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Zweimal Platz 3 im Bike Spirit Award 2026
(hr) (stve) Im Rahmen des neunten deutschen Mountainbike-Kongresses am 17. Juni in Aalen wurde erstmals der âBike Spirit Awardâ vergeben. Das âBikelĂ€ndâ Eberbach hatte sich für zwei Kategorien beworben.
Bei dem Award handelt es sich um eine Auszeichnung für besondere Projekte im Bereich Mountainbike in Deutschland und das in drei Kategorien. Die Stadt Eberbach hat sich als TrĂ€ger für den âAward Bike-Erlebnisâ beworben und konnte sich unter zehn Bewerbern für das Finale der letzten drei qualifizieren. Im Bewerberfeld waren Top-Destinationen wie Albstadt Bike Erlebnis und Trailpark Winterberg vertreten, gegen die man sich durchsetzen konnte.
Der Kanu Club Eberbach als betreuender Verein der Eberbach Single-Trails trat im Bereich âAward Trailbauâ an. Er hat es ebenfalls unter die letzten drei geschafft. Hier war das Bewerberfeld deutlich gröĂer. Insgesamt 23 Projekte haben sich beworben. Bei den Auswahlkriterien der Jury zĂ€hlte neben dem SpaĂfaktor auch ganz andere Dinge wie NaturvertrĂ€glichkeit, ehrenamtliches Engagement, Kooperation, Ăbertragbarkeit, QualitĂ€t und regionalwirtschaftliche Wirkung.
Im Finale âBike-Erlebnisâ musste sich Eberbach dem erstplatzierten Mountainbikepark PfĂ€lzerwald mit 20 Touren in elf Kommunen und 100 Ortsgemeinden sowie dem Tourismusverband Ostbayern mit der Trans Bayerwald, die auf rund 700 Kilometern und 17.000 Höhenmetern den Bayerischen Wald erschlieĂt, geschlagen geben. In Anbetracht dieser GroĂprojekte kann man auf die Drittplatzierung mehr als stolz sein.
Beim Trailbau-Award sah es Ă€hnlich aus. Hier konnte sich die DIMB IG Rems-Murr, die als kreisweiter Ansprechpartner mit elf Kommunen in den letzten sechs Jahren 70 legale Trails mit 48 km GesamtlĂ€nge realisieren konnte, den 1. Platz sichern. Auf Platz 2 folgt der AllgĂ€uer Bergsportverein Weitnau, der den alten Dorflift in letzter Minute von seinem Abbau retten konnte und nun ein ehrenamtlich, engagiertes und dorfverbindendes MTB-Projekt betreibt. Auch für den Kanuclub Eberbach war der 3. Platz hinsichtlich der groĂen Konkurrenz eine BestĂ€tigung für den Einsatz und das ehrenamtliche Tun rund um die Trails in Eberbach.
Die Stadt Eberbach will in naher Zukunft weitere TourenvorschlĂ€ge im âBikelĂ€ndâ rund um Eberbach anbieten und bewerben. Ziel ist es, ein authentisches Natur- und Tourenerlebnis im Odenwald mit einem breiten Angebot für Freizeitfahrer, Familien und E-Mountainbiker zu realisieren und so Eberbachs Position als naturnahe Wander- und Mountainbike-Region zu stĂ€rken.
26.06.26
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| Von Emilia (29.06.26): | Ich bin für regelmĂ€Ăige Bürgerdialoge in Eberbach. Für das direkte GesprĂ€ch zwischen Bürger und Verwaltung. Damit wir Eberbacher Sorgen und Probleme direkt und persönlich aussprechen und an Lösungen mitwirken können. Was bringt es hier berechtigte Anliegen zu diskutieren? Man kann sich etwas von der Seele reden. Man erfĂ€hrt, wie andere darüber denken. Das mag einen gewissen Unterhaltungswert haben. Zu Lösungen führt das nicht.
| | Von Wanderer (29.06.26): | Besagte "biker "reisen ja auch mit ihren "Dreckschleudern"an ...und fliegen auch noch zusĂ€tzlich in Urlaub , da es sich i.d. R. Eher Um eine Finanzstarke Klientel handelt.
Wie bereits mitgeteilt, solche Herrschaften sind aus vielerlei an anderer Stelle genannten Gründen hier unerwünscht und daher sind weitere Trails abzulehnen.
Das vorhandene muss reichen.
| | Von Rebian (29.06.26): | @bürger lars
Nein, die Mountainbiker sind hier gar nicht willkommen.
| | Von Butziie (29.06.26): | Genau diese Haltung ist aus meiner Sicht eines der gröĂten Probleme Eberbachs. Seit Jahren wird darüber gesprochen, dass die Stadt attraktiver werden, mehr Besucher anziehen und wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen soll. Sobald dann aber einmal ein Projekt kommt, das tatsĂ€chlich Menschen nach Eberbach bringt, wird es sofort zerredet.
Ja, wer sich rücksichtslos verhĂ€lt, muss zur Verantwortung gezogen werden. Das gilt für Mountainbiker genauso wie für Autofahrer oder Motorradfahrer. Aber wegen einzelner VorfĂ€lle gleich ein ganzes Projekt infrage zu stellen, ist genau die Verhinderungskultur, die unsere Stadt seit Jahren lĂ€hmt.
