Asiatische Hornisse überfällt Bienenstöcke (Foto: privat)(hr) (sws) Auf Einladung der Landfrauen Brombach berichteten dieser Tage die Brombacher Imker Attila Bundai und Raino Winkler über die Asiatische Hornisse und Möglichkeiten, deren Ausbreitung einzudämmen.
Rund 34 Interessierte, darunter auch Mitglieder des Ortschaftsrats und des NABU Eberbach, kamen trotz winterlicher Bedingungen ins Brombacher Dorfgemeinschaftshaus, um den mit Videos ergänzten Vortrag zu sehen und sich engagiert und praxisorientiert auszutauschen.
Seit 2025 gilt die Asiatische Hornisse als "etablierte invasive Art", die weiterhin bekämpft werden muss - aber nun nur noch in eigener Verantwortung der Betroffenen. Betroffen sind vor allem Imker, denn Honigbienen sind die wichtigste Nahrungsquelle der Asiatischen Hornisse. Das mussten auch die Brombacher Imker im letzten Sommer schmerzlich erfahren, als ihre Bienenstöcke von Dutzenden Hornissen regelrecht überfallen wurden. Erst Ende Oktober wurde ein Hornissennest in der Brombacher Ortsmitte entdeckt und konnte kurz darauf am 8. November vom ausgebildeten Experten Uwe Weber aus Neckarsteinach entfernt werden. Dieser hatte kurz davor die Imker des BZV Hirschhorn, zu dem auch die Brombacher Imker gehören, in einem Fachvortrag über die Gefahr durch die Asiatische Hornisse informiert.
Die Veranstaltenden werteten den Abend als Erfolg und hoffen darauf, dass die Verluste der Imker durch die Asiatische Hornisse im nächsten Jahr dank der gemeinsamen Bekämpfung geringer ausfallen werden.
12.01.26
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