen, in der Innenstadt weit verbreiteten Etagenheizungen geht der AGL-Fraktionsvorsitzende √ľberhaupt nicht ein. Offenbar ist den Verantwortlichen gar nicht bekannt, dass insbesondere in der Altstadt weitverbreitet keine Zentralheizungen verbaut sind.

Bei Etagenheizungen werden die jeweiligen Geschosse oder Wohnungen dezentral eigenst√§ndig √ľber Thermen mit Warmwasser und Heizk√∂rperw√§rme versorgt und nicht aus einer wie beschrieben zentralen Anlage in Keller oder Erdgeschoss - weil dort in Eberbach Hochwassergefahr besteht.

Solche Innenstadth√§user k√∂nnen nicht einfach mit einer √úbergabestation an das Fernw√§rmenetz angeschlossen werden. Vielmehr m√ľssen die Heizthermen herausgerissen und die gesamte Versorgungsstruktur im Haus umgebaut werden. Wobei wegen des Hochwassers weitgehend der Platz f√ľr eine zentrale √úbergabestation fehlt.

Solch ein grundlegender Umbau kostet nicht nur 5.800 oder 8.000 Euro. Die von mir recherchierte Umstellung eines nicht einmal hochwassergefährdeten Heidelberger Gebäudes von Etagenheizungen auf Fernwärme kostete 140.000 Euro. Wobei es hier eine Zentrale im Keller gibt, was in der Eberbacher Altstadt nicht so einfach möglich ist.

Bitte mehr soziale R√ľcksichtnahme und mehr Augenma√ü. Eberbach ist kein reiches Neubaugebiet, sondern eine √ľber Jahrhunderte gewachsene Stadt, in der viele Renter nicht das unbegrenzte Geld derer haben, die aus √ľberwiegend ideologischen Gr√ľnden √ľber einen tiefgreifenden Wandel im Leben der Menschen entscheiden.

Rainer Hofmeyer
Altstadtrat


Von Klara Fall (24.05.24):
..."Ein W√§rmenetz besteht aus einer Energiezentrale, von der aus die erzeugte W√§rme √ľber Rohrleitungen zu den einzelnen Geb√§uden gef√ľhrt wird...."

Welcher Art soll diese "Energiezentrale" sein? Wo soll sie in Eberbach stehen? Wer glaubt denn, mit Hackschnitzel die 5000 Eberbacher Gebäude (und nicht nur die 19 Einheiten in der Steige) mit Wärme versorgen zu können? Soll der Eberbacher Stadtwald verfeuert werden?

Konventionelle Kraftwerke sollen verboten werden, gleichzeitig betreiben die Gr√ľnen eine Deindustrialisierungspolitik, was nebenbei bedeutet, dass auch nutzbare industrielle Abw√§rme immer weniger zur Verf√ľgung steht. In Eberbach sowieso nicht (vielleicht mit Ausnahme Gelita). Also etwa eine riesige W√§rmepumpe in den Neckar setzen, mit der dann Wasser mit viel Stromeinsatz auf 70 Grad hochgejazzt wird?

Fragen √ľber Fragen.


Von Peter Stumpf (24.05.24):
@Wissender
Der Gemeinderat hat auf Antrag der AGL bereits beschlossen, einen W√§rmeplan f√ľr die gesamte Stadt zu beauftragen, also auch f√ľr Neckarwimmersbach.
Im Moment wird noch auf den Zuwendungsbescheid f√ľr die beantragten F√∂rdermittel gewartet, dieser muss vorliegen, bevor der Auftrag erteilt wird, um die erhebliche F√∂rderung zu erhalten.
Peter Stumpf


Von Wissender (23.05.24):
Warum wird der s√ľd√∂stliche Bereich der Stadt auf dieser Neckarseite nicht mit eingebunden in die Untersuchungen? Dort liegen zum Beispiel ja teils auch bereits Gasleitungen. Unsere √Ėlheizung steht zum Austausch an und das w√§re eine Alternative zur teuren W√§rmepumpe.

