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Suchtberaterin gab Tipps für Eltern


Daniela Kenty (M.) mit Oliver Heil und Heike Feuerstein. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Zur einem Informationsabend zum Thema "Jugendliche und Alkohol" lud gestern der Gesamtelternbeirat der Stadt Eberbach in die Mensa im Steige-Schulzentrum in Eberbach ein.

Gesamtelternbeiratsvorsitzende Heike Feuerstein und Elternvertreter Oliver Heil begrüßten Daniela Kenty von der Eberbacher Suchtberatungsstelle. Ein Grund für diese Veranstaltung, die von der Bürgerstiftung Eberbach unterstützt wurde, sei so Feuerstein, dass in den Medien immer öfter von "Pressbetankung, Flatratesaufen und Binge Drinking" zu hören und zu lesen sei. Begriffe die im Klartext bedeuten: "Saufen bis die Lichter ausgehen", erklärte Kenty. Sie konnte mit schockierenden Zahlen aufwarten. Immer mehr Jugendliche betrinken sich bis zur Besinnungslosigkeit, die Altersgrenze sinkt immer weiter.
Waren es in Deutschland im Jahr 2000 noch etwa 9000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren, die wegen Alkoholmissbrauchs in Notaufnahmen behandelt werden mussten, zeigte die Statistik in 2007 schon rund 23.000 junge Menschen, die nach Saufexzessen in Kliniken eingeliefert wurden. Nicht nur in Großstädten sei Komasaufen ein Problem, ebenso seien Kinder und Jugendliche aus Eberbach und Umgebung gut mit dabei, erzählte nicht nur die Beraterin. Auch anwesende Eltern berichteten von jungen Leuten, die bei Veranstaltungen oder in der S-Bahn volltrunken waren.

Kenty stellte zu Beginn der Veranstaltung ihre Arbeit in der Beratungsstelle in der Friedrich-Ebert-Straße vor. In der Einrichtung erhalten die Eberbacher Bürger eine kostenfreie Beratung bei Drogen-, Alkohol- und Medikamentenproblemen, bei der unter anderem Anonymität und Schweigepflicht Grundprinzipien seien. Während der gestrigen Veranstaltung nutzten die Anwesenden die Möglichkeit, ihre Fragen und Probleme mit der Beraterin zu besprechen. Zahlreiche Tipps im Umgang mit Drogenproblemen und Suchtverhalten von Mitmenschen gab sie den Gästen mit auf den Weg. "Sprechen Sie mit Ihren Kindern", schlug Kenty vor. Sie erinnerte außerdem zum einen an das Jugendschutzgesetz, nach dem Kinder keinen Alkohol trinken dürfen, appellierte zum anderen an die Eltern und die Gesellschaft, den eigenen Umgang mit Alkohol in der Familie zu überdenken. Bei Problemen bot sie Familienberatungsgespräche an. "Bringen Sie Ihr Kind mit", schlug Kenty vor und stellte klar, dass Eltern in der Verantwortung stehen.

Informationen über die psychosoziale Beratungs- und ambulante Behandlungsstelle für Drogen-, Alkohol- und Medikamentenprobleme - von Daniela Kenty kurz Suchtberatungsstelle genannt - erhält man telefonisch unter der Telefon-Nummer (06271) 919934 oder im Internet (s.u.).

Infos im Internet:
www.suchthilfe-heidelberg.de


16.03.10

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