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Volksfest in der Au ging mit fulminantem Feuerwerk zu Ende

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(Fotos: Hubert Richter)

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(hr) Vom 28. August bis 1. September lockte der traditionsreiche “Eberbacher Kuckucksmarkt” zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Veranstaltungsgelände in der Au.

Neben dem üblichen Jahrmarktbetrieb mit Bewirtungsangeboten, Fahrgeschäften, Unterhaltungs- und Verkaufsbuden war auch diesmal am 89. Kuckucksmarkt wieder der Partyfaktor hoch: Diverse Livebands und DJs sorgten an den Markttagen und -abenden für Stimmung im Bier-und Weindorf, im Cha-Cha-Zelt und im Mostzelt der KG Kuckuck. In letzterem lockte vor allem die Karaokeparty am Montagabend einmal mehr viele Gäste an. Auch die Sonderveranstaltungen wie das Kinderfest auf dem Sportplatz am Montagnachmittag und die wieder von der Familie Hess organisierte Fleckviehrinderschau am Dienstagvormittag erfreuten sich großer Beliebtheit.

Das neue Konzept des Bier- und Weindorfs unter freiem Himmel statt eines großen Festzelts stieß auf unterschiedliche Resonanz, auch was die Service-Qualität anging. Das Wetter spielte gut mit, lediglich am Montag gegen Abend sorgte ein kurzer aber heftiger Regensturm in manchen Marktbereichen für nasse Füße und flatternde Zeltplanen. Bevor der Markt am Dienstagabend mit dem Brillantfeuerwerk stimmungs- und effektvoll ausklang, war fünf Tage lang bei friedlicher und teils ausgelassener Stimmung gefeiert worden.

Auch die Polizei zog eine positive Bilanz des 89. Kuckucksmarkts. Um die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten, war das Polizeipräsidium Mannheim auch in diesem Jahr mit dem bewährten Einsatzkonzept der vergangenen Jahre rund um das Veranstaltungsgelände präsent. Es wurden insgesamt drei Platzverweise ausgesprochen. Darüber hinaus kam es zu einer Körperverletzung, einer sexuellen Belästigung sowie zwei Beleidigungen. Bei der Räumung des Festgeländes durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kam es nach zuvor durch Polizeikräfte ausgesprochenen Platzverweisen in zwei Fällen zu tätlichen Angriffen gegen Polizeibeamte.
Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, dem Marktmeister und seinem Team sowie den eingesetzten Sicherheitsmitarbeitern sei vorbildlich gewesen und habe maßgeblich zu einem sicheren Veranstaltungsablauf beigetragen, so die Polizei. Trotz der genannten Straftaten wurde seitens der Polizei von einem insgesamt friedlichen Veranstaltungsverlauf berichtet.

Weitere Fotos vom 89. Eberbacher Kuckucksmarkt gibt es auch auf unserer Facebook-Seite (Link s.u.).

Infos im Internet:
www.facebook.com/media/set/?set=a.2053554125574243&type=3


04.09.26

Lesermeinungen

Lesermeinung schreiben
Von Georg Philipp Lang  (05.09.26):
Allerdings, nicht ganz so fulminant wie vielleicht das Feuerwerk am Abend, war die Perfomance der "Gastro-Truppe" im Bier u. Weindorf dort am Nachmittag…
Alter Schwede, auf welche Idee ist man denn da wohl gekommen…
Nach zehn Minuten erfolglosen Bemühens Essen u. Trinken bestellen zu dürfen, haben wir den unwirtlichen Ort, im mit 7-8 Personen "völlig überfüllten Festzelt-Ersatz", wieder verlassen und uns anderweitig bestens verköstigt.
Und die in der Berichterstattung schon aufgeführte positive Bilanz vom Ewwerbacher Guggugsmarkt 2026 will da, alles in allem, dann doch nicht wirklich passen.
Und nächstes Jahr gibts ja ein rundes Jubiläum…


Von nicht mehr Ewwerbacher (05.09.26):
Wenn Klara Fall der Meinung ist, dass früher alles besser war, und es lediglich ein sexuelles Vergehen vermeintlich gab, ist das traurig. Es lässt sich sicher nicht leugnen, dass die heutigen Zeiten aggresiver geworden sind. Doch Schlägereien gab es schon immer und auch das andere Thema. Wurde halt leider nicht weiter verfolgt. Aber der unterschwellige Versuch von Klara Fall ist leider bezeichnend. Fehlt nur noch die Frage von "Schöpfung" nach der jeweiligen Täterbeschreibung in seiner Hoffnung, dass diese seinem gewünschten Bild entspricht.

Von Klara Fall (05.09.26):
Drei Platzverweise, ein körperlicher Angriff, eine sexuelle Belästigung, zwei Beleidigungen, zwei tätliche Angriffe auf Polizeibeamte. Polizei: "Alles weitgehend friedlich."

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da war es der einzige problematische Vorfall wenn der durchreisende Schiffschaukelbremsergehilfe ein einheimisches Mädel mit Jahrmarktsromantiksyndrom geschwängert hat. In einvernehmlicher Durchführung selbstverständlich.

So ändern sich die Zeiten.


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