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Geschäftsinhaber fühlen sich von der Politik im Stich gelassen

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V.l. Bürgermeister Peter Reichert und Stadtwerkeleiter Günter Haag im Gespräch mit Susanne Reinig und Dietrich Müller. (Fotos: Claudia Richter)

(cr) Unter dem bundesweiten Motto “Wir gehen mit__voran” machten heute in Eberbach Einzelhändler mit einer Plakataktion auf ihre Notlage wegen der Anti-Corona-Maßnahmen aufmerksam.

Die Geschäfte in der Innenstadt litten schon seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 unter Umsatzeinbußen, und spätestens seit Mitte Dezember geht fast gar nichts mehr. Denn im Gegensatz zu Supermärkten und Discountern wurde von den politischen Entscheidern ausgerechnet in den Einzelhandelsgeschäften trotz Kundenbegrenzung und Hygienekonzepten offenbar ein so hohes Infektionsrisiko gesehen, dass diese im winterlichen Lockdown komplett schließen mussten. Mittlerweile sind zwar wieder Abholeinkäufe erlaubt, die in Eberbach beispielsweise als “Windowshopping” angeboten werden. Aber diese bringen nur einen Bruchteil des üblicherweise erzielten Umsatzes in die Ladenkassen.
Für viele Händler ist das “verordnete Berufsverbot” inzwischen existenzbedrohend. Wenn nicht bald die Geschäfte wieder geöffnet werden können, könnten viele für immer geschlossen bleiben, befürchten Dietrich Müller und Susanne Reinig von der Eberbacher Werbegemeinschaft (EWG), die mit zahlreichen im Eberbacher Einzelhandel Beschäftigten heute bei der Plakataktion präsent waren.
Müller hat neben den reinen Umsatzeinbußen mit seinem Modehaus noch ein weiteres Problem: Er bleibt auf einem großen Teil der Winterware sitzen, die nicht verkauft werden konnte und muss demnächst bestellte Frühjahrsware vorfinanzieren.

Die Geschäftsinhaber fühlen sich inzwischen von der Politik im Stich gelassen, zumal von den versprochenen Finanzhilfen bisher kaum etwas in Eberbach angekommen sei und die Antragstellungen alles andere als unbürokratisch seien. Wut, Verzweiflung und Hilflosigkeit angesichts der prekären Lage waren den Geschäftsleuten und Mitarbeitenden heute deutlich anzumerken.
Bürgermeister Peter Reichert suchte zusammen mit städtischen Amtsleitern das Gespräch mit den Betroffenen, erklärte sich solidarisch und versprach, bei den Landtagsabgeordneten auf die Situation in Eberbach hinzuweisen. Auch Dietrich Müller sagte, dass er bereits Gespräche mit Parteienvertretern geführt habe.

In den seit Dezember geschlossenen Einzelhandelsgeschäften in Eberbach geht es um rund 200 Arbeitsplätze. Viele Stammkunden zeigen sich solidarisch mit den Ladenbesitzern, denn sie wollen die Geschäfte in der Innenstadt nicht verlieren. Unter ihnen war heute auch Altstadträtin Christa Wernz. Sie, die im Gemeinderat viele Jahre lang Entscheidungen für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger getroffen hat, will auch zukünftig in Eberbach einkaufen und hofft deshalb auf schnelle Hilfe für den Eberbacher Einzelhandel.

Auf schnelle Hilfe seitens der Politik hoffen auch die EWG-Mitglieder, vor allem auf angemessene Entschädigungen und zeitnahe Öffnungsperspektiven. ”Die Hütte brennt”, so Müller. Er befürchtet, dass ein weiterer Lockdown nach Ende Februar für einige Geschäfte in Eberbach nicht mehr zu stemmen sein könnte.

01.02.21

Lesermeinungen

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Von Die Schöpfung  (12.02.21):
An Risikoperson . Das große Problem erkannt Jens Span der ist für mich einer der Unfähigste von vielen Politikern die wir in der Krise haben. Allein seine Aussage bevor der Virus zu um kam, der komme nicht zu uns wir sind gut aufgestellt, allein für diese Aussage müsste er zurücktreten ,und dann noch Impfstoffbestellug an die EU abzugeben das hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Man hat ja gesehen was passiert ist jeder weiß doch wer da an der Spitze sitzt. Ursula Vonderlein ausgerechnet diese Frau wo auf ganzer Linie versagt hat beispiel Verteidigungsministerin da hat sie alles herunter gewirtschaftet, darauf hin hat man sie Wegbeförter .

