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Voller Klang zwischen leeren Kisten - Klassischer Freischütz in pfiffigem Bühnenbild


Oben Intendant Karsten Huschke, Daniel Zihlmann (Max), André Eckert (Kaspar), Annett Arnold (Agathe) und Ingrid El Sigai (Ännchen) (v.l.). (Fotos: Hubert Richter)

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(hr) Mit Carl Maria von Webers "Der Freischütz" begannen in Zwingenberg gestern Abend die 28. Schlossfestspiele.

Die romantische Oper mit der berühmten Wolfsschluchtszene gilt als die "Hausoper" der Zwingenberger Festspiele, nicht zuletzt weil gleich hinter dem Schloss über dem Neckar tatsächlich die Wolfsschlucht liegt. Seit drei Jahren wurde sie nicht mehr gespielt und kehrt nun in der Inszenierung von Thorsten Donat auf die Bühne im Schlosshof zurück.
Donat verzichtet auf szenische Modernisierungen und erzählt den "Freischütz" in klassischer Manier, allerdings in betont schlichtem aber durchaus pfiffigem Bühnenbild, für das Jana Lünsmann-Messerschmidt verantwortlich zeichnet: Es besteht lediglich aus braunen und grünen Getränkekisten, weitere Requisiten gibt es fast nicht.
Das Leergut dürfte zwar die preiswerteste Bühnenausstattung sein, die Zwingenberg je gesehen hat. Aber die Kisten stehen keineswegs umsonst zwischen den traditionell gewandeten Akteuren, sondern werden geschickt in die Handlung integriert. Umbaupausen gibt es nicht, denn die Sängerinnen und Sänger stapeln sich die Bühnenbilder ganz nebenbei selbst zurecht.

Die Hauptfiguren Max und Agathe sind mit Daniel Zihlmann und Annett Arnold glänzend besetzt, und auch die anderen Akteure einschließlich des überwiegend aus Laien bestehenden Festspielchors können sowohl schauspielerisch als auch gesanglich überzeugen.

Intendant Karsten Huschke konnte zur Premiere zahlreiche Porminenz begrüßen, darunter den baden-württembergischen Justizminister Dr. Ulrich Goll und den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk. Huschke, der im dritten Jahr die künstlerische Leitung in Zwingenberg inne hat, stand gestern selbst am Dirigentenpult vor dem Festspielorchester, das diesmal blickdicht schwarz umgarnt über der Bühne positioniert ist und dadurch akustisch umso besser in Erscheinung tritt.

"Der Freischütz" wird am 14. August um 20 Uhr noch einmal im Schlosshof gezeigt. Zu den Hauptproduktionen der Festspiele gehören in diesem Jahr außerdem Verdis "Nabucco" und das Musical "Hello, Dolly".

Infos im Internet:
www.schlossfestspiele-zwingenberg.de


07.08.10

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