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100 Jahre Hautmedikamente von Dr.Ritsert - Jubiläumsgeschenk an die Bürgerstiftung


Links das Firmengebäude im Klausenweg über dem Holdergrund. Rechts Geschäftsführer Dr.Stefan Ritsert mit Ehefrau Petra und Mutter Hannelore Ritsert, Renate Lipski von der Bürgerstiftung und Bürgermeister Bernhard Martin (v.l.). An der Wand ein Porträt des früheren Firmenchefs Dr.Heinz Ritsert. (Fotos:Richter)

(hr) Mit der Entdeckung des einzigen ungiftigen Mittels zur örtlichen Schmerzlinderung nahm im Jahr 1890 die Geschichte des Eberbacher Pharma-Unternehmens Dr.Ritsert ihren Lauf. Eduard Ritsert war es, der das Präparat synthetisch herstellte, das unter dem Namen "Anaesthesin" noch heute den Kern der Ritsert-Produktpalette bildet. Im Jahr 1903 gründete der experimentierfreudige Apotheker eine Pharma-Firma in Frankfurt. Sein Urenkel und jetziger Geschäftsführer, Dr.Stefan Ritsert, lud heute zu einer Feierstunde anlässlich des 100-jährigen Bestehens in die Geschäftsräume im Klausenweg über dem Holdergrund ein.
Gekommen waren neben Bürgermeister Bernhard Martin auch zahlreiche Gemeinderatsmitglieder, Firmenmitarbeiter und Geschäftspartner. Stefan Ritsert erzählte über die bewegte Geschichte des Familienunternehmens, das 1964 seine Produktion nach Eberbach an den heutigen Standort verlagerte, wo es von Dr.Heinz Ritsert bis zu dessen frühem Tod im Jahr 1979 geleitet wurde und sich besonders mit Präparaten zur Behandlung von Windpocken am Markt etablierte. Für Ihren verstorbenen Mann sprang Hannelore Ritsert in die Bresche, bis sie im Jahr 1998 die Geschäftsführung an ihren Sohn Stefan übergab. Der nahm zusätzliche Produkte ins Portfolio auf, mit "Aktivpharma" und "Ilrido" zwei Kosmetiklinien, die im unsicheren Pharma-Markt für Stabilität des Unternehmens sorgen sollen.
Die Firma Dr.Ritsert beschäftigt heute 25 Mitarbeiter und entwickelt ihre Produkte immer noch im eigenen Labor, worauf Dr. Stefan Ritsert besonders stolz ist. In die Zukunft blicke er zwar sorgenvoll, aber nicht entmutigt, ließ Ritsert heute wissen: Hohe Zulassungshürden in Deutschland für neue Präparate, vom Hersteller geforderte Zwangsrabatte sowie mangelnde Rechts- und Planungssicherheit angesichts einer wankelmütigen Gesetzgebung machten seinem Unternehmen das Leben schwer.
Dennoch stehe seine Firma zu ihrer sozialen Verantwortung. Als Zeichen dafür beschenkte Dr.Ritsert die Bürgerstiftung Eberbach anlässlich des Firmenjubiläums mit 10.000 Euro. Deren Geschäftsführerin Renate Lipski freute sich und rief auch gleich zur Nachahmung der generösen Tat auf.
Da sich die Firma Dr.Ritsert vor allem der Haut-Behandlung verschrieben habe und die Haut das Spiegelbild der Seele sei, liefere das Eberbacher Unternehmen quasi "Balsam für die Seele" aus Eberbach in alle Welt, konstatierte Bürgermeister Bernhard Martin und überreichte als Jubiläumsgeschenk eine Radierung mit Eberbacher Stadtansichten. Man wolle vor allem ein sympathisches Familienunternehmen bleiben, betonte Dr.Stefan Ritsert. Für die heutigen Gäste gab es am Ende einer kleinen Betriebsbesichtigung eine eigens angefertigte "Anti-Aging-Lotio" - ganz nach dem Motto: "Auch nach 100 Jahren noch faltenfrei", ulkte der Firmenchef.

Infos im Internet:
www.ritsert.com


17.10.03

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