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Programm 2011 steht

(bro) (sch) Die „ruhige Zeit“ der Zwingenberger Schlossfestspiele zwischen dem Abschlusskonzert im August und dem Beginn des Vorverkaufs für die kommende Saison Anfang Dezember ist mitnichten ereignislos. Hinter den Kulissen wird überlegt, geplant, telefoniert und gemailt - solange, bis das neue Programm steht, mit dem man erneut viele Zuschauerinnen und Zuschauer nach Zwingenberg zu bringen hofft. Die Voraussetzungen sind sehr gut, die letzte Saison hat - vor allem im Vergleich zu ähnlichen Festspielen - wieder sehr gut abgeschnitten.

2011 nun warten vom 5. bis 21. August die drei Hauptproduktionen „Die lustigen Weiber von Windsor“ (5., 7., 14. und 20. August), „Die Dreigroschenoper“ (13., 17.und 19. August) und „Der Vogelhändler“ (6., 12., 18. und 21. August) auf ihr Publikum. Zum ersten Mal gibt es zwei sonntägliche Nachmittagsvorstellungen, am 7. August (Die lustigen Weiber von Windsor) und am 21. August (Der Vogelhändler). „Die lustigen Weiber“, eine komisch-phantastische Oper von Otto Nicolai, basieren auf einem Lustspiel von William Shakespeare. Die Musik, so Zwingenbergs Intendant Karsten Huschke, „vereint in glücklicher Weise Ausgelassenheit und Liebenswürdigkeit sowie romantische Schwärmerei á la Sommernachtstraum von Mendelssohn-Bartholdy.“ Die „Dreigroschenoper“ von Bertold Brecht mit Musik von Kurt Weill dagegen war in den ausgehenden zwanziger und beginnenden dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts „der“ Bühnenhit, dessen Popularität bis heute ungebrochen ist. „Der hierfür kreierte Song-Stil in seiner raffinierten Mischung ist zu einer Art musikalischem Leitbild geworden: oft kopiert, nie erreicht“, erklärt hier der Intendant begeistert. Als Inbegriff einer Operette mit viel Humor und schöner Musik gilt „Der Vogelhändler“ von Moritz West und Ludwig Held, die dritte Hauptproduktion. Trotz des bekannten „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ spielt die Handlung in der schönen Pfalz, die schwungvolle Operette kam schon bei der Uraufführung 1891 hervorragend an beim Publikum.

Auch das Rahmenprogramm kann sich wieder sehen und hören lassen und bietet gleichermaßen Populäres wie selten Gehörtes: „Das Gespenst von Canterville“ mit Ilona Schulz (7. August), das Melodram „Enoch Arden“ von Richard Strauss am 8. August, „Barocke Leidenschaften“ in der Evangelischen Kirche Strümpfelbrunn am 14. August und das Kinderkonzert „Der Schulmeister“ von Georg Philipp Telemann am gleichen Tag.

Der Vorverkauf via Internet (s.u.) bzw. schriftlich an die Geschäftsstelle der Schlossfestspiele Zwingenberg, Scheffelstraße 1, 74821 Mosbach, Telefon (06261) 6738908, Fax (06261) 6738910 läuft bereits, gerade auch im Hinblick auf Weihnachten.

Infos im Internet:
www.schlossfestspiele-zwingenberg.de


09.12.10

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