Andere StĂ€dte investieren viel Geld, um Besucher anzulocken. Eberbach hat hier die Chance, sich als attraktives Outdoor-Ziel zu etablieren â und statt darüber zu sprechen, wie man Anwohner schützt und das Miteinander verbessert, wird wieder grundsĂ€tzlich dagegen argumentiert.
Wenn wir jede Entwicklung sofort blockieren, weil sie auch Herausforderungen mit sich bringt, dürfen wir uns nicht wundern, wenn am Ende Stillstand herrscht. Genau dieser Reflex, zuerst das Haar in der Suppe zu suchen, statt Lösungen zu entwickeln, ist einer der Gründe, warum Eberbach sein Potenzial seit Jahren nicht ausschöpft.
| | Von Bürger Lars  (28.06.26): | Umweltraudis... Da ist Eberbach schon Anziehungspunkt für etwas positives, und trotzdem passt auch wieder nicht... Aber im Sommer mit der Umweltdrecksschleuder Nummer 1 in den Urlaub fliegen ist okay wa?
typisch Deutsch, typisch Doppelmoral.
Biker ihr seit herzlich willkommen!!!!
| | Von Antonia (27.06.26): | Gebe den genannten Meinungen zu hundertprozentig recht, der Wald ist zur Erholung da und keine Rennstrecke !,! vor 2 Wochen wurde beinahe mein Enkelkind von einem jugendlichen sogenannten Sportler fast umgefahren und ich als blöde Kuh beschimpft, weil ich lauthals langsames Fahren im Wohngebiet einforderte .Ebenso werden weiterhin wilde Trails von einer bestimmten Gruppe benutzt und dies schon seit Jahren ,ohne das etwas unternommen wird oder unternommen werden kann? Nur weiter so,wahrscheinlich Ă€ndert sich leider erst etwas,wenn ein Unglück geschehen ist.
das etwas dagegen unternommen wird
| | Von rostovzov (27.06.26): | Einerseits will eberbach Umweltvorbildstadt sein, andererseits werden diese Mountainbike-Umweltrowdys in Scharen angelockt und terrorisieren auĂerdem die FuĂgĂ€nger, selbst in der Altstadt und BahnhofstraĂe muss man inzwischen aufpassen, dass man nicht von so einem Bike angefahren wird, das sind ZustĂ€nde wie im wilden Westen.
| | Von Anwohner (26.06.26): | Kann Sonnenblume nur zustimmen! Es ist inzwischen sehr gefĂ€hrlich geworden, da die FahrrĂ€der mit einem Affenzahn angerauscht kommen. Traurig finde ich auch, dass gerade in der heutigen Zeit etwas ausgezeichnet wird, dass den Tieren und der Natur massiv schadet. Hier wird ein falsches Zeichen gesetzt. In der Pfalz beklagen sich jetzt schon die Winzer, weil gerade die Wildschweine sich in die Weinberge flüchten, weil sie im Wald von immer mehr Mountainbikefahrern gestört werden.
| | Von Wanderer (26.06.26): | Diese Horden rücksichtsloser Kampfradler, die mit ihren protzigen SUVs anreisen braucht hier kein Mensch. Daher sage ich nein zum weiteren Ausbau. Da gibt es wichtigeres in Eberbach für die Verantwortlichen zu tun.
| | Von Sonnenblume (26.06.26): | BALANCE zwischen TOURISMUS UND ANWOHNERN DRINGEND BERĂCKSICHTIGEN!!!
Um zu diesen Trails zu kommen, muss man teilweise durch sehr lange, enge StraĂen fahren, die dicht besiedelt sind und die teilweise "Sackgassen " sind. Dort leben viele Familien mit kleinen Kindern und überwiegend Ă€ltere Anwohner und es gibt hĂ€ufig auch nur einen Gehweg, weil die StraĂe sonst zu eng wĂ€re. Selbst auf diesen Gehwegen müssen dann noch die Autos zur HĂ€lfte parken, weil sonst keiner mehr durch diese StraĂen fahren könnte.
Durch diese Trails kommen nur viele und groĂe Gruppen von Moutainbikern im Pulk mit nicht angepasster Geschwindigkeit gefahren, die die ANWOHNERN und SPIELENDEN KINDER STARK GEFĂHRDEN!!!
WIR ANWOHNER wurden nicht zuvor gefragt, was wir von diesen Trails mit Durchfahrt durch unsere "SackstraĂen" halten!!!
Wir wurden auch nicht vorher informiert, was das für unser Wohngebiet und unsere Kinder bedeutet - nĂ€mlich die Gefahr, im "Affentempo" von solchen Gruppen umgefallen zu werden!!!!
DESHALB - KEINE NEUEN TRAILS DURCH ANFAHRTEN VON SOLCHEN WOHNGEBIETEN!!! WIR LEBEN HIER DAS GANZE JAHR, ZAHLEN STEUERN UND DAS WOHL UNSERER KINDER UND ĂLTEREN MITBĂRGER LIEGT UNS MEHR AM HERZEN, als durchradelnden Touristen, die in Gruppen rücksichtslos und schnell durch unsere StraĂen fahren und UNS damit gefĂ€hrden!!!
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