Von Seltsam (12.02.21):
Das der Einzelhandel auf seine problematische Lage hinweist, ist völlig legitim und muss auch so sein.
Nur, vor einiger Zeit hat irgend jemand mehrere Pappschilder in der Stadt hingestellt und doch eigentlich nichts anderes gemacht, als auf diese Lage hinzuweisen. Ich kenne zwar nur die Schilder, welche auch in den Medien veröffentlicht wurden, aber wenn ich mich recht erinnere wurden hier keinerlei Namen genannt. Über den Einsatz von Kerzen kann man streiten, aber Grablichter (waren es doch, oder?) sind eigentlich eine recht sichere Sache.
Wo ist denn jetzt der Unterschied zu der o. g. Aktion? Fühlen sich die Händler auf den Schlips getreten, weil die Idee nicht von ihnen stammte?


Von Nikole (05.02.21):
@Emil
Da haben Sie aufjedenfall recht.Allerdings hätte es einfach mal zu Beginn bereits einen absolut harten Lockdown geben müssen mit eindeutigeren und härterrn Regeln,zeitigen Grenzschliessungen, und eindeutigeren Bestimmungen und vorallem Einigkeit der Bundesländer als immer wieder auf zu auf zu auf und alles auf unterschiedliche Art und Weise.So wird das wenig bringen.Aber vieleicht kriegt man jetzt langsam die Kurve.Allerdings wären für Öffnungen besser ausgearbeitete Sicherheitskonzepte von Vorteil gewesen.


Von Emil (05.02.21):
immer nur kritisieren, den Politikern die Schuld ist sehr einfach! wenn sich alle an die Regeln halten würden, wäre es nicht so weit gekommen!

Von Risikoperson (02.02.21):
@Excutor
Da stimme ich Ihnen völlig zu. Da ist leider vieles reine Alibi-Politik. Da wird einfach nach dem Rasenmäherprinzip vorgegangen. Ich befürchte, dass einige der selbsternannten ´Krisenmanager´ und ´Experten´ die sich ständig vor Kameras und Talkshows profilieren, nicht in der Lage sind Zusammenhänge richtig zu erkennen oder wollen.
Herr Spahn im Gegensatz dazu hat allerdings im Herbst etwas bemerkenswertes gesagt: "Eine Schließung des Einzelhandels und von Friseuren würde man mit den gewonnenen Erkenntnissen nicht mehr machen."
Selbstverständlich geht Gesundheit und Leben vor, aber ich finde es richtig und mehr als nötig, dass sich die Betroffenen im Handel und Gewerbe hier bei uns jetzt mal lautstark selbst melden und Proteste nicht den Covid-Leugnern und ´Querdenker´ überlassen. Ich sehe nicht, dass es von Seiten unserer lokalen Politker in der Öffentlichkeit mal eine Diskussion über das drohende Unheil in unseren Städten darüber gibt.
In unseren Geschäften hier in Eberbach habe ich mich bisher-auch als Risikoperson- nicht als gefährdet gesehen, noch weniger als in Lebensmittelgeschäften.
Die Hauptproblemezonen, wo die Politik m.E. völlig versagt hat, sind die Alten-u. Pflegeeinrichtungen, Schulen und andere Gemeinschaftseinrichtungen, sowie ´Großfamilien´. Wo blieben Untersuchungen des Infektionsgeschen, Konzepte und Unterstützung seit letztem Sommer für Schutzmaßnahmen und Tests.
Es kam sogar aus Heimen Zweifel auf, ob die Schutzkleidung (vor allem Masekn) überhaupt den Vorschriften entsprachen.

Wenn ich noch irgendetwas für unsere lokalen Geschäfte und Dienstleister tun kann, außer lokal einzukaufen (was teilweise ziemlich aufwändig ist) , wäre ich dabei.




Von Markus (02.02.21):
Naja traurig das hier nur Einzelhandel erwähnt wird. Was ist mit der Friseurbranche die können nicht mal Abholshopping machen. Die trifft es noch härter. Oder Kosmetikbranche usw. Gastronomen. Denen steht auch das Wasser bis zum Hals.
Aber es stehen ja nun Landtagswahlen und auch Bundestagswahlen an, da kann jeder für sich selbst entscheiden wen er wählt und ob er zufrieden war. Es kann jeder Einzelne beeinflussen. Ich denke aber das sich eh nichts ändert also braucht man auch nicht jammern.
In meinen Augen war das Totalversagen von der Regierung und es geht mit den Impfstoffen gerade so weiter. Ich äußere nur meine persönliche Meinung wir leben ja in einer Demokratie.


Von Executor (02.02.21):
Es ist keine Frage, der Lebensmittelhandel ist existentiell wichtig und muss auch unter solchen Gegebenheiten verfügbar sein.
Aber während man dort auch mit der Angst der Menschen große Umsätze einfährt lässt man den Einzelhandel am langen Arm verhungern.
Die viel versprochenen Hilfen sind ein Witz, der bürokratische Aufwand absolut überdimensioniert und die Zahlungen lassen zudem monatelang auf sich warten.
Für eine derartige Politik kann man sich nur schämen.


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