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Pflasterbauweise wäre zu teuer
 (Foto: Hubert Richter)(cr) Die Zufahrt zum Neckarlauer von der B 37 auf Höhe Friedrichstraße soll nun doch nicht gepflastert werden.
Im Januar hatte der Eberbacher Gemeinderat eigentlich beschlossen, dass die Sanierung der Zufahrtsrampe in gebundener Pflasterbauweise erfolgen soll (wir berichteten). Die Rede war damals von einem Angebot der Firma Gärtner GmbH aus Eberbach in Höhe von 68.000 Euro netto.
In einer neuen öffentlichen Beschlussvorlage, die dem Gemeinderat am vergangenen Mittwoch, 29. April, zur Beschlussfassung vorlag, wird die Angebotssumme für die Pflasterbauweise allerdings viel höher beziffert, nämlich mit 101.000 Euro netto. Ein alternatives Angebot der Gärtner GmbH für die Asphaltierung der Zufahrt fiel mit knapp 59.000 Euro netto deutlich niedriger aus, weshalb sich der Gemeinderat nun einstimmig für die Asphaltierung entschied. Die Ausführung soll im Rahmen der aktuell im Auftrag des Regierungspräsidiums laufenden Stützmauersanierung an der B 37 erfolgen.
03.05.26
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| Von Trostpflaster (03.05.26): | @Ungläubig: Meines Wissens ist gebundenes Pflaster hochwassersicher. Aber was mich hier viel mehr wundert: Warum gibt die Firma erst ein Angebot über 68.000 Euro ab und erhöht dann im Nachgang des Beschlusses auf 101.000 Euro?
| | Von Ungläubig  (03.05.26): | Die Zufahrt zu pflastern war von vornherein Humbug. Beim ersten Hochwasser hätte es die Steine samt dem Unterbau weggespült. Man sollte meinen, dass im Eberbacher Stadtrat soviel Sachverstand vorhanden sein sollte, um dies zu erkennen.
Dass die Kosten für sämtliche öffentlichen Bauvorhaben, egal wo, immer höher ausfallen ist mittlerweile auch völlig normal.
Es wird der billigste Anbieter genommen und der kann dann bis unbestimmte Höhe nachkalkulieren. Obwohl von vorne herein feststeht, dass der eingegebene Preis nicht gehalten werden kann.
Das ist aber den Verantwortlichen der Kommunen egal, denn es zahlt ja eh der Steuerzahler.
Schade, dass sich diese Leute dann noch feiern lassen und denken, der Bürger merkt es nicht.
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