Von Peter Stumpf (23.05.24):
Ihre Behauptungen zur Planung eines W√§rmenetzes in Eberbach sind inhaltlich unrichtig und bed√ľrfen der Korrektur:
Mit dem Beschluss eine W√§rmeplanung f√ľr Eberbach in Auftrag zu geben, hat der Gemeinderat einen zukunftsweisenden Beschluss zum richtigen Zeitpunkt gefasst.
1. Weil nach Vorliegen eines W√§rmeplans jeder Hauseigent√ľmer in Eberbach wei√ü, in welchen Stra√üen ein W√§rmenetz in welchem Zeithorizont gebaut werden wird. Da es keinen Anschlusszwang an das W√§rmenetz geben wird, hat jeder Eigent√ľmer eine belastbare Entscheidungsgrundlage, wie er sein Haus zuk√ľnftig heizen m√∂chte.
2. Wenn Sie ausf√ľhren, der Gemeinderat h√§tte bis zur gesetzlichen Frist 2028 mit der W√§rmeplanung abwarten sollen, w√§re dies ein Nachteil f√ľr alle Eigent√ľmer, die eine neue Heizanlage vorher einbauen m√∂chten, da der Anschluss an ein st√§dtisches W√§rmenetz keine Option w√§re.
3. Davon zu sprechen, dass der Anschluss eines Geb√§udes an eine W√§rmenetz und dessen Umr√ľstung pro Haus ‚Äě Zehntausende bis Hunderttausende Euro‚Äú kosten w√ľrde, ist v√∂llig aus der Luft gegriffen. In Mannheim betragen die W√§rmeanschlusskosten 5800,- ‚ā¨ bis zu 20 Meter L√§nge auf dem eigenen Grundst√ľck.
Eine W√§rme√ľbergabestation kostet f√ľr ein Einfamilienhaus ca. 5000,- ‚ā¨ und ist damit deutlich g√ľnstiger als eine Gas bzw. √Ėlheizung.
Die Heizk√∂rper m√ľssen nicht umger√ľstet werden, da die Temperatur eines klassischen W√§rmenetzes auf mind. 70 Grad ausgelegt ist.
Weitere Ersparnisse sind: Keine Kaminfegerkosten, keine Wartung der Heizanlage und keine Kosten f√ľr Erf√ľllung staatlicher Vorgaben f√ľr Heizungen.

4. Auf die Vorteile einer W√§rmeversorgung z.B. durch die Stadtwerke Eberbach gehen Sie in keiner Weise ein. In Eberbach sind ca 350 Wohnungen in der Steige an das Nahw√§rmemetz der SWE seit √ľber 15 Jahren angeschlossen. Sowohl was die Versorgung mit W√§rme wie auch die Preise betrifft, sind die Kunden zufrieden.
5. Die Investitionen in ein W√§rmenetz sind zwar hoch, werden aber nicht von der Stadt, sondern im Idealfall von den Stadtwerken finanziert. Dies sind wie auch beim Gas- und Stromnetz rentierliche Investitionen, die √ľber die Abnahme von W√§rme √ľber die Jahre refinanziert werden.

Abschlie√üend m√∂chte ich deutlich machen, dass kein Hauseigent√ľmer verpflichtet ist, seine funktionierende Heizanlage auszutauschen. Wenn diese nicht mehr reparabel ist, sollte man sich nach Alternativen zu fossilen Energietr√§gern allein schon deshalb umschauen, weil die fossilen Brennstoffe durch die europaweite CO2 Abgabe ab 2028 sehr teuer werden. Falls es ein W√§rmenetz gibt, w√§re das eine M√∂glichkeit seine Hausheizung umzur√ľsten.
Peter Stumpf, Fraktionsvorsitzender der AGL


Von Rainer Hofmeyer (19.05.24):
Info-Veranstaltung zur Fernw√§rmeversorgung in Eberbach. Ich war als Hauseigent√ľmer dort. Wie zuverl√§ssig wird man informiert?

