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Badische Landesbühne zeigt Mephisto nach Klaus Mann


(Foto: Badische Landesbühne/ Sonja Ramm)

(bro) (blb(stve) Die Badische Landesbühne eröffnet die neue Spielzeit am 30. Oktober mit Klaus Manns Mephisto in einer Bühnenfassung von Ariane Mnouchkine.

Siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges zeigt das Theater mit Mephisto ein Stück über einen Karrieristen im Dritten Reich. Hamburg in den Zwanzigerjahren: Der Schauspieler Hendrik Höfgen engagiert sich in einem revolutionären Kabarett und unterhält eine Affäre zu einer dunkelhäutigen Tänzerin. Beruflich genießt er einen exzellenten Ruf an einem kleinen Hamburger Theater, das er aber für beengend und provinziell hält. Ihm gelingt der Karrieresprung nach Berlin, in das kulturelle Zentrum der jungen Republik. Schnell steigt Höfgen zum beliebtesten Schauspieler des Staatstheaters auf und brilliert vor allem mit seiner Interpretation des Mephisto in Goethes Faust. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten entscheiden sich die meisten seiner Freunde für ein Leben im Exil, im Untergrund, oder sie organisieren sich im Widerstand. Höfgen, den die neuen Machthaber protegieren, passt sich dagegen dem neuen Regime an. Schließlich wird ihm sogar das Angebot gemacht, Intendant des Berliner Staatstheaters zu werden.

Mephisto beleuchtet den Werdegang eines der zahlreichen Opportunisten, die Karriere unter dem Hakenkreuz machten. Die Figur des Hendrik Höfgen ist eng an Klaus Manns Zeitgenossen Gustaf Gründgens angelehnt, der zum Vorzeigeschauspieler des nationalsozialistischen Deutschlands avancierte. Mephisto galt deshalb als Skandalroman und seine Verbreitung wurde 1966 in der Bundesrepublik gerichtlich verboten. Die Inszenierung in der Regie von Carsten Ramm spielt sowohl im klassischen Theatermilieu als auch im revolutionären linken Kabarett. Die Ausstattung ganz im Stil der Originalzeit stammt von Franziska Smolarek, die an der Badischen Landesbühne zuletzt mit den Kostümen zu Amadeus begeisterte. Die Songs und Kabarettszenen aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren werden von Hennes Holz einstudiert und musikalisch begleitet.

Vor der Vorstellung findet um 19 Uhr im Foyer der Stadthalle eine Einführung in die Produktion statt, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

Das Stück ist ebenfalls Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Grenzen?- Grenzen!“. Die Themenreihe zeigt unterschiedlichste „Grenzen“ auf - seien es politische oder religiöse, ethnische oder Altersgrenzen. Die Veranstaltungsreihe endet am 26. November. Weitere Informationen hierzu gibt es im Internet (Link s.u.).

Das Programm der Badischen Landesbühne wird in Eberbach in Zusammenarbeit mit der Stadt und mit Unterstützung der Sparkasse Neckartal-Odenwald verwirklicht. Abos, Quartette und Sextette ermöglichen den Besuch der Veranstaltungen besonders kostengünstig. Nähere Informationen hierzu gibt es beim Sachgebiet Kultur-Tourismus-Stadtinformation im Rathaus, Tel. (06271) 87241 oder per E-Mail (s.u.).

Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf bei der Tourist-Information im Rathaus.

E-Mail-Kontakt: kultur@eberbach.de

Infos im Internet:
www.eberbach.de


29.09.14

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