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Kulturelle Highlights und Natur pur


(Foto: privat)

(bro) (are) Anfang Mai stand etwas Besonderes auf dem Programm der Rudergesellschaft Eberbach: Eine Wanderfahrt nach Polen - von Fritz Karl bereits Monate im Voraus sehr umsichtig geplant.

Sieben Tage lang waren 16 Ruderer unterwegs. In zwei Kleinbussen ging es vorerst nach Poznañ (ehemals Posen) an die Warthe. Dort wurde die Gruppe von £ukasz, einem ehemaligen polnischen Leistungsruderer und jetzt Organisator von Ruderevents, erwartet. Er hatte das Rudervergnügen organisiert und sich mit Fritz Karl vorab abgesprochen sowie die Quartiere reserviert. An insgesamt fünf Tagen sollten 191 Kilometer von Poznañ bis nach Gorzow (Landsberg) gerudert werden. Einschließlich einer kleineren Erkundung der Notec (Netze).

Gut 40 Kilometer waren pro Tag im Ruderboot zu gut schaffen, denn der Fluss hat eine gute Strömung. Es gab keinerlei Frachtschifffahrt. Wichtig ist, man muss nur aufpassen, dass man nicht auf Sandbänke in Ufernähe aufläuft. Die RGE-ler hatten den Fluss fast für sich allein und durften ihn ungestört genießen. Erst am Ziel, in Gorzow, wo es einen sehr erfolgreichen und aktiven Ruderverein gibt, begegneten ihnen andere Ruderer und Kanuten. Die Warthe passiert auf dieser Strecke zuerst eine Hügel-, später eine Heide- und Auenlandschaft. Hin und wieder sieht man einen Aussichtsturm, allerdings kaum Bebauung direkt am Fluss, da das Überschwemmungsgebiet der Warthe relativ breit ausgelegt ist. Also Idylle pur mit mit üppiger Flora und Fauna. Sogar Störche und ein Seeadler waren zu sehen. Und natürlich Weiden mit Kühen und Pferden.

Kulturelle Highlights kamen aber nicht zu kurz. Vier Städte wurden erkundet, alle im Krieg zu großen Teilen zerstört: Auf eigene Faust Frankfurt/Oder und die Kleinstadt Wronki. Mit professioneller Stadtführung dann Poznañ und Gorzow. Poznan ist mit rund. 550.000 Einwohnern heute die fünftgrößte Stadt Polens und hat eine schöne Altstadt. Insbesondere das Rathaus (italienischer Baumeister) und der historische Marktplatz sind sehenswert. Das kleinere Gorzow wurde nach der Zerstörung im Krieg in sozialistischer Bauweise mit Plattenbauten für die arbeitende Bevölkerung wieder aufgebaut. Einzig die historische Marienkirche (13. Jahrh.) blieb heil.

Die Ruderer kehrten mit drei Botschaften nach Eberbach zurück: Die Fahrt nach Polen war ein Beitrag zur Verständigung innerhalb von Europa. Über die wechselvolle deutsch-polnische Geschichte ist noch lange kein Gras gewachsen, was die Deutschen an eigenen Vorurteilen und Stereotypien spüren können. £ukasz und den beiden Stadtführern in Poznañ und Gorzów ist es auf beeindruckende Weise gelungen, sowohl direkt als auch sensibel kritische Ereignisse zu benennen und die Balance zu halten zwischen polnischen und deutschen Empfindsamkeiten. Das Interesse ist gewachsen, Polen - Land und Leute - noch besser kennenzulernen. Die Deutschen gelten allgemein als pünktlich und präzise. Die Polen aber meinen, dass sie besser als wir Deutschen darin geübt seien, bei Pannen zu improvisieren, auf polnisch „kombinowaæ“. Dieses Wort und seine Bedeutung hat alle Ruderfahrtteilnehmer begeister und ist mit Sicherheit auch bei uns in Deutschland oft vonnöten.

Wer schon rudern kann oder rudern lernen will, ist in der RGE willkommen.

Infos im Internet:
www.rge.de


04.06.18

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