ÔĽŅ‚ÄěInvestitions-, Wartungs- und Reparaturkosten f√ľr die Hauseigent√ľmer entfallen dann‚Ķ‚Äú, steht genauso im obengenannten Bericht des Channel wie ich es pers√∂nlich beim Vortrag in dieser Veranstaltung aufgenommen habe, wo die Referentin w√∂rtlich von ‚Äěgeringen Investitionskosten f√ľr Hauseigent√ľmer‚Äú sprach.

Dies ist keine seri√∂se Information. Alles Gesagte gilt n√§mlich nur bis zum Hausanschluss; genauso wie derzeit √Ėlh√§ndler und Stadtwerke frei Haus liefern.

Denn in der bundesweit g√ľltigen ‚ÄěVerordnung zur Fernw√§rmeversorgung‚Äú steht: ‚ÄěF√ľr die ordnungsgem√§√üe Errichtung, Erweiterung und Unterhaltung der Anlage hinter dem Hausanschluss ‚Ķ ist der Anschlussnehmer verantwortlich.‚Äú

Auf die einzelnen Eberbacher Hausbesitzer kommen somit bei einer Umstellung auf Fernwärme immense Kosten zu, die in die Zig- bis Hunderttausende Euro gehen können.

Sie m√ľssen bei bestehenden Zentralheizungen innerhalb des Geb√§udes auf das neue System umstellen einschlie√ülich der Entsorgung der alten Anlage.

Bei den in Eberbach weit verbreiteten Etagenheizungen m√ľssen die Eigent√ľmer die Anlagen mit hohen Kosten von einer Einzelversorgung der jeweiligen Wohnungen auf eine zentrale Struktur umstellen und alle Heizungen herausrei√üen.

Im Rahmen der Umstellung muss auch die Hochwassergef√§hrdung f√ľr Keller und Erdgeschosse in der Innenstadt ber√ľcksichtigt werden.

Bei angenommen 5.000 H√§usern in Eberbach, die nach nach den zeitlichen Vorgaben des Geb√§udeenergiegesetzes energetisch umgestellt werden m√ľssen, ergeben sich bei einem fiktiven Aufwand von 100.000 Euro pro Geb√§ude eine halbe Milliarde Euro Kosten (in Zahlen: 500.000.000 Euro), die auf die Bev√∂lkerung privat zukommen.

Sollte die Stadtwerke GmbH das Nahw√§rmenetz aufbauen, m√ľsste sie √ľber Jahrzehnte finanziell in Vorlage treten, bis irgendwann gem√§√ü den Staffelungen des Geb√§udeenergiegesetzes vielleicht der letzte Hausbesitzer anschlie√üt. Wie wollen die kleinen Stadtwerke das stemmen?

Rainer Hofmeyer
Altstadtrat


Von Peter G√∂tz (18.05.24):
Nat√ľrlich stimmt das mit der Abh√§ngigkeit von einem Anbieter, aber wenn wir so denken und handeln und nicht als Gemeinschaft dann...
Eine Heiz-Zentrale ist auch √Ėkologischer Sicht (gute Filterung √ľber Zyklon und E-Filter...) besser / sauberer f√ľr die Umwelt, als Einzelheizungen. Zudem macht das auch auf Dauer √Ėkonomisch Sinn und schafft vor Ort einige Arbeitspl√§tze. Es gibt doch noch ( nachwachsendes ) Holz rund um Eberbach. Sofern die Anlage nicht so gro√ü wird, dass das Energieholz auch von weit entfernt zugefahren werden m√ľsste.
Das hat auch Vorteile f√ľr jeden einzelnen, die Wartung der eigenen Heizung entf√§llt. ich brauche mich nicht mehr um Heiz√∂l oder Pellets oder.... zu k√ľmmern.


Von Sch√∂pfung  (18.05.24):
Da macht man sich komplett abhängig von der Wärmeenergie, das heißt da können die Kunden, nicht mehr zu wechseln anderen Anbietern wechseln, das heißt die können die Preise so gestalten wie sie wollen, ist ja nicht mehr möglich woanders hin zu gehen.

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