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Zar und Zimmermann zum Auftakt


(Foto: privat)

(bro) (bnc) Rembrandt, Vermeer und andere alte holländische Meister werden einem in den Sinn kommen, lässt man sich gefangen nehmen von den Bildern, die Regisseur Thomas Weber-Schallauer auf die Freilichtbühne vor der mächtigen Kulisse von Schloss Zwingenberg zaubert: wenn Zimmerleute die Bühne in ein Schiff mit weißen Segeln verwandeln, wenn der Schlosshof zur Festhalle wird, wo ausgelassen Hochzeit gefeiert und zugleich große Politik gemacht wird. Mit der Premiere der 1837 in Leipzig uraufgeführten Komischen Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing starten die Schlossfestspiele Zwingenberg am Freitag, 1. August, um 20 Uhr in ihre 32. Spielzeit.

Man schreibt das Jahr 1697, als der russische Zar Peter I. sich als Mitglied der „Großen Gesandtschaft“ - inkognito - als Zimmermann Peter Michailow auf einer holländischen Werft verdingt, um die dort erworbenen Kenntnisse für die Modernisierung der Flotte des eigenen Landes zu nutzen. Albert Lortzing (1801-1851) griff die historisch belegte Geschichte auf und bettete sie ein in eine lebendige, humorvolle Handlung. Für das von ihm selbst verfasste Libretto komponierte er Musik „von einer Eleganz und Transparenz, wie sie nur von wenigen Komponisten des 19. Jahrhunderts erreicht wurde“. Das „Flandrische Mädchen“ oder der in Zwingenberg vom Festspielchor aufgeführte „Holzschuhtanz“ gehören dabei zu den musikalischen Höhepunkten der Oper. Neben Peter Michailow hat in Lortzings „Spieloper“ noch ein weiterer Russe auf der Werft von Witwe Browe im Städtchen Saardam Unterschlupf gefunden: Peter Iwanow, ein junger Deserteur, der sich in Marie, die Nichte des Bürgermeisters verliebt hat. Als hohe Herren auf der Suche nach „Fremden“ in die Stadt kommen, fürchten die „beiden Peter“ entdeckt zu werden. Der schwachköpfige, aber zutiefst von sich eingenommene Bürgermeister van Bett sorgt in seiner Aufklärungswut für allerlei höchst amüsante Verwechslungen.

Thomas Weber-Schallauer, der in Zwingenberg bereits die „Zauberflöte“ und „Carmen“ auf die Bühne brachte, will „Zar und Zimmermann“ nah am Stück inszenieren. „Das Stück ist so gut, die Situationskomik, die Prallheit der Figuren - das alles ist so erfrischend und geistvoll - das braucht keine Verfremdung“, ist er überzeugt. Für das passende Bühnenbild zur heiter-ernsten Geschichte mit ihrer, wie Intendant Karsten Huschke schwärmt, „zauberhaften“ Musik, zeichnet Jessica Marquardt verantwortlich. Schneidermeisterin Barbara Hodapp hat die „vorsichtig modernisierten“ Kostüme gefertigt. In den Hauptrollen sind Lukas Kargl als Zar, Eberhard Bendel als van Bett, Junho Lee als Peter Iwanow und Laura Faig als Marie zu erleben. Es singen und spielen Chor und Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg unter der Leitung von Karsten Huschke.

Weitere Aufführungen sind am 3. August, 17 Uhr, und 9. August, 20 Uhr. Karten gibt es bei den Tourist-Infos in Eberbach, Mosbach, Buchen, Walldürn oder Neckargemünd, im Kartenbüro Zwingenberg, telefonisch unter (06263) 771 oder im Internet (s.u.).

Infos im Internet:
www.schlossfestspiele-zwingenberg.de


30.07.14

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