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Behältergebühr und neues Erkennungssystem für Grüne Tonne

(jc) Die Abfallentsorgung im Jahr 2004 wird den Rhein-Neckar-Kreis rund 43,4 Millionen Euro kosten, das sind rund 3,5 Millionen weniger als im vergangenen Jahr. Im kommenden Jahr ändert sich dabei einiges, besonders nachdem der Kreistag bereits im vergangenen Jahr das Aus für die Mehrkammertonnen beschlossen hatte. Zum Jahresende wird es damit ernst. Die Behältergrundgebühren für Restmüll und für Biomüll sinken im Vergleich zum Vorjahr wobei die Biotonne finanziell etwas bevorzugt ist, um das System der regionalen Verwertung zu stützen. Für beide Tonnen wird grundsätzlich ein 14-tägiger Leerungsrhythmus eingeführt, eine wöchentliche Leerung im Sommer hätte 700.000 Euro mehr an Kosten bedeutet. Dass die Grüne Tonne plus ab 2004 in die kommunale Trägerschaft des Kreises übergeht, sichert zwar das Überleben des komfortablen Holsystems. Allerdings beteiligt sich die DSD finanziell nicht mehr in gleichem Umfang wie zuvor. Für diese Wertstoffsammlung erhebt der Kreis künftig eine Behältergebühr, die allerdings über die Entlastung bei den Personengrundgebühren ausgeglichen ist. Dafür verzichtet der Kreis auf die bisher feste Volumenzuordnung, die grünen Gefäße erhalten ein Mikrochip-Erkennungssystem ,das ausschliessen soll, dass das System missbräuchlich genutzt wird und das es ermöglicht, die Grüne Tonne plus in die Jahresabrechnung der Kreisabfallgebühren mit einzubeziehen. Die separate Behältergebühr beträgt jährlich für eine 120 l Grüne Tonne plus 20,95 Euro, bei einem Volumen von 240 Liter sind es 36,75 Euro, bei 770 Liter 106,70 Euro sowie bei einem 1.100 Liter Container 150,20 Euro.
Die Entscheidung, welche Tonnengröße oder Anzahl auf einem Grundstück künftig vorhanden sein soll, trifft derjenige, der auch die Abfallgebühren bezahlt, in der Regel ist dies der Grundstückseigentümer.
Der Kreis hat die AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH beauftragt, das neue System umzusetzen. Deshalb wird die AVR noch in diesem Jahr alle Grünen Tonnen registrieren und an ein elektronisches Erkennungssystem anschließen. Ab dem 1. Januar 2004 können aus technischen Gründen dann nur noch die Gefäße entleert werden, die an dieses System angeschlossen sind. Im August und September bekommen alle Grundstückseigentümer Post von der AVR mit weiteren Informationen und einem Bestellformular. Wer mit seiner bisherigen Behälterausstattung der grünen Wertstofftonnen zufrieden ist, muss zwar keine Änderung beantragen, aber trotzdem in der von der AVR angegebenen Woche seine vorhandene Grüne Tonne auf dem Grundstück bereitstellen, damit sie registriert und an das Erkennungssystem angeschlossen werden kann. Jede registrierte Tonne wird mit einem Aufkleber versehen. So kann jeder gleich erkennen, ob seine Grüne Tonne startklar für das Jahr 2004 ist.
Wer etwas an der Behälterausstattung der Grünen Tonnen ändern möchte, muss das Bestellformular ausfüllen und bis zu dem auf dem Schreiben angegebenen Stichtag an die AVR zurücksenden. Die Behälter werden dann in der angekündigten Woche ausgetauscht und registriert. Bestellungen, die nach dem Stichtag bei der AVR eingehen, können erst im nächsten Jahr berücksichtigt werden.


Infos im Internet:
www.avr-rnk.de


31.07.03

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