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675 Jahre Stadt- und Marktrechte für Stadt am Berge


Aktuelle Ansicht von Beerfelden. (Foto:privat)

(tw) (kj) Ganz Beerfelden und seine Gäste feiern am 24. August rund um die Martinskirche die Verleihung der Stadt- und Marktrechte im Jahre 1328. Bei dem heftigen Kampf um die Königskrone zwischen dem deutschen König Ludwig dem Bayern aus dem Hause der Wittelsbacher und seinem Gegenkandidaten Friedrich dem Schönen aus dem Hause Habsburg hatten die Herren zu Erbach dem Bayernkönig wertvolle Dienste erwiesen. Zum Lohn für diese Hilfe wurden dem Schenken Conrad IV. zu Erbach das Recht zugestanden, eine seiner Siedlungen in die Stellung einer Stadt zu erheben. Der Schenk wählte hierfür den damaligen Hauptort seiner Besitztümer, Baurenfelden, aus. Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte am 25. Juni 1328 in Tibur, dem heutigen Tivoli bei Rom. Dort hatten der Bayer und seine Truppen, mit deren Hilfe er kurz vorher seinen Anspruch auf die Kaiserkrone durchgesetzt hatte, Standquartier bezogen. Dabei befand sich auch Conrad mit seinen Mannen. Weshalb der Erbacher Schenk diese Auszeichnung für Beerfelden und nicht für Erbach oder Michelstadt erwirkte, lässt sich nicht mehr feststellen. Vermutlich waren die damalige Größe und der Reichtum Beerfeldens mitbestimmend.
Nachdem die Einwohner Beerfeldens am Tag der Stadtrechtsverleihung mit einem Gottesdienst in der Martinskirche dieses Ereignisses gedachten, wird die 675-Jahrfeier der Stadtrechtsverleihung von den Einwohnern der "Stadt am Berge", wie Beerfelden auch genannt wird, am 24. August, mit einem historischen Fest begangen.
Der Tag beginnt bereits um 7 Uhr mit dem Weckruf, durch die Mitglieder der evangelischen Posaunenchores und der Jagdhornbläser der Hegegemeinschaft Oberzent / Beerfelder Land. Um 9 Uhr findet in der ev. Martinskirche ein Gottesdienst statt, der vom Odenwälder Volkskunstkreis mitgestaltet wird. Ab 10 Uhr wird dann das historische Fest rund um die ev. Martinskirche gestartet. Dabei werden die Vereine die wichtigsten Stationen in der Geschichte Beerfeldens vorgestellt:
1328 – die Stadtrechtsverleihung (Stadtverordneten der Stadt Beerfelden)
1500 – Bau der Leonhardskapelle (Ortsvereine Falken-Gesäß)
1524 – Bauernkrieg (Ortsvereine Airlenbach)
1560 – Verleihung des Stadtwappens (Verkehrs- und Gewerbeverein)
1621 – Tillys Reiter - 30-jähriger Krieg (Männergesangverein)
1804 – letzte Hinrichtung am Beerfelder Galgen (Sportverein)
1810 – Großbrand in Beerfelden (Turnverein)
1848 – Entführung des Kirchenfensters (ev. Kirchengemeinde)
um 1900 – Bauernhochzeit (Odenwälder Volkskunstkreis)
1901 – 1. Beerfelder Pferdemarkt (Reit- und Fahrverein Oberzent)
1947 – Vertriebene kommen nach Beerfelden (Bund der Vertriebenen)
1954 – Letzte Fahrt der "Schellenkattel"
2050 – Die Zukunft Beerfeldens (Schulen der Stadt)

Zwischen 10 Uhr und 16.30 Uhr wird auf der Showbühne ein historisch-buntes Programm aufgeführt. Außerdem sind noch einige spezielle Ausstellungen vor Ort zu sehen. Die Besucher erwartet zudem Köstliches für Leib und Seele aus der Geschichte der Stadt.
Das Programm gibt es bei der Tourist-Information Beerfelder Land, Tel. (06068) 930320, beim Verkehrs- und Gewerbeverein Beerfelden, Eberbacher Weg 68, 64743 Beerfelden und im Internet.

Infos im Internet:
www.beerfelden.de


15.08.03

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