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Flohmarkt - auch pädagogisch wertvoll


Schülerin Sarah (l.) verteilte mit Plakate an Eberbacher Geschäfte, eines hing auch Regina Bier (r.) von „Leder Exquisit“ gerne für ihre Kundinnen auf. (Foto: Dirk Adler-Witkowski)

(bro) (mw) Dafür hat Lukas lange geübt: Er betritt das Geschäft und stellt sich vor, sagt woher er kommt und was er wünscht: „Wir möchten zu unserem Flohmarkt einladen. Würden Sie bitte das Plakat aufhängen?“ Die Verkäuferin schaut sich den Aushang an und liest die Einladung: Hallen-Flohmarkt der Schwarzbach Schule am Samstag, 6. Mai, von 10 bis 16 Uhr im Eberbacher Bildungs- und Arbeitszentrum (EBAZ) der Johannes-Diakonie im Ohrsbergweg 4. Gerne hängt die Verkäuferin das Plakat ins Schaufenster. Lukas ist stolz, er hat alles richtig gemacht.

Um für ihren Flohmarkt in Eberbach zu werben, sind Schüler und Lehrkräfte mit Plakaten und Flyern losgezogen. Bürger und Geschäftsleute aus der Stadt und Umgebung haben für diesen gerne kistenweise Verkaufsartikel gespendet. Etliches ist von den Schülerinnen und Schülern der Berufsschulstufe im Werkunterricht für den Verkauf aufpoliert, viel Geschirr eigens gespült worden.

Das alles ist für die Jugendlichen richtig spannend und fügt sich dabei stimmig in den Lehrplan ein. Denn die Lehrkräfte führen junge Menschen mit Behinderung nicht nur an berufliche Arbeit heran, sondern auch hin zu größtmöglicher Selbstständigkeit im Lebensalltag.

Eine Unterrichtsmethode sind Rollenspiele: „Was sagt man, wenn man ein Geschäft betritt?“, hat Annemarie Leitz von der Schwarzbach Schule die Jugendlichen zum Beispiel vorab gefragt. „Guten Tag“, ist die richtige Antwort von Lukas. „Aber nur einmal“, hat die Lehrerin betonen müssen. Denn im Gegensatz zu Lukas tut sich Schülerin Rosali schwer damit, bei der Begrüßung ein Ende zu finden.

Beim Verteilen der Plakate erfahren die Jugendlichen, wie viele Regeln das Miteinander im Alltag ordnen: Wo können und dürfen Aushänge angebracht werden? Muss das genehmigt werden? Wer ist anzusprechen? Wie frage ich höflich? Wie bedanke und verabschiede ich mich? Die Mädchen und Jungen zeigen sich vorbildlich. Auf dem Weg durch die Stadt bedankt sich Schüler Omar bei Autofahrern sogar dafür, dass sie an Zebrastreifen halten.

Jetzt steht es noch an, die Flohmarkttische aufzubauen und darauf die Ware auszubreiten. Die Schüler sind gespannt: Werden die Eingeladenen aus Eberbach und Umgebung auch zu ihrem Markt kommen? Dieser wird im Erdgeschoss des EBAZ aufgebaut, in der zweiten Etage werden die Berufsschulstufen-Schüler Kaffee und Kuchen anbieten. Zudem werden Führungen durch die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) der Johannes-Diakonie angeboten, in deren Halle nebenan der Flohmarkt aufgebaut wird. Von den Einnahmen aus dem Verkauf möchte das Lehrer-Team den Jugendlichen ermöglichen, an einem Ausflug nach Frankfurt teilzunehmen. Dort können sie dann auch zeigen, welche Alltagskompetenzen sie in Eberbach erworben haben.

Infos im Internet:
www.johannes-diakonie.de/jobs-karriere


24.04.17

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