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Energiegeladener Kabarettabend in der Galerie Artgerecht


(Fotos:Wörner)

(tw) Zum dritten Mal nach 2004 und 2006 trat Christoph Brüske am Freitagabend in Eberbach auf. Eingeladen vom Kulturlabor Eberbach e.V. gastierte er mit seinem neuen Programm "Energie" in der gut besuchten Galerie Artgerecht

Nachdem Christoph Brüske die Zuschauer in der "Bernhard-Martin-Arena" begrüßt und mit einigen Anspielungen auf lokale Themen ("Mit Asphalt habt ihr aber Probleme") gleich die Sympathien des Publikum gewonnen hatte, widmete er sich deutschen Problemen: Über den Stuttgarter Hauptbahnhof, der sich der Politik anpassen und "unterirdisch" werden soll, über die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ("vor Radioaktivität wird schon immer in den Farben schwarz und gelb gewarnt"), bis hin zu den Problemen der deutschen Ärzteschaft. So müssten z. B. Kardiologen nach der Schicht im Krankenhaus Taxi fahren gehen. Hingegen seien die Menschen in Deutschland immer länger fit. Statt Kukident brauche man ein Kickboard und ihr "klein Häuschen" würde "Oma gleich selbst versaufen".

Hatte sich Brüske im ersten Teil um die "deutschen Hoffnungsträger" gekümmert wurde es nach der Pause International. US-Präsident Barack Hussein Obama, wie er richtig heißt, hätte mit diesem Namen noch vor fünf Jahren nicht einmal in die USA einreisen dürfen, witzelte der Kabarettist. Obama sei ihm aber immer noch lieber als Vorgänger George "Double Doof" Bush, der unter anderem einmal öffentlich verkündete, dass der Abbau der Tretminen im afghanischen Kabul "schrittweise" erfolge.
In Zeiten der Globalisierung gebe ihm seine Zahnbürste Anweisungen in 13 verschiedenen Sprachen, jetzt warte er aber darauf, dass diese ihm die Zahnputzarbeit wegen Überqualifizierung verweigere. Da sich die Preise an Angebot und Nachfrage anpassen, fragte sich Brüske woher die Ölvorkommen wissen, wann bei uns Ferien sind.

Zur Auflockerung gab es zwischendurch den Themen oder Personen entsprechende Liedbeiträge. Karl Theodor zu Guttenberg, der "kam, sah und was sagte", war ein Lied gewidmet. Oder mit "Sah ein Knab Philipp Rösler stehn", dem eher "blassen" Nachfolger von Ulla Schmidt, von der Brüske als Kabarettist neun Jahre gut leben konnte. Noch im vergangenen Jahr habe er nur das Wort "Dienstwagen" sagen müssen und die Hütte hätte getobt. Für den US Präsidenten sang der ausgebildete Bariton Brüske den "Obama Blues".

Obwohl ihn sein "Navi" am Morgen gefragt habe ob das sein müsse, und ob es mit müsse als er in selbiges den Zielort Eberbach eingab, sang Brüske zum Schluss eine Hymne auf Eberbach. Gespickt mit neuesten "Eberbacher Interna" und von den Zuhörern, die den ganzen Abend nicht mit Beifall gespart hatten, stürmisch beklatscht. Erst nach zwei weiteren Zugaben entließ das Publikum Christoph Brüske.

Infos im Internet:
www.brueske.de


17.10.10

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