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Eine durchfeuchtete Braut verkauft


Bild links: Erste Szene auf dem Dorfplatz mit dem Festspielchor, ganz links kniend Hans (Anton Kuhn), Bild rechts: Marie (Dagmar Schneider) und Hans schwören sich ewige Treue (Fotos: Koß)

(ak) Premiere feierte gestern Abend „Die verkaufte Braut“ von Friedrich Smetana im Innenhof des Zwingenberger Schlosses.
Die verzwickte Geschichte rankt sich um den Knecht Hans (Anton Kuhn) und Marie (Dagmar Schneider) und den holprigen Weg bis zu deren ehelichen Vereinigung. Hans ist der Sohn aus der ersten Ehe des reichen Grundbesitzers Micha (Alois Schnorrberger). Dessen zweite Frau Agnes (schön bösartig: Arndis Halla), jagte Hans einst aus dem Haus, der seither als verstorben galt. Der gemeinsame Sohn von Micha und Agnes ist der unbeholfene und naive Wenzel (Fred Hoffmann), der sich liebenswert in die Herzen des Publikums stotterte („...dass ich ihr GaGaGatte werde...“). Wenn es nun nach dem schmierigen Heiratsvermittler Kezal (Mario Klein) ginge, sollten Wenzel und Marie heiraten. Kezal spinnt Intrigen, doch er macht die Rechnung ohne Hans und Marie. Mit Hilfe einiger Listen gelingt es ihnen, nicht ohne Verwicklungen, die Pläne der Anderen zu unterlaufen. Schließlich können auch Maries Eltern Kruschina (Hans-Josef Overmann) und Kathinka (Nandi Stolzenburg) ihren Segen nicht mehr verwehren und alles endet gut.
Die Inszenierung von Thomas Kiemle war ohne Überraschungen oder provokative Anspielungen, sie war zum unbeschwerten Genießen geeignet, Karsten Huschke leitete das bestens aufeinander eingespielte Orchester. Anton Kuhn sang mit strahlender Stimme und Dagmar Schneider stellte Marie mit kraftvoll tragendem Gesang dar. Durchweg positiv auch die Entwicklung des Festspielchors, der als Dorfgemeinschaft unter der Leitung von Ria Günther ausdrucksstark und lebendig agierte. Obwohl in aalglatter Rolle, mochte das Publikum besonders Mario Kleins tiefen Bass.
In nur vier Wochen ist die Inszenierung eingeübt worden, eine enorme Leistung aller Beteiligten, die teils bis zum Morgengrauen arbeiteten. So sollte dann auch der kühle Regenguss die Aufführung gestern nicht unterbrechen. Die Akteure hielten tapfer und stolz dem Regen Stand, sie sangen unbeeindruckt und durchfeuchtet weiter. Bis auf wenige Flüchtende zeigten sich die Zuhörer zumeist routiniert in regenfeste Winterjacken und Wolldecken gewandet, was ihnen den Genuss bis zum Schluss erlaubte.
Weitere Aufführungen der "Verkauften Braut" gibt es heute, 7. August, am Samstag, 13. August und am Freitag, 19. August, jeweils um 20 Uhr im Schlosshof.
Heute Abend um 17 Uhr gibt es die Serenade (Wiener Kaffeehausmusik, Friedemann Eichhorn – Violine, Alexander Meinel - Klavier) im Evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz in Eberbach, die nächste Premiere gibt es am Donnerstag, 11. August um 20 Uhr mit „Das Wirtshaus im Spessart“.
Karten sind erhältlich im Festspielbüro in Zwingenberg, Tel. (06263) 771, im Internet (s.u.) und an der Tages-/ Abendkasse.


E-Mail-Kontakt: info@schlossfestspiele-zwingenberg.de

Infos im Internet:
www.schlossfestspiele-zwingenberg.de


07.08.05

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