Neue sicherheitspolitische Herausforderungen
 V.l. Jan-Peter Röderer und Nils Schmid. (Foto: SPD)(hr) (bi) Eine Diskussionsrunde zu der Frage âFrieden und Aufrüstung - wie passt das zusammen?â gibt es am Mittwoch, 21. Januar, in Eberbach.
Auf dem Podium im Evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz angekündigt haben sich der Parlamentarische StaatssekretĂ€r im Bundesverteidigungsministerium, Nils Schmid (SPD), und der Eberbacher SPD-Landtagsabgeordnete Jan-Peter Röderer.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die verĂ€nderte US-AuĂenpolitik und aufstrebende MĂ€chte wie China haben die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen in Europa grundlegend verĂ€ndert. Drohnenüberflüge an FlughĂ€fen, Spionage an Bundeswehreinrichtungen, Sabotage von Bahnschienen, AnschlĂ€ge auf Unterseekabel und Cyberattacken auf Behörden, Firmen oder Infrastruktur sind Ausdruck hybrider Kriegsführung, mit der die demokratische Gesellschaft verunsichert werden soll. Die Bedrohungen sind nicht mehr abstrakt, sondern finden ihren realen Niederschlag.
Nils Schmid, früherer Finanz- und Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg sowie AuĂen- und Verteidigungsexperte im Deutschen Bundestag, wird die sicherheitspolitischen Herausforderungen dieser Zeitenwende erlĂ€utern. Für Schmid steht fest: âSicherheit entsteht nicht ohne militĂ€rische StĂ€rke. Eine gut ausgestattete Bundeswehr, die im Rahmen internationaler Bündnisse handlungsfĂ€hig ist, ist die Grundlage für eine glaubwürdige Friedenspolitik. Rüstung und Diplomatie sind keine GegensĂ€tze, sondern zwei Seiten einer verantwortungsvollen AuĂenpolitik.â
Auch weitere aktuelle Fragen sollen angesprochen werden: Wie soll der neue Wehrdienst aussehen? Was bedeutet die Ausnahme von der Schuldenregel für die Bundeswehr und für die Staatsverschuldung? Was hat das Sondervermögen für Infrastruktur mit WiderstandsfĂ€higkeit unserer Gesellschaft zu tun?
Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und bietet neben dem Impulsvortrag von Schmid Raum für eine offene Diskussion mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei.
13.01.26
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