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Nachrichten > Kultur und Bildung

Tränenreiche Trauergemeinde am Neckarlauer

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(Fotos: Claudia Richter)

(cr) Am heutigen Aschermittwoch wurde in Eberbach der vergangenen Fastnacht nachgetrauert - ein Brauchtum, das der Bürger- und Heimatverein mit dem “Geldbeutelwaschen” am Leben hält.

Mit Frack und Zylinder bekleidet, einen Handwagen mit Waschzuber hinter sich her ziehend, zog am Vormittag eine “Trauergemeinde” durch die Zwingerstraße und über die Bundesstraße 37 an den Neckarlauer. Die andächtige Grabesstille wurde nur ab und an durch kurzes Läuten mit einem Trauerglöckchen unterbrochen. Am Neckarlauer rang Jens Müller, 1. Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, im Kreise seiner Mittrauernden um Fassung. Gestern habe man noch gefeiert, geschunkelt und gelacht, und heute sei mit dem Aschermittwoch der “Dreckstag” erwacht, schluchzte er. In Reimen erinnerte der Vollblutfastnachter an die jetzt zurückliegende Faschingskampagne und die Veranstaltungen, die man gemeinsam gefeiert habe. Mit Blick in sein leeres Portemonnaie stellte er allerdings fest, dass das ganze “Gefeier” wohl auch “deier” gewesen sei. Damit in die teils fast historischen Geldbeutel wieder frisches Geld gelange, wurden diese mit Wasser aus dem Neckar geschrubbt. Denn das Schrubben mit “Neckarbrüh” beschleunige das Füllen der Geldbeutel. Man müsse halt daran glauben, riet Müller.

Nach getaner Arbeit, viel Tränenvergießen und angemessener Trauer ging es gemeinsam in das Gasthaus “Grüner Baum”, wo traditionell zum Heringsessen eingeladen wurde.

06.03